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Erste Hilfe bei Ertrinken

Dringt Flüssigkeit in großen Mengen in die Lungen ein, kann Atmung unmöglich werden und die Sauerstoffversorgung des Körpers zum Erliegen kommen. Dann spricht man vom Ertrinken.

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Abhängig von der Dauer des Sauerstoffmangels kommt es beim Ertrinken zu einer Schädigung der inneren Organe, die ohne rechtzeitige Hilfemaßnahmen den Tod zur Folge hat. Überlebt der Betroffene den Ertrinkungsunfall um mehr als 24 Stunden, wird dies „Beinahe-Ertrinken“ genannt.

Einen Sonderfall des Ertrinkens stellt das sogenannte „trockene Ertrinken“ dar. Beim trockenen Ertrinken führt nicht eindringende Flüssigkeit, sondern ein Krampf der Kehlkopfmuskulatur zu einem Sauerstoffmangel, der ebenfalls den Atem- und Kreislaufstillstand nach sich zieht.

Was geschieht beim Ertrinken?

Bereits nach drei bis fünf Minuten kann man ertrinken. Der Betroffene wird bei eindringender Flüssigkeit zunächst reflexartig den Atem anhalten. Dadurch kommt es zum Blutdruckabfall und zur Verlangsamung der Herztätigkeit. Bereits an dieser Stelle kann der Betroffene das Bewusstsein verlieren. Der ansteigende Kohlendioxidgehalt löst schließlich einen Atemreflex aus, bei dem Flüssigkeit in die Lunge eingesogen wird.

Strömt Süßwasser in den Lungenkreislauf ein, wird der lebensnotwendige Gasaustausch blockiert. Außerdem kommt es nachfolgend zu einer Blutverdünnung, bei der die roten Blutkörperchen zerfallen. Der gesamte Elektrolythaushalt des Betroffenen wird zerstört. Herzkammerflimmern und Sauerstoffmangel führen zu schweren Organschäden und schließlich zum Tod.

Handelt es sich bei der einströmenden Flüssigkeit um Meerwasser, so kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, denn Meerwasser entzieht dem Blut aufgrund seines Salzgehaltes die Flüssigkeit. Diese sammelt sich ebenfalls in den Lungen an und führt zum sogenannten Lungenödem. Der Flüssigkeitsentzug verursacht überdies eine Eindickung des Blutes, die den lebensbedrohlichen Sauerstoffmangel zusätzlich verstärkt.

Symptome beim Ertrinken

Ein drohender Ertrinkungstod ist gekennzeichnet von heftigen körperlichen Anzeichen wie Keuchen, Husten und Atemnot sowie rasselnder Atmung und schaumigem Auswurf. Rascher Puls und eine Blaufärbung von Haut, Lippen und Fingernägeln kommen hinzu. Durch die auftretende Todesangst strampeln Ertrinkende heftig, bevor sie das Bewusstsein verlieren. Ist der Ertrinkende bereits bewusstlos, treibt er reglos im Wasser.

Symptome nach dem Ertrinkungsunfall

Wird ein Ertrunkener aufgefunden oder gerettet, so zeigt dieser weißlichen oder blutigen Schaum vor Nase und Mund sowie eine bläuliche Hautfarbe. Der Puls ist nicht mehr fühlbar. Der Ertrunkene ist unterkühlt und atmet nicht mehr selbstständig. Je länger der Sauerstoffmangel anhält, umso schwerwiegender sind die eintretenden Schäden an den inneren Organen. Besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren Lungen, Nieren und vor allem das Gehirn.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe beim Ertrinken

Beim Bergen eines Ertrinkenden aus dem Wasser beachten Sie zunächst den Schutz der eigenen Person! Ertrinkende schlagen unkontrolliert um sich. Auch ist damit zu rechnen, dass sich die ertrinkende Person panisch an Sie klammert und so die Bergung erschwert oder Sie als Helfer in Lebensgefahr bringt. Erscheint die Rettung zu gefährlich, alarmieren Sie sofort die Rettungskräfte!

Ist der Ertrunkene bereits geborgen, schützen Sie ihn vor weiterer Unterkühlung durch Umlegen einer Decke oder Thermofolie. Versuchen Sie nicht, durch Lagerung oder sonstige Maßnahmen, das eingedrungene Wasser aus den Lungen „herauszupumpen“. Zeigt der Ertrunkene keine Atem- und Herztätigkeit mehr, beginnen Sie umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Alarmieren Sie den Notarzt und fahren Sie bis zu dessen Eintreffen mit den Wiederbelebungsmaßnahmen fort.