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Erste Hilfe bei Hyperventilation

Schnelle, tiefe Atmung und doch zu wenig Luft? Die Hyperventilation tritt in verschiedenen Situationen auf.

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Die Atmung ist ein lebensnotwendiger Prozess, der durch die körpereigene Atmungsregulation aufrechterhalten wird. Die Atmungsregulation passt dabei den Gasaustausch der Lunge an die speziellen Stoffwechselbedürfnisse des Organismus an. 

Ist die Atmungsregulation in der Form gestört, dass der Betroffene erheblich schneller und tiefer atmet, als sein derzeitiger körperlicher Zustand es erfordert, spricht man von der Hyperventilation beziehungsweise vom Hyperventilationssyndrom. Die Symptomatik der Hyperventilation tritt gehäuft zwischen dem zwanzigsten und vierzigsten Lebensjahr auf, wobei Frauen dreimal häufiger davon betroffen sind als Männer. Mit höherem Lebensalter nimmt das Hyperventilationsrisiko ab.

Ursachen und Symptome der Hyperventilation

Häufig kommt es infolge von Angst- und Panikattacken, Stress oder anderen psychischen Belastungen zur Hyperventilation. Während des Hyperventilationsanfalls atmet der Patient vermehrt Kohlendioxid aus, wodurch der Kohlendioxidgehalt des Blutes sinkt. Infolgedessen kommt es im Blut zu einem Anstieg des pH-Wertes. Der Kalziumgehalt des Blutes sinkt, und aufgrund der eintretenden Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt des Blutes können die Zellen den dringend benötigten Sauerstoff schlechter aufnehmen. Die Gefäße verengen sich was zu körperlichen Beschwerden führt, die von Dauer und Intensität des Hyperventilationsanfalles abhängig sind.

Typisch für eine Hyperventilation sind folgende Symptome:

  • Atemnot trotz erhöhter Atemfrequenz,
  • Gähnen oder Seufzeratmung,
  • Kribbeln auf der Haut, bevorzugt im Hand- und Fußbereich („Ameisen auf der Haut“),
  • Taubheitsgefühle in Armen oder Beinen,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Druckgefühl im Hals,
  • Zittern, Schwindel, Sehstörungen.

Da sich bei der Hyperventilation die Muskeln der Hände und Unterarme auf spezifische Weise verkrampfen, kommt es beim Hyperventilationssyndrom zur sogenannten „Pfötchenstellung“ der Hände. In schweren Fällen kann es auch zum Bewusstseinsverlust kommen.

Neben psychischen Auslösern sind auch organische Ursachen für das Auftreten einer Hyperventilation bekannt. Hierzu zählen beispielsweise Lungenembolien oder Asthma. Liegen solche organischen Ursachen vor, hyperventilieren die Patienten in der Regel dauerhaft. Es wird daher auch von der chronischen Hyperventilation gesprochen. Die Symptome der chronischen Hyperventilation können sehr unterschiedlich sein und führen oft zunächst zur falschen Diagnose. Beschwerden, die mit dieser Form der Hyperventilation einhergehen, sind beispielsweise:

  • Schwindelgefühl,
  • Angstgefühle und Nervosität,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Kältegefühle in Händen und Füßen,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Müdigkeit und Vergesslichkeit.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Hyperventilation

Bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie auch den Patienten! Aufgrund der gefühlten Atemnot sind Hyperventilierende in der Regel verängstigt oder erregt. Zuwendung, Beruhigung und Nähe sind daher grundlegende Faktoren der Ersten Hilfe!

Fordern Sie den Betroffenen auf, seine Atmung bewusst wahrzunehmen und wieder kontrolliert zu atmen. Hier kann es hilfreich sein, dem Patienten einen langsamen Atemrhythmus vorzugeben oder vorzumachen. Wichtig ist vor allem ein langsames und bewusstes Ausatmen! Gelingt es auf diese Weise nicht, die Atmung zu normalisieren, können Sie die Tütenatmung durchführen.

Bei der Tütenatmung muss die Tüte Mund und Nase des Patienten vollständig umschließen. Der Betroffene atmet in die Tüte ein und aus. Das vermehrt ausgeatmete Kohlendioxid wird in der Tüte gesammelt und kann gezielt wieder rückgeatmet werden. Zwar enthält die ausgeatmete Luft noch immer einen ausreichenden Sauerstoffanteil von circa 17 Prozent, dennoch sollte die Tütenatmung alle 30 Sekunden kurz unterbrochen werden, um eine Sauerstoff-Unterversorgung zu vermeiden. Tritt auch nach Durchführung dieser Maßnahme keine Besserung ein, alarmieren Sie den Notarzt!