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Nahrungsmittelallergie

Nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel reagieren viele Menschen mit Unwohlsein. Zwischen echter Allergie oder Nahrungsmittel­unverträglich­keit zu unterscheiden, ist dabei oft schwierig.

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Eine Nahrungsmittelallergie ist eine Überempfindlichkeit gegenüber einem eigentlich harmlosen Lebensmittelbestandteil. Dabei handelt es sich um Proteine (Eiweiße), an die sich die Antikörper des Immunsystems binden. Das heißt, das Immunsystem behandelt diese Proteine wie Krankheitserreger und löst einen Schutzmechanismus gegen sie aus. Die häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie sind Allergene aus Erdnüssen, Hühnerei, Kuhmilch und Fisch.

Nicht selten besteht zwischen Nahrungsmittel- und Pollenallergien ein enger Zusammenhang. Das kommt daher, dass die Proteinbestandteile in bestimmten Nahrungsmitteln den Pollen sehr ähneln und vom Immunsystem deswegen verwechselt werden. Diese so genannten „Kreuzallergien“ bestehen etwa zwischen Birkenpollen und Obst, Nüssen und Gemüse wie Apfel, Pfirsich, Tomate oder Haselnuss. 

Die Symptome können sehr unterschiedlich sein: So kann es nach dem Essen zum Anschwellen der Schleimhäute kommen, zu Halskribbeln, Husten, Asthma-Attacken, Schnupfen, Hautrötungen und Blasen oder auch zu Blähungen und Durchfall.

Was essen?

Betroffene müssen schon beim Einkauf auf qualitativ hochwertige und am besten wenig verarbeitete Nahrungsmittel zurückgreifen. Die Einkaufsliste sollte auf die Bedürfnisse des Allergikers abgestimmt sein. Unnötige und komplizierte Einschränkungen sind nicht gefragt, leichtes Umsetzen insbesondere mit der gesamten Familie ist erwünscht. Das ist allerdings leichter gesagt als getan!

Neue Allergenkennzeichnung schafft Klarheit

Wer frisches Obst, Gemüse und Kräuter einkauft, hat es vergleichbar einfach. Hier können gezielt die Lebensmittel ausgesucht werden, die vertragen werden. Wer beispielsweise auf Äpfel allergisch reagiert, wird Äpfel meiden. Allerdings ist es in seltensten Fällen von Nöten den Apfel generell aus dem Speiseplan zu streichen. Denn nicht jede Apfelsorte ruft gleich starke Reaktionen hervor. Oft werden alte Apfelsorten besser vertragen als neuere Züchtungen. Besonders problematisch scheinen Golden Delicious, Braeburn oder Granny zu sein.

Pestizide, Fungizide oder andere bei der Lebensmittelproduktion verwendete Stoffe können bei empfindlichen Personen Reaktionen auslösen. Hier eignen sich Produkte aus dem biologisch kontrollierten Anbau. Bio-Siegel der entsprechenden Verbände wie z.B. Demeter oder Naturland sind ein wichtiges Hilfsmittel. Es ist unerlässlich, dass Betroffene über eine genaue Kenntnis verfügen, auf welchen Stoff oder welches Allergen sie reagieren. Für eine individuelle Betreuung sind der behandelnde Arzt und eine kompetente Ernährungsberatung wichtige Partner.

Stark verarbeitete Nahrungsmittel und Fertigprodukte bergen das Risiko, dass sie Stoffe und Allergene enthalten, die unerwünscht sind. Bei verpackten Lebensmitteln ist ein Blick auf die Zutatenliste sehr ratsam. Europaweit müssen seit kurzem die vierzehn Lebensmittel, die die meisten Lebensmittelallergien auslösen, auf das Etikett, auch wenn sie nur in kleinsten Mengen verarbeitet wurden. 

Die „allergenen Vierzehn“ dürfen sich nicht mehr hinter Sammelbegriffen oder Zusatzstoffen verstecken. So können Betroffene erkennen, ob das verwendete Lecithin aus Ei oder Soja stammt. Auf Gewürzmischungen muss vermerkt sein, ob Sellerie enthalten ist. Auf Vitaminmischungen oder Tabletten muss notiert sein, ob Milchzucker als Trägersubstanz dient.

Zu den „Allergenen Vierzehn“ gehören:

  • glutenhaltiges Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel, Kamut)
  • Krebstiere
  • Eier
  • Fisch
  • Erdnüsse
  • Soja
  • Milch
  • Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnuss, Walnuss, Cashewnuss, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamia- und Queenslandnuss)
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid und Sulfite ab 10 Milligramm pro Kilogramm oder Liter
  • Süßlupine
  • Mollusken (Weichtiere wie Schnecken)

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Gesunde Medizin