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Schluckauf

Bei einem Schluckauf verkrampft sich das Zwerchfell schlagartig und unwillkürlich. Gleichzeitig kommt es zu einem reflexartigen Verschluss der Stimmritze im Kehlkopf.

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Atmung und Zwerchfell

Unser Zwerchfell ist eine flache Muskelplatte, die in Form einer Kuppel Brust- und Bauchhöhle voneinander trennt. Bei der Einatmung spannt sich das Zwerchfell an, dabei senkt sich die Kuppel des Zwerchfells ab, das Volumen des Brustraumes und damit auch der Lunge vergrößert sich. In der Lunge entsteht ein Unterdruck und Luft wird von außen in die Lunge gesogen.

Ursachen von Schluckauf

Der Schluckauf ist eigentlich ein Reflex, der vor allem bei Säuglingen verhindert, dass versehentlich Milch eingeatmet wird. Bei einer plötzlichen Verkrampfung des Zwerchfells schließt sich die Stimmritze reflexartig, dabei prallt die Ausatemluft gegen die geschlossenen Stimmbänder und es kommt zu dem uns gut bekannten Hicksen. 

In den allermeisten Fällen ist das Hicksen völlig harmlos und verschwindet von alleine wieder, es kann aber für die Betroffenen sehr nervend sein, vor allem, wenn der Schluckauf länger anhält.

Ausgelöst wird ein Schluckauf durch die Reizung des Nervs, der das Zwerchfell versorgt, Mediziner nennen ihn Nervus phrenicus. Ursachen dafür sind meist zu schnelles oder zu hastiges Essen, zu kalte oder heiße Speisen und Getränke, Alkoholkonsum, Rauchen oder große Nervosität, Stress, Aufregung oder Erschrecken.

Ein Schluckauf kann aber sehr selten auch als Begleitsymptom von Krankheiten auftreten, z.B. Magen- und Darmerkrankungen oder Erkrankungen des Gehirns.

Schluckauf behandeln

Ein Schluckauf klingt in den meisten Fällen von alleine ab und ist völlig harmlos. Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn der Schluckauf länger anhält (z.B. einen ganzen Tag), gar nicht mehr verschwindet, sehr häufig auftritt, oder von weiteren Symptome begleitet wird, beispielsweise Kopf- oder Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Sprachstörungen, Schwindel oder Sehstörungen.

Ihr Arzt wird die Krankengeschichte aufnehmen und weitere Untersuchungen veranlassen, wie z.B. eine Magenspiegelung, Ultraschall, eine Röntgenuntersuchung der Lunge, ein MRT oder CT.

Hausmittel gegen Schluckauf

Es gibt unzählige Hausmittel und Tricks, um einen Schluckauf loszuwerden. Dazu gehören das schlückchenweise Trinken von kaltem Wasser, Luftanhalten oder langsames, tiefes Atmen, sich Ablenken, sich erschrecken lassen, einen Löffel voll Zucker essen oder in eine Zitrone beißen oder auch die Zunge herausstrecken. Wirkungsvoll können ebenfalls Entspannungsverfahren oder Bauchmassagen sein.

Verschwindet der Schluckauf nicht von selber, kann er medikamentös behandelt werden, z.B. mit muskelentspannenden Medikamenten, Mitteln gegen Erbrechen oder manchmal auch mit Antiepileptika.

Wenn bestimmte Krankheiten den Schluckauf auslösen, ist es notwendig, diese zu behandeln.