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Knochenbruch

Ein Knochenbruch (Fraktur) ist in allererster Linie schmerzhaft – egal wo, wie und was gebrochen ist. Die meisten Knochenbrüche heilen gut und folgenlos ab, es dauert aber meist durchschnittlich sechs Wochen.

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Der Mediziner spricht von einer „vollständigen“ oder „unvollständigen“ Fraktur. Ist der Knochen in zwei oder mehrere Stücke geteilt, ist der Bruch vollständig. Hier kann noch zwischen einem offenen und geschlossenem Bruch und einem glatten, einem Trümmer- oder einem Splitterbruch unterschieden werden.

Bei einem offenen Bruch ist nicht nur der Knochen gebrochen und verletzt, sondern auch die darüber liegende Haut, Muskeln und Weichteile. Unter Umständen können sogar Knochenteile aus der Wunde herausragen. Bei einem geschlossenen Bruch ist die Haut über dem Bruch unverletzt.

Sind im Knochen nur Risse oder Spalten aufgetreten, ist der Bruch unvollständig, der Knochen ist angebrochen, aber nicht komplett durchgebrochen.

Ursachen eines Knochenbruchs

Ein Knochenbruch entsteht meist durch einen Unfall oder eine Verletzung, wie beispielsweise ein Sturz. Der Knochen wird übermäßig stark belastet, gedehnt oder gestreckt und bricht dadurch.

Eine Sonderform des Knochenbruchs ist die Spontanfraktur, diese entsteht ohne erkennbare Ursache wenn die Knochen vorgeschