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Schimmelpilzallergie

Aus Schimmelpilzen werden Penicillin oder Nahrungsmittel wie Käse hergestellt. In Wohnräumen jedoch lösen Schimmelpilze Allergien und andere schwerwiegende Krankheiten bei Menschen aus.

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Wenn die Sporen durch die Wohnung fliegen

Schimmelpilze kommen überall in der Natur vor. Sie leben vom Abbau von totem organischen Material und spielen daher eine wichtige Rolle bei Verrottungsvorgängen in der Natur.  Im Komposthaufen ist Schimmel unverzichtbar. Die Pilze treiben die Verrottungsprozesse voran.

Schimmelpilze bevorzugen Orte, an denen es feucht ist und warm ist wie Kompost, Blätterhaufen oder Brennholzstapel. In Wohnung wächst Schimmelpilz gern an feuchten Mauern, in schlecht durchlüfteten Nischen, feuchte Stellen unter Tapeten, Holzverschalungen aber auch in Klimaanlagen, Matratzen, Polstermöbeln sowie in der Erde von Zimmerpflanzen.

Abhängig vom befallenen Material wachsen unterschiedliche Schimmelpilzarten: 

  • Der Aspergillus kommt vorwiegend in feuchten Nischen im Wohnbereich wie Badezimmern und Kellern vor. Mit starker Belastung ist in den Monaten November bis Februar zu rechnen. 
  • Im gleichen Zeitraum wächst auch der Penicillium gern auf Polstermöbeln, Gummidichtungen aber auch auf Zitrusfrüchten und anderen Lebensmitteln. 
  • Dagegen lebet der Fusarium hauptsächlich in den Monaten Juni bis Oktober im Erdboden, auf Gras und Getreide sowie an Luftbefeuchtern.

Anders als bei Hausstaubmilben handelt es sich bei Schimmelpilzbefall der Wohnung um ein Phänomen, das grundsätzlich die Gesundheit gefährdet. Allergisch reagieren Menschen nicht auf den Pilz selber, sondern auf bestimmte Eiweiße in den Sporen der Pilze. Diese werden von dem Gewächs zur Fortpflanzung an die Luft abgegeben und durch den Wind weiterverbreitet. Von den weltweit 100.000 bekannten Schimmelpilzarten sind circa 20 bis 30 als Allergieauslöser bekannt.

Symptome einer Schimmelpilzallergie

Beim ersten Kontakt verursachen Schimmelpilze meist noch keine Beschwerden. Bei häufigerer und stärkerer Belastung der Raumluft zeigen sich ähnliche Zeichen wie bei einer Pollenallergie. Speziell können folgende allergische Symptome auftreten:

  • Husten, Bronchitis, Atemnot
  • Reizungen der Haut und der Augen
  • verstärkte Anfälligkeit für Infekte
  • Erschöpfung, Konzentrationsstörungen
  • extreme Müdigkeit
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Störungen des Verdauungstrakts
  • Fieber
  • Migräne

Diagnose einer Schimmelpilzallergie

Schimmelpilz-Allergien lassen sich relativ schwer nachweisen, da sie der Pollenallergie sehr ähnlich sind. Wichtige Indizien für sind die Zeit und der Ort, an dem die Allergie auftritt. Auf dieser Grundlage kann der Arzt einen Allergietest durchführen, ein so geannter Prick-Test und danach ein Antikörpernachweis im Blut.

Was tun bei einer Schimmelpilzallergie?

Die Vermeidung des Kontakts mit dem Allergieauslöser ist die beste Therapie. Die Symptome werden wie bei einer Pollenallergie Antihistaminika oder Cortison behandelt. Die Ursache wird der Allergie wird damit jedoch nicht beseitigt. Ist das genaue Allergen bekannt, kann noch eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden.

In Wohnungen mit Schimmelpilzbefall müssen die betroffenen Stellen so schnell als möglich saniert werden. Mit einer Bürste, Sodalauge oder hochprozentigem Essig, lässt sich Schimmel von Wänden entfernen. Verwenden dazu immer einen Mundschutz! 

Zudem gibt es sehr wirksame Mittel gegen Schimmelbefall im Handel zu kaufen. Bei sehr großen Flächen sollte jedoch immer ein Fachmann hinzugezogen werden.

Wie beuge ich Schimmelbefall in Wohnräumen vor?

  • lüften Sie regelmäßig und ausgiebig Ihre Wohnung, sogenanntes mehrmaliges Stoßlüften alle 2 bis 4 Stunden sind ratsam. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sollte sich zwischen 40 bis 60 Prozent bei einer Innentemperatur von 18 bis 20 Grad Celsius bewegen.
  • achten Sie auf Stockflecken hinter Schränken und Holzverkleidungen
  • reinigen Sie regelmäßig ihre Teppiche und Polstermöbel
  • entsorgen Sie regelmäßig Ihre Küchenabfälle.
  • lagern Sie Ihre Obst und Gemüse im Kühlschrank.
  • gießen Sie Ihre Zimmerpflanzen sparsam und wechseln Sie regelmäßig die Erde in den Blumentöpfen

Redaktion: Tilman Bemm