Migräne Tabletten - Hilfe gegen den Schmerz

Migräne tritt meistens ohne jede Vorwarnung auf und legt die betroffenen Patienten oft lahm. Dabei sind die Ursachen vielfältig und noch nicht vollständig erforscht, sodass oftmals nur eine Behandlung der Symptome möglich ist. Das Phänomen tritt weltweit auf, unabhängig davon, welchen ethischen Hintergrund eine Person hat. Tendenziell leiden Frauen etwas häufiger als Männer unter Migräne. Gesichert ist nur die Erkenntnis, dass es eine genetische Veranlagung zur Migräne gibt. Diese ist jedoch nicht alleine für das Auftreten von Migräne verantwortlich. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, die lebenslang besteht und in der Regel zum ersten Mal zwischen dem 25. und 45. Lebensjahr auftritt. In einigen Fällen jedoch auch früher. Inzwischen sind jedoch einige Faktoren, sogenannte Trigger bekannt, die zu Migräneattacken führen können. ...weiterlesen

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Bekannte Ursachen von Migräneanfällen

Falls Sie regelmäßig unter Migräne leiden, sollten Sie folgende Faktoren bedenken und nach Möglichkeit vermeiden:

  • Stress
  • Schlafdefizit
  • Lärm
  • Alkohol
  • Menstruationsbeschwerden
  • Medikamente
  • Wetterwechsel

Nicht alle Betroffenen reagieren auf diese potentiellen Einflüsse gleich, manch einer neigt auch zu Attacken, wenn er das Falsche gegessen hat. Zur Vermeidung von Migräne ist es ebenfalls wichtig, möglichst viele Trigger dauerhaft aufzuhalten: Achten Sie daher auf Ihre bisherige Lebensweise und passen diese bei Bedarf an.

Zurzeit vermuten Fachärzte, dass die Umweltreize das Nervensystem überfluten und ein Migräneanfall Ausdruck einer Überreaktion ist. Sehen sich die Patienten diesen Einflüssen zu stark ausgesetzt, gerät das Nervensystem durcheinander. Eine weitere Hypothese geht davon aus, dass Migräne eine Dysfunktion der Nervenzellen im Gehirn ist. Hormonelle Schwankungen stehen ebenfalls unter Verdacht, Auslöser für eine Migräneattacke zu sein. Ob dies in Ihrem Fall auch zutrifft, kann Ihr Arzt feststellen.

Die Symptome der Migräne

Typisch für die Migräne sind Kopfschmerzen, begleitet von Übelkeit oder Erbrechen. Viele Betroffene sind während einer Migräneattacke außerdem äußerst lichtempfindlich. Geräusche werden zudem oft intensiver wahrgenommen. Bevor Sie jedoch einfach zu Migräne Tabletten greifen, sollten Sie unbedingt mit ärztlicher Hilfe herausfinden, ob Sie unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden. Davon hängt auch die angestrebte Therapie maßgeblich ab.

Dies bedeutet, dass die bloße Einnahme von Kopfschmerzmitteln oftmals nicht zur Linderung der Beschwerden führt. Viele Betroffene verwechseln nämlich Migräne mit anderen Kopfschmerzen, Cluster Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen. Bei Letzteren entstehen zudem häufig Nackenschmerzen und andere Muskelverspannungen. Sie treten aber auch als Nebenwirkung von Stress oder Schlafmangel auf. Bei Spannungskopfschmerzen helfen wiederum andere Medikamente und vor allem viel frische Luft und Spaziergänge. In diesen Eigenarten besteht ein wesentlicher Unterschied zur Migräne, denn während einer Attacke schätzen hier viele Betroffene abgedunkelte Räume. Ruhe und dunkle Räume wirken der Geräusch- und Lichtempfindlichkeit entgegen.

Um eine kommende Attacke genauer erkennen zu können, sollten Sie auf Anzeichen wie Appetitschwankungen, Reizbarkeit oder Müdigkeit und einen Mangel an Konzentrationsfähigkeit achten. Diese Erscheinungen können die Vorboten einer beginnenden Migräne sein.

Die darauffolgende Auraphase, die nicht bei allen Betroffenen auftritt, äußert sich durch neurologische Störungen: Es kommt zu Augenflimmern, Taubheitsgefühlen oder auch Störungen der Sprache. Anschließend setzen Kopfschmerzen ein, die teilweise vom Nacken ausstrahlen und bis hin zu Stirn und Augen oder Schläfen reichen können.

