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Schilddrüsenüberfunktion

Bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt es zu einer Überversorgung des Körpers an den so genannten Schilddrüsenhormonen Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).

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Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ das sich im Halsbereich direkt neben dem Kehlkopf befindet. Ihre Hormone regulieren die Entwicklung von Körper und Gehirn, Wachstum von Knochen und Muskeln und unseren Energiestoffwechsel. Zur Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt unser Körper das Spurenelement Jod, das vor allem über die Nahrung aufgenommen wird.

Damit immer ausreichend Schilddrüsenhormone im Blut zur Verfügung stehen, gibt es einen inneren Regelkreis, dem die Schilddrüse unterliegt. Werden zu wenige Hormone im Blut gemessen, wird von der Hirnanhangdrüse ein anregendes Hormon ausgeschüttet, das der Fachmann TSH – Thyreoidea-stimulierendes Hormon – nennt. Dieses stimuliert die Schilddrüse zur Hormonbildung und -ausschüttung. Wird genügend Schilddrüsenhormon im Blut festgestellt, dann wird die Bildung von TSH gedrosselt.

Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion

Eine Überfunktion der Schilddrüse kann folgende Ursachen haben:

  • Schilddrüsenautonomie als häufigste Ursache für eine Hyperthyreose. Dabei verselbständigen sich Teile der Schilddrüse und unterliegen damit nicht mehr dem Regelkreis. Es werden ungehemmt Schilddrüsenhormone produziert und sogenannte heiße Knoten entstehen. Der Schilddrüsenautonomie geht häufig ein Kropf durch Jodmangel voraus.
  • die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow: Hier stimulieren körpereigene Abwehrstoffe die Schilddrüse zur Produktion von Hormonen.
  • Seltener liegt auch eine Entzündung der Schilddrüse vor.

Symptome bei Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird der Körper ständig durch das Übermaß an Hormonen angeregt. Es zeigen sich folgende Symptome

  • Zittern der Hände, Unruhe, Gereiztheit, Schlafstörungen
  • Herzrasen und erhöhter Blutdruck
  • Durchfall, häufiger Stuhlgang, Gewichtsabnahme trotz Heißhunger
  • Wärmeunverträglichkeit, Schwitzen, Haarausfall, Juckreiz, warme und feuchte Haut
  • Muskelschwäche
  • Zyklusstörungen bei Frauen
  • Eventuell ein Kropf

Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion werden als erstes die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sowie die Menge TSH im Blut bestimmt. Bei einer Überfunktion ist der TSH-Wert im Blut erniedrigt, der Spiegel von T3 und T4 kann durchaus noch normal sein. Bei einem normalen TSH-Wert kann keine Schilddrüsenüberfunktion vorliegen.

Da eine häufige Ursache der Morbus Basedow ist, wird im Blut auch das Vorhandensein spezieller Antikörper untersucht.

Durch eine Ultraschall-Untersuchung stellt der Arzt die Größe und Beschaffenheit der Schilddrüse fest. Als weiteres Diagnoseverfahren kann eine Szintigraphie durchgeführt werden. Dazu wird dem Patienten eine radioaktive Substanz in die Vene gespritzt. Anhand der Anreicherung dieser Substanz in der Schilddrüse kann der Facharzt die Funktionsfähigkeit der Schilddrüse beurteilen.

Ob bei einer Schilddrüsenüberfunktion eine medikamentöse Therapie geeignet ist und welche Medikamente zum Einsatz kommen, hängt vor allem von der Ursache der Überfunktion ab: Beim Morbus Basedow kommen Medikamente zum Einsatz, die die Bildung der Schilddrüsenhormone hemmen, bei der Schilddrüsenautonomie erfolgt die Behandlung meistens durch eine operative Entfernung der hormonproduzierenden Knoten oder durch eine Radiojodtherapie. Dabei wird dem Patient radioaktives Jod verabreicht, das sich in den Arealen anreichert, deren Hormonproduktion gesteigert ist. Die radioaktive Strahlung zerstört die Bereiche, in denen die Knoten gebildet werden.