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Erste Hilfe bei Knochenbruch

Jeder Knochenbruch muss ärztlich versorgt werden. Beruhigen Sie zunächst den Verletzten, lindern Sie Schmerzen mit kühlen Umschlägen und verhindern Sie Infektionen.

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Das menschliche Skelett besteht aus 206 unterschiedlichen Knochen fester, mineralhaltiger Struktur. Durch übermäßige Belastung, Unfall oder Sturz kann es zum Zerbrechen eines Knochens in zwei oder mehr Teile kommen. Ist dies der Fall, spricht man vom Knochenbruch (Fraktur).

Grundsätzlich werden Knochenbrüche nach Zustand der Bruchstelle, nach einwirkender Gewalt und nach ihrem Sitz unterteilt. So unterscheidet man beispielsweise den offenen und den geschlossenen Bruch, den Splitterbruch, den Schädelbasisbruch und dergleichen mehr.

Neben Knochenbrüchen, die durch vollständig getrennte Knochen gekennzeichnet sind, werden noch unvollständige Knochenbrüche unterschieden. Diese zeigen sich in Form von Spalten oder Einrissen besonders häufig bei elastischen und sehr widerstandsfähigen Knochen.

Symptome eines Knochenbruchs

Bleibt die Haut im Bereich der Fraktur intakt, so spricht man von einem geschlossenen Bruch. Wird die Außenhaut bei der Fraktur jedoch geschädigt, erkennbar an Blutungen oder an herausragenden Knochenteilen, so spricht man von einem offenen Bruch. Beim offenen Bruch kommt die Wunde mit Keimen und Krankheitserregern der Außenwelt in Kontakt, wodurch sich das Infektionsrisiko deutlich erhöht.

Grundsätzlich zeigen sich Knochenbrüche durch Symptome wie

  • die abnorme Stellung von Körperteilen,
  • die abnorme Beweglichkeit der betroffenen Körperteile,
  • sichtbare Knochenteile oder Knochensplitter im Wundbereich,
  • Reibegeräusche im Bereich der Fraktur.

All diese Merkmale gehen mit Schwellungen, Blutergüssen und starken Schmerzen einher. Die Beweglichkeit des Betroffenen ist aufgrund dessen stark eingeschränkt.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Knochenbruch

Auch wenn nur der Verdacht auf eine Fraktur besteht, sollten Sie jede ähnlich geartete Verletzung zunächst wie einen Knochenbruch behandeln!

Liegt ein geschlossener Bruch vor, versorgen Sie die Bruchstelle mit kühlen Umschlägen. Dies wird die entstehende Schwellung minimieren und die Schmerzen lindern. Üben Sie zu keiner Zeit Druck auf die Bruchstelle aus! Zeigt der Betroffene Anzeichen eines Schocks, legen Sie ihn flach auf den Rücken. Auf das Hochlagern der Beine ist bei Frakturen im Beinbereich zu verzichten. Beruhigen Sie den Verletzten!

Liegt ein offener Bruch vor, bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie auch den Verletzten. Versuchen Sie anschließend, größere Blutungen zu stillen und decken Sie den Wundbereich mit keimfreiem Verbandsmaterial ab. Zudem muss der verletzte Bereich einschließlich seiner Nachbargelenke ruhiggestellt werden. Dies bewirken Sie beispielsweise durch das Lagern auf einem Kissen oder durch das Fixieren mithilfe eines Dreieckstuches bei Handgelenks- oder Armbrüchen. Bewegen Sie die Bruchstelle dabei nicht!

Ist der Patient nicht ansprechbar oder verliert während der Erstversorgung das Bewusstsein, prüfen Sie regelmäßig seine Lebenszeichen und leiten Sie gegebenenfalls eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ein.

Jeder Knochenbruch muss ärztlich versorgt werden. Die grundlegende Therapie bei Frakturen besteht aus Reposition und Retention – also aus dem Einrenken und dem Fixieren. Beim Einrenken wird der gebrochene Knochen wieder in seine natürliche anatomische Stellung verbracht. Dies sollte so früh wie möglich erfolgen, um Fehlstellungen und Begleitschäden zu vermeiden.

Die anschließende Fixierung soll verhindern, dass der anatomisch eingerichtete Knochen nachträglich wieder verrutscht. Dies kann mit verschiedenen Mitteln erfolgen. Leicht verschobene Oberarmkopfbrüche beispielsweise werden bei angewinkeltem Arm mit einem Verband am Körper fixiert. Gebrochene Zehen hingegen werden lediglich mit einem Pflaster an den gesunden Nachbarzeh „getaped“. Häufigste Art der Retention jedoch ist die Verwendung von Steifverbänden aus Gips oder Kunststoff.