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Schweinegrippe

Der Mediziner spricht von der „Influenza A (H1N1)“. Ihren Namen hat diese Grippe erhalten, weil sie zuerst bei Schweinen festgestellt und der Erreger in diesem Zusammenhang identifiziert wurde.

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Bitte lassen Sie sich von dem Namen nicht in die Irre führen. An dieser Grippe können nicht nur Schweine, sondern auch andere Tiere und Menschen erkranken. Bei der Schweinegrippe handelt es sich um eine akut verlaufende Infektionskrankheit, die durch Influenzaviren (Grippeviren) des Typs H1N1 ausgelöst wird.

Übertragung von H1N1

Der H1N1-Virus ist extrem ansteckend. Der häufigste Ansteckungsweg ist das Einatmen virenhaltiger Atemluft (die sogenannte Tröpfcheninfektion), wenn ein Erkrankter in der Nähe hustet oder niest. Außerdem kann die Ansteckung über direkten Körperkontakt mit einem Erkrankten oder über indirekten Kontakt (beispielsweise das Berühren von Türgriffen oder Telefonen, auf denen Viren haften) erfolgen.

Ist man mit den Viren in Kontakt gekommen und das körpereigene Immunsystem kann die Erreger nicht ausreichend bekämpfen, kommt es recht schnell zum Ausbruch der Grippe – meist liegen nur wenige Tage dazwischen.

Symptome bei Schweinegrippe

Eine Grippeerkrankung kann sehr unterschiedlich verlaufen. Die Symptome reichen von einer leichten Erkältung bis hin zu einer schweren Lungenentzündung. Der typische Verlauf einer Schweinegrippe äußert sich mit plötzlich hohem Fieber (über 39°C), Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Husten, eventuell mit Atemnot. Im Normalfall klingen die Symptome nach ungefähr 1 Woche ab.

Ist der Körper durch das Grippevirus geschwächt, kann es unter Umständen zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien kommen. Mögliche Folgen wären eine schwere Bronchitis oder Lungenentzündung.

Typische Erkältungssymptome sind normalerweise bei einer echten Virusgrippe, die durch den Influenzavirus bedingt ist, nicht sehr ausgeprägt. Was wir häufig umgangssprachlich als „Grippe“ bezeichnen – mit Halsschmerzen, erhöhter Temperatur, Schnupfen und Husten – ist fast immer ein grippeähnlicher Infekt, der durch harmlose Schnupfenviren verursacht wird.

Diagnose einer H1N1-Infektion

Um zu unterscheiden, ob man einen grippalen Infekt oder eine richtige Grippe hat, stehen den Ärzten sogenannte Grippeschnelltests zur Verfügung. Zusätzlich können das Virus bzw. die vom Körper gebildeten Antikörper, im Blut bestimmt werden.

Therapie bei H1N1-Infektion

Die Haupttherapie liegt in körperlicher Schonung mit Bettruhe, viel Schlaf und ausreichender Flüssigkeitszufuhr. In der Frühphase der Erkrankung können antivirale Medikamente vom Arzt verschrieben werden. Um eine zusätzliche bakterielle Infektion zu verhindern, kann prophylaktisch zusätzlich ein Antibiotikum verabreicht werden. Bei sehr hohem Fieber kann die Gabe von fiebersenkenden Medikamenten (z. B. Paracetamol) sinnvoll sein.

Was Sie sich vor Schweinegrippe schützen können

Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Die Erreger werden durch Seife abgetötet. Auch das Tragen von Atemschutzmasken in der Hochsaison der Grippeerkrankungen (Oktober bis März) kann sinnvoll sein.

Wie bei anderen Influenzaformen bietet die Impfung zwar einen guten, aber nicht absoluten Schutz, da die Virenstämme sich immer wieder verändern und die Impfung nur gegen bereits bekannte Viren vorbeugt. Dennoch ist eine Impfung ratsam. Inzwischen ist in den Impfungen gegen die saisonale Grippe auch ein Schutz gegen H1N1 enthalten.

Menschen, die an einer chronischen Krankheit leiden (besonders an einer chronischen Lungenkrankheit) oder generell ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten sich auf jeden Fall impfen lassen. Ihr Arzt berät sie bei allen Fragen fachkundig.