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Hashimoto

Hashimoto, auch Hashimoto-Thyreoiditis genannt, ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.

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Hashimoto geht mit der Zerstörung der Schilddrüsenzellen und infolgedessen mit einer Unterproduktion an Schilddrüsenhormonen einher.

Ursachen und Symptome von Hashimoto

Die genauen Auslöser für Hashimoto sind noch weitgehend ungeklärt. Als ursächlich werden aber verschiedene zelluläre und nicht-zelluläre Immunprozesse betrachtet. Auch eine Infektion mit Viren oder Bakterien (eventuell im Zusammenhang mit Hepatitis C oder Gürtelrose) ist als Auslöser denkbar. Fehlfunktionen der Nebennierenrinde, Umweltfaktoren oder Stress stehen ebenfalls als Auslöser in Verdacht. 

Darüber hinaus können auch erbliche Faktoren an der Entstehung von Hashimoto beteiligt zu sein. Zumindest deutet das gehäufte Auftreten der Erkrankung innerhalb einer Familie darauf hin. Überdies ist es sogar möglich, dass die Betroffenen an mehreren Autoimmunerkrankungen gleichzeitig leiden.

Infolge von Hashimoto kommt es zur Bildung von Antikörpern gegen die Schilddrüse, die eine normale Funktion des Organs unmöglich machen. Antikörper schützen den Organismus normalerweise vor eindringenden Keimen. Bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto jedoch lösen sie eine Entzündung der Schilddrüse aus, die dazu führt, dass das Schilddrüsengewebe zerstört und durch hormonell völlig inaktives Bindegewebe ersetzt wird. Infolgedessen können die Schilddrüsenhormone T3 und T4 nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Hashimoto zeigt sich daher unter anderem durch Symptome wie:

  • krankhaft verlangsamter Stoffwechsel,
  • verlangsamter Puls,
  • Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit,
  • Antriebsschwäche,
  • Lustlosigkeit,
  • phlegmatisches Verhalten,
  • Gewichtszunahme,
  • trockene Haut,
  • extreme Kälteempfindlichkeit.

Darüber hinaus kann sich Hashimoto auch durch folgende äußere Symptome zeigen:

  • Schwellungen um die Augen herum, Augen verengen sich zu Schlitzen;
  • Gesicht und Lippen sind geschwollen, die Zunge ist vergrößert,
  • das Hautbild ist rau und verdickt;
  • gelbliche Hautverfärbungen durch Einlagerung des Farbstoffes Keratin sind möglich;
  • glanzloses, struppiges Haar, eventuell Haarausfall;
  • ungewohnt raue oder heisere Stimme.

Teilweise kann Hashimoto mit Bildung einer Struma (Kropf) einhergehen. Tritt die Erkrankung im Kindesalter auf, kann infolge der Schilddrüsenunterfunktion eine geistige oder körperliche Behinderung entstehen.

Hashimoto behandeln

Eine ursächliche Behandlung von Hashimoto ist derzeit nicht möglich. Bei der Therapie beschränkt man sich daher vor allem auf die Linderung der Symptome. Dazu muss zunächst die hormonelle Unterproduktion beseitigt werden. Praktisch erreicht wird dies durch eine individuell angepasste, möglichst frühzeitig begonnene Behandlung mit Schilddrüsenhormonersatz.

Nach Durchführung dieser Behandlung zeigen sich viele Erkrankte vollständig beschwerdefrei. Wird die Behandlung früh genug begonnen, kann es bei einem kleinen Teil der Betroffenen sogar zur spontanen Heilung kommen. In der Regel heilt Hashimoto jedoch nicht aus. Die Hormon-Substitution muss dann lebenslang erfolgen. Da es infolgedessen zur Ausbildung von Lymphknotenvergrößerungen kommen kann, sollten Sie Ihre Schilddrüse in regelmäßigen Abständen mittels Schilddrüsen-Sonografie untersuchen lassen. Zeigen sich auch nach erfolgter Behandlung schwerwiegende Symptome, kann eine operative Entfernung der Schilddrüse sinnvoll sein.

Alternative Therapieansätze gibt es derzeit wenig. Sie können die Normalisierung des Schilddrüsenhormonspiegels aber durch ergänzende Therapiemöglichkeiten wie Entspannungstechniken, Akupunktur oder Psychotherapie unterstützen.

Eine zusätzliche Einnahme von Jod, beispielsweise in Form von Jodtabletten, sollten Sie bei Hashimoto-Thyreoiditis in jedem Falle unterlassen, da durch die gesteigerte Jodzufuhr die entzündlichen Prozesse innerhalb der Schilddrüse gefördert werden. Die normale, mit der Nahrung aufgenommene Jodmenge hingegen gilt als unbedenklich. Studien weisen überdies darauf hin, dass das Spurenelement Selen sich positiv auf die körpereigenen Immunprozesse und die Funktion der Schilddrüse auswirken kann.