Häufig berichten Migräne-Patienten von einem starken einseitigen, pochenden Schmerz in der Schläfe. In dieser Phase treten auch Frieren sowie Übelkeit und Erbrechen als Begleiterscheinungen auf. Nach der Attacke verspüren viele Patienten verstärkten Harndrang, sind müde, antriebslos und leiden unter Appetitlosigkeit.

Migräne Tabletten und andere Medikamente

Kaffeetrinken und Pfefferminzöl auf die Schläfen reiben ist ein beliebtes Hausmittel bei den Attacken und lassen sich auch zur Prophylaxe einsetzen. Auch Dunkelheit hilft vielen Patienten, da sie auf diese Weise weniger Reizen ausgesetzt sind. Einige sind nach etwa zwei Stunden in einem dunklen Raum wieder schmerzfrei. Doch wenn das nicht mehr gegen die Kopfschmerzen ausreicht, werden Schmerzmittel wie Triptan, Ibuprofen, Metamizol, Naproxen, Formigran oder Acetylsalicylsäure (auch ASS genannt und zum Beispiel in Aspirin enthalten) fällig. Außerdem sind nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) ebenfalls übliche Migränemedikamente.

Man unterscheidet deutlich zwischen Prophylaxe, worunter auch nichtmedikamentöse Behandlung fällt, und einer Akuttherapie mit Medikamenten. Zur Ersteren gehören zum Beispiel das Einhalten eines angemessenen Schlafrhythmus und die regelmäßige Aufnahme von Koffein und Kohlenhydraten. In der Akuttherapie dagegen werden spezielle Migräne Medikamente eingenommen. Während der Akuttherapie raten wir Ihnen dazu, auf morphiumhaltige Medikamente aufgrund des höheren Suchtpotenzials zu verzichten. Stattdessen empfehlen wir Antirheumatika oder Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol. Die eingangs erwähnten Triptane sind speziell entwickelte Migränemedikamente – zum Beispiel Formigran oder Thomapyrin. Triptane lassen sich in verschiedene Gruppen unterteilen, dazu zählen:

  • Naratriptan
  • Frovatriptan
  • Almotriptan
  • Eletriptan
  • Sumatriptan
  • Rizatriptan
  • Zolmitriptan

Bei einer leichten Migräne reichen oftmals Schmerzmittel mit Ibuprofen und Paracetamol in Kombination mit Koffein. Stärkeren Migräneattacken können Sie besser mit speziellen Medikamenten beikommen, die spezialisierte Substanzen, also Triptane, enthalten. In der Regel werden die Stoffe als Filmtabletten oder Kapseln verabreicht. Es gibt jedoch auch Lösungen, Nasensprays, Zäpfchen und Schmelztabletten, die bei Einnahme unter der Zunge schmelzen. Übrigens, die Produkte von Formigran wirken in vielen Fällen nach der Einnahme der ersten Tablette, da die Medikamente hoch dosiert sind. Formigran können Sie in unserem Online Shop kaufen, das Präparat bekämpft neben der Migräne auch Begleiterscheinungen wie Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit.

Bis auf Almotriptan und Naratriptan sind alle Triptane verschreibungspflichtig. Nehmen Sie daher diese Medikamente nur in Absprache mit Ihrem Arzt ein. Die Triptane wirken aufgrund der Tatsache, dass sie in ihrem chemischen Aufbau dem körpereigenen Botenstoff Serotonin ähneln, in der Regel schneller als andere Stoffe. Ärzte vermuten zurzeit, dass die Bildung von Serotonin während eines Anfalls gestört ist. Die Folge ist, dass sich die Blutgefäße im Gehirn erweitern und die verbundenen Nerven Signale ans Schmerzzentrum leiten. Aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeit können Triptane die Verengung der Blutgefäße unterstützen und gegen die Schmerzen wirken.

Sogenannte Mutterkornalkaloide wurden früher ebenfalls öfter verwendet, sind jedoch in ihrer Wirkung deutlich schwächer als Triptane. Sie werden daher heutzutage deutlich weniger eingesetzt. Denn Mutterkornalkaloide führen tendenziell öfter zu erneut auftretenden Kopfschmerzen und wirken zudem nicht gegen Übelkeit.

