Fußpilz – Was Sie wissen sollten

Fußpilz – Was Sie wissen sollten

Fußpilz ist eine lästige und weit verbreitete Pilzerkrankung, die meist mit Juckreiz einhergeht. Etwa jeder Dritte ist davon betroffen.

Inhaltsverzeichnis:
  1. Fußpilz Hausmittel – ein Überblick
    • Fußpilz mit Hausmitteln behandeln
  2. Fußpilz behandeln – Cremes, Salben und Co.
  3. Fußpilz Bilder – verschiedene Formen von Fußpilz
    • Fußpilz in den Zehenzwischenräumen
    • Fußpilz an der Fußsohle
    • Fußpilz mit Bläschen
  4. Fußpilz – Was tun? Tipps und Tricks für den Alltag
    • Was Sie bei Fußpilz tun können
  5. Fußpilz Symptome – Fußpilz schnell und einfach erkennen
  6. Fazit - Fußpilz ist unangenehm, aber heilbar

Fußpilz, von Dermatologen auch Tinea Pedis genannt, ist eine lästige und weit verbreitete Pilzerkrankung (Mykose). Etwa jeder Dritte war schon mal von Fußpilz betroffen. Die Pilzerkrankung geht meist einher mit einem unangenehmen Juckreiz, Rötungen und Schuppungen der Haut in den Zehenzwischenräumen. Welche Hausmittel gegen Fußpilz helfen und wie man ihn behandeln kann, das klären wir in diesem Ratgeber. Darüber hinaus beschreiben wir Fußpilz Symptome und schildern, welche Tipps im Alltag helfen. Und besonders interessant: Wir zeigen auf, was man schon im Vorfeld gegen Fußpilz tun kann.

Was aber ist Fußpilz genau? Es handelt sich hierbei um eine Infektion der Haut mit Fadenpilzen (Dermatophyten), Hefepilzen (Candida) oder in seltenen Fällen auch Schimmelpilzen. Genauer gesagt spricht man hier von einer Fußmykose, von einer Pilzerkrankung an den Füßen. Wenn man untätig bleibt, können sich die genannten Fadenpilze vermehren und andere Körperregionen befallen. Wie zum Beispiel Haare und Nägel. Und ein Nagelpilz ist weitaus schwieriger zu bekämpfen als ein Fußpilz. Deswegen sollte man es gar nicht erst soweit kommen lassen und bei den ersten Anzeichen von Fußpilz aktiv werden.

Verursacht werden Fußpilzerkrankungen in den meisten Fällen durch Fadenpilze. Die Übertragung erfolgt entweder direkt von Mensch zu Mensch oder über gemeinsam benutzte Gegenstände, wie z.B. Handtücher. Häufigste Ansteckungsorte sind Einrichtungen, an denen viele Menschen barfuß laufen, beispielsweise im Schwimmbad, in der Sauna oder in der Dusche des Fitnessstudios. Gefördert wird die Infektion durch feucht-warmes Klima, das durch unzureichendes Abtrocknen der Füße oder Fußschweiß entsteht.

Nicht jeder Kontakt mit den Erregern führt gleich zu Fußpilz. Risikofaktoren sind ein geschwächtes Immunsystem, Durchblutungsstörungen an Armen oder Beinen, wiederholte Entzündungen oder Verletzungen an den Füßen oder auch starkes Schwitzen an den Füßen. Daher erkranken besonders ältere Menschen oder Diabetiker relativ häufig an Fußpilz.

Fußpilz Hausmittel – ein Überblick

Backpulver, Honig und Salzbäder – es gibt eine Menge Hausmittel gegen Fußpilz. Manche helfen tatsächlich und manche sind weniger vielversprechend. Zwar gibt es durchaus positive Erfahrungsberichte, wie Sie Fußpilz mit Hausmitteln behandeln können – wissenschaftlich nachgewiesen sind die Methoden jedoch nicht. Im Folgenden haben wir drei Hausmittel aufgelistet, die bei leichten Pilzerkrankungen helfen und die

Symptome beheben sollen. Sie wirken unterstützend beim Wiederaufbau des Säureschutzmantels der Haut und bei der Regeneration der Hautzellen. Zudem wirken sie sich positiv auf die Fußhygiene und Hautpflege aus.

Fußpilz mit Hausmitteln behandeln:

  • Backpulver für trockene Füße: Fußpilze verbreiten sich besonders gerne in feuchten Hautregionen. In den Zehenzwischenräumen finden sie beste Bedingungen vor, denn Socken und Strümpfe saugen den Schweiß nicht auf. Hier hilft Backpulver, also Natriumhydrocarbonat (Natron), wenn Sie es täglich auf die Füße bzw. zwischen die erkrankten Zehen streuen. Das Natron wirkt dabei trocknend.
  • Honig gegen die Entzündung: Honig ist vielen Fällen ein gefragtes Hausmittel – so auch beim Fußpilz. Streichen Sie die betroffenen Regionen sorgfältig mit Honig ein. Nach einer gewissen Behandlungsdauer kann der Honig seine entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Wirkung entfalten und dem Fußpilz entgegenwirken.
  • Regelmäßige Salzbäder: Besonders lästig und unangenehm ist der Juckreiz, der mit der Erkrankung einhergeht. Um diesen zu bekämpfen, nehmen Sie täglich ein Salzbad für die Füße. Es regt die zum einen die Durchblutung an und zum anderen wirkt das Salz entzündungshemmend, juckreizstillend und keimreduzierend. Ganz wichtig: Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Bad nicht ab! Lassen Sie sie an der Luft trocknen, so kann das Salz seine Wirkung am besten entfalten. Für ein Salzbad lösen Sie 5 Esslöffel Natriumchlorid, also einfaches Haushaltssalz, in 1 Liter warmes Wasser und baden Sie ihre Füße 10-20 Minuten darin. Nicht länger, da die Haut sonst zu sehr aufweicht und sich der Pilz eventuell weiter ausbreiten kann.

Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir hier nur einen Auszug an Fußpilz Hausmitteln gelistet, die bei leichten Fußmykosen Hilfe versprechen. Daneben werden auch Zitrone, Apfelessig, Teebaumöl, Eichenrinde und Knoblauch zur Bekämpfung der Pilzkrankheit eingesetzt. Mit diesen Hausmitteln können Sie ebenfalls die Fußpilzerkrankung abmildern. Die Hausmittel sind jedoch als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung der Pilzerkrankung mit Salben, Sprays und Cremes zu verstehen. Auf unserer Kategorieseite finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Medikamenten gegen Fußpilz.

Fußpilz behandeln – Cremes, Salben und Co.

Die Möglichkeiten Fußpilz natürlich behandeln zu können, sind begrenzt. Daher empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Konnten Sie den Fußpilz zunächst nicht mit Hausmitteln behandeln, hilft eine Therapie mit Antipilzmitteln. Ihr Arzt kann meist schon anhand des Aussehens erkennen, dass es sich um eine Fußpilzerkrankung handelt. Um aber festzustellen, von welchen Pilzsporen Sie befallen sind, schabt er mit dem Spatel Schuppen von den befallenen Hautarealen ab. Diese werden im Mikroskop begutachtet, zusätzlich wird eine Pilzkultur angelegt.

Danach wird der Pilz mit einer speziellen pilzbekämpfenden Creme, Salbe oder Spray bekämpft und heilt in der Regel rasch ab. Befolgen Sie genau die Anweisungen der Packungsbeilage. Denn auch nach dem Abheilen können Sporen des Pilzes in der Haut zurückbleiben. Daher ist es wichtig, die Behandlung nicht zu früh abzubrechen. Wenn Sie das Antipilzmittel nicht lang genug verwenden, kann es zu einem erneuten Ausbrechen des Fußpilzes kommen.

Ist der Pilzbefall schon vorangeschritten, helfen in den meisten Fällen nur noch Präparate, die dem Pilz von innen entgegenwirken. Die Erreger haben sich dann derart ausgebreitet, dass die Antipilzmittel in Salben, Gels, Puder, Sprays und Cremes hier nicht mehr ausreichen.

In diesem Fall greifen Ärzte zu Wirkstoffen wie Terbinafin, Itraconazol, Clotrimazol, Miconazol und Bifonazol, die zur Gruppe der Antimykotika gehören und von innen wirken. Diese Tabletten mit Antimykotika müssen dann regelmäßig eingenommen werden, um die Pilze bzw. Infektion zu bekämpfen. Die Behandlung mit Antimykotika beeinträchtigt das Wachstum der Pilze sowohl an den Fußsohlen als auch an den Fußkanten, Fersen und den Nägeln. Bei einer erfolgreichen Behandlung töten die Wirkstoffe den Pilz schließlich ab.

Fußpilz Bilder – verschiedene Formen von Fußpilz

Wie weiß ich, ob ich Fußpilz habe? Für eine erste Selbstdiagnose bieten sich Fußpilz Bilder an. Diese Bilder ersetzen jedoch nicht den konkreten Arztbesuch und dienen Ihnen lediglich für eine erste Orientierung. Sie helfen Ihnen, zu erkennen, ob Sie eine Fußpilzinfektion haben. Um eine mögliche Infektion besser einordnen zu können, ist es wichtig, zu wissen, dass es drei verschiedene Formen von Fußpilz (Tinea Pedis) gibt:

Fußpilz in den Zehenzwischenräumen (interdigitale Form)

Pilz in den Zehenzwischenraeumen

Bei interdigitalen Pilzinfektion lassen sich erste Symptome zwischen den Zehen finden, meistens zwischen dem vierten und fünften Zeh. Unbehandelt verbreitet sich der Fußpilz dann auf die weiteren Zehenzwischenräume aus. Gerötete und juckende Haut sind die Folge – wie auch kleine Bläschen.

Fußpilz an der Fußsohle (squamös-hyperkeratotische Form)

 Fusspilz an der Fusssohle

Die squamös-hyperkeratotische Form von Fußpilz tritt an den Fußsohlen auf – zuerst an den Ballen und der Ferse. Anschließend kann er zusätzlich die Fußkanten und den Fußrücken befallen. Sie wird daher auch Mokassin-Mykose genannt. Die damit einhergehenden Verhornungen und Schuppungen sollten nicht mit einfach trockener Haut verwechselt werden.

Fußpilz mit Bläschen (vesikulöse-dyshidrotische Form)

 Fusspilz mit Blaeschen Untersuchung

Bei der vesikulösen-dyshidrotische Variante von Fußpilz machen sich ein deutlicher Juckreiz und Spannungsgefühle bemerkbar. Hierbei handelt es sich um eine selten auftretende Form von Fußpilz. Auch hier treten Bläschen als Symptome an den Fußkanten und dem Fußgewölbe auf.

Fußpilz – Was tun? Tipps und Tricks für den Alltag

Bei allen oben genannten Formen der Mykose sollten Sie bestimmte Tipps befolgen, um ein Ausbreiten der Krankheit und der Pilzsporen zu verhindern. Diese Tipps können Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren und – wie schon gesagt – Fußpilz ist eine Volkskrankheit. Jeder Dritte war von einer Pilzinfektion bereits betroffen. Sie sind also nicht allein. Neben den aufgeführten Hausmitteln haben sich einige weitere Tipps bewährt, die Sie befolgen sollten.

Was Sie bei Fußpilz tun können

  • Sie sollten Ihre Schuhe und Strümpfe möglichst regelmäßig desinfizieren, ebenso die Badewanne nach dem Duschen oder Baden.
  • Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Duschen oder Baden gründlich mit einem Handtuch ab. Verwenden Sie für den Rest des Körpers ein anderes Handtuch, so vermeiden Sie eine Übertragung der Pilzsporen in Gesicht und Haare.
  • Benutzen Sie immer Ihr eigenes Handtuch und waschen Sie Strümpfe, Bettwäsche und Handtücher bei 60 °C bis 90 °C.
  • Verwenden Sie luftdurchlässiges Schuhwerk.
  • Laufen Sie in öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern und Saunen, aber auch nicht zuhause barfuß, damit Sie andere nicht mit Ihrem Pilz anstecken.
  • Hände und Füße (auch die Nägel) sollten Sie regelmäßig eincremen und überschüssige Hornhaut bspw. mit einer Hornhautraspel entfernen.
  • Benutzen Sie keine ausgeliehenen Schuhe, wie zum Beispiel Bowlingschuhe, Schlittschuhe oder Skistiefel.

Fußpilz Symptome – Fußpilz schnell und einfach erkennen

Kurz vor dem Ende fassen wir zusammen, an welchen Symptomen Sie schnell und einfach eine Fußmykose erkennen können: Vom Fußpilz betroffene Bereiche sind die Zehenzwischenräume und Fußsohlen, seltener auch der Fußrücken. Zu den Symptomen bei Fußpilz zählen äußerst hartnäckiger Juckreiz, Rötung, Bläschen, Schwellungen und sich abschuppende Haut. Bei Ausbreitung der Erkrankung bilden sich schmerzhafte Risse und Schrunden in der Haut. Bleiben Sie untätig, können sich die Pilzerreger über neue Eintrittspforten, zum Beispiel stark aufgeweichte Haut, weiterverbreiten.

Lassen Sie es am besten gar nicht erst soweit kommen, probieren Sie die bewährten Hausmittel aus und befolgen Sie die eben genannten Tipps. Sollten die Anwendungen keinen Erfolg haben, versuchen Sie es mit rezeptfreien Cremes, Salben und Sprays, die Sie bei uns im Online Shop unter der Rubrik Fußpilz Cremes finden können. Sollten Sie Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen haben, lesen Sie die Packungsbeilage oder wenden Sie sich an Ihren Arzt oder unseren geschulten Kundenservice.

Fazit – Fußpilz ist unangenehm, aber heilbar

Hartnäckig und sehr unangenehm – so lässt sich eine Fußpilzerkrankung (Tinea Pedis) charakterisieren. Sie fängt an mit Jucken, Rötungen, gefolgt von der Bildung von Hautschuppen und Bläschen. Bleibt man untätig, können sich die Erreger vom Fuß auf weitere Körperteile ausbreiten. Deswegen sollten Sie im Falle einer Fußpilzerkrankung, die eben genannten Hausmittel anwenden und unsere Tipps für den Alltag befolgen.

Helfen diese nicht weiter, probieren Sie es mit Cremes, Salben oder einem Spray. Aber auch sie ersetzen bei hartnäckigen Fällen nicht den Gang zum Arzt. Dermatologen kriegen die Krankheit meist mit Antipilzmitteln schnell in den Griff. Trotzdem gilt es bei einem Abklingen der Symptome die Behandlung fortzusetzen – wie mit dem Arzt besprochen. Denn nur so können Sie sicherstellen, dass die Therapie erfolgreich war und eine Rückkehr des Pilzes verhindern.

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