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Typhus

Typhus, der auch Bauchtyphus oder Typhus abdominalis genannt wird, ist eine schwere, bakterielle Infektionskrankheit, die unbehandelt tödlich sein kann.

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Die Krankheit tritt vor allem in Entwicklungsländern auf. Fälle in Deutschland werden meist von Reisenden aus den Tropen eingeschleppt.

Ursachen von Typhus

Die Erreger des Typhus sind spezielle Salmonellenstämme mit dem Namen Salmonella typhi. Die Infektion erfolgt in den meisten Fällen durch Wasser oder Lebensmittel, die mit den Erregern verunreinigt wurden. Das Problematische an dem Erreger ist, dass neben den Erkrankten auch Personen, die bereits wieder gesund sind, die Bakterien mit Stuhl und Urin ausscheiden können.

Symptome bei Typhus

Nach einer Inkubationszeit (dem Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung) von ein bis drei Wochen beginnt die Erkrankung mit allmählich ansteigendem Fieber, es treten Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Benommenheit auf. Außerdem kann es zu Husten, Bauchschmerzen und Verstopfung kommen. Nach ungefähr einer Woche steigt das Fieber auf 40 bis 41°C an und kann in dieser Höhe bis zu drei Wochen bleiben. Zusätzlich kann der Puls verlangsamt sein.

Der Betroffene zeigt fast immer kleine, ovale, rosafarbene Flecke, die vor allem an Bauch und Rücken (Roseolen) zu finden sind, zusätzlich hat er eine grau-gelb-weiß belegte Zunge mit rotem Rand, die sogenannte Typhuszunge. Durchfall, der vom Aussehen her an Erbsenbrei erinnert und manchmal auch blutig sein kann, kommt hinzu. Der Kranke kann benommen und verwirrt bis zur Bewusstseinstrübung sein. Ab der vierten Woche fällt das Fieber langsam ab und es eine lange Phase der Erholung schließt sich an.

Als Komplikationen können unter anderem Herz-Kreislauf-Störungen, Nierenversagen, Darmblutungen und Hirnhautentzündung auftreten.

10 Prozent der unbehandelten Erkrankten scheiden bis zu drei Monate lang Erreger mit Urin und Stuhl aus, 5 Prozent werden zu sogenannten Dauerausscheidern. Diese können andere Personen anstecken, ohne selbst Krankheitssymptome zu zeigen.

Diagnose von Typhus

Die Diagnose erfolgt durch die Krankheitsgeschichte, meist sind Aufenthalte in den Tropen vorausgegangen. Der Arzt findet typische Befunde im Blut, die Zahl der weißen Blutkörperchen ist in vielen Fällen verringert oder der Erreger wird im Blut oder Stuhl nachgewiesen. Wegen der schweren Komplikationen ist der behandelnde Arzt verpflichtet, die Infektion dem Gesundheitsamt zu melden.

Zu Beginn der Erkrankung kann Typhus leicht mit grippalen Infekten, aber auch mit der Malaria verwechselt werden. Aus diesem Grund ist es beim Auftreten von Fieber nach Aufenthalten in den Tropen sinnvoll, ein Institut mit Erfahrung bei der Behandlung von Tropenkrankheiten aufzusuchen.

Die Therapie des Typhus erfolgt durch die Gabe von Antibiotika, wobei die Medikamente über längere Zeit, meist zwei bis drei Wochen lang eingenommen werden müssen. Wichtig ist es, den Flüssigkeitsverlust durch genügend Wasser und Elektrolyte auszugleichen. Um zu verhindern, dass de Krankheit sich ausbreitet, ist es wichtig, auf gute Hygiene zu achten und die Kontakte des Erkrankten auf ein Minimum einzuschränken.

Typhus vorbeugen

Wenn Sie vorhaben, in ein Risikogebiet für Typhus zu reisen, können Sie sich mit einer Schluckimpfung impfen lassen. Die Impfung schützt Sie ungefähr ein Jahr lang vor der Erkrankung.

Bereits einfache Verhaltensregeln können vor einer Ansteckung schützen:

  • Trinken Sie nur abgekochtes Wasser oder Wasser aus verschlossenen Flaschen. 
  • Verzehren Sie keine rohen oder nicht ausreichend erhitzte Speisen.