Die Mittel sind unterschiedlich stark dosiert und einige bringen schneller Linderung als andere, halten jedoch weniger lange an. Schwächer dosierte Filmtabletten wirken zwar weniger schnell, jedoch oftmals länger und eignen sich daher für schwächere, aber lang anhaltende oder wiederkehrende Migräneanfälle. Dieser Umstand bedeutet, dass es manchmal etwas Zeit benötigt, bis man das richtige Migränemittel gefunden hat. Wie schnell ein Medikament wirkt, hängt zudem auch von der Darreichungsform ab. Leiden Sie unter einem besonders starken Anfall und die bisher verwendeten Medikamente schlagen nicht an, sollten Sie den Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen ein Mittel direkt unter die Haut spritzen. Spritzen unter die Haut sind am schnellsten, bringen jedoch auch tendenziell mehr Nebenwirkungen mit sich.

Generell gilt bei einer Migräne: Je eher ein Medikament eingenommen wird, desto besser. Mit Fortschreiten der Attacke kommt es zu Übelkeit und Erbrechen und der Wirkstoff wird infolgedessen nicht mehr so gut durch Magen und Darm aufgenommen. Triptane jedoch zeigen auch bei einer späteren Einnahme meist eine bessere Wirkung als andere Medikamente.

Übelkeit bei Migräne mit Domperidon oder Metoclopramid bekämpfen

Zusätzlich helfen Domperidon oder Metoclopramid gegen die Übelkeit und vermindern das Erbrechen. Ohne entsprechende Medikamente arbeitet die Muskulatur des Magens weniger und der Speisebrei wird nicht befördert. Dies wiederum ist Auslöser für die Übelkeit. Domperidon oder Metoclopramid können die Tätigkeit von Magen und Darm wieder auf ein normales Maß regulieren. Dies erhöht die Aufnahmefähigkeit der Triptane und anderer Medikamente während einer Migräne. Um diesen Effekt zu erreichen, sollten Sie zunächst die Medikamente gegen Übelkeit einnehmen und etwa eine viertel Stunde danach die Tabletten, welche den Migräneanfall behandeln bzw. abschwächen.

Manchmal ist die Übelkeit so stark, dass Patienten keine Tabletten mehr vertragen. In diesem Fall können Zäpfchen als Präparat eine sinnvolle Ergänzung sein. Der Magen wird so umgangen und nicht zusätzlich belastet. Ferner wird der Wirkstoff auch in der Leber nicht verarbeitet. Dies bedeutet, dass mehr Wirkstoff in den Körper gelangt.

Acetylsalicylsäure - der Klassiker

Von den freiverkäuflichen Migränemedikamenten hat ASS neben Ibuprofen die stärkste und schnellste Wirkung. Als Brauselösung verwendet wird der Wirkstoff besonders leicht von Magen und Darm absorbiert. Tabletten müssen mit etwa 250 ml Flüssigkeit eingenommen werden, denn die verminderte Magen-Darmtätigkeit lässt den Wirkstoff sonst oftmals nicht bis in den Darm vordringen. Dies ist jedoch entscheidend, da der Stoff erst im Dünndarm aufgenommen wird. Eine Besserung tritt in der Regel nach etwa 20 und 60 Minuten ein. Oftmals wird noch Vitamin C beigefügt, das Kohlensäure produziert und die Verträglichkeit unterstützt.

Migränemedikamente für Kinder und Jugendliche

Ibuprofen sowie Sumatriptan, Paracetamol und Metoclopramid können auch zur Behandlung von Migräneattacken bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren verwendet werden. Bei Bedarf können Ärzte auch für Kinder und Jugendliche zu stärkeren Triptanen greifen. In diesem Fall erläutern sie Ihnen noch einmal die Gründe für ihre Entscheidung sowie mit dem Präparat verbundene Risiken. Dieses Vorgehen wird auch als off-label-Use bezeichnet.

Weitere Hinweise zum Gebrauch von Migränemitteln

Oftmals werden wir mit vielen Reizen und Einflüssen in unserem Alltag konfrontiert und Migränepatienten nehmen bei den ersten Anzeichen eines bevorstehenden Migräneanfalls Medikamente, um funktionsfähig zu bleiben. Auf Dauer ist dies jedoch genau das falsche Vorgehen: Unser Körper wird weiterhin belastet, wir unterdrücken die Symptome nur und kommen nicht zur Ruhe. Auf Dauer gewöhnt sich der Körper sogar an die Medikamente und zukünftig wird eine immer höhere Dosis vonnöten. Zu viel Kopfschmerzmittel können paradoxerweise wieder zu Kopfschmerzen führen. Daher empfehlen wir die Anzahl der Tage, an denen Sie Medikamente gegen Migräne einnehmen auf maximal 10 pro Monat zu beschränken.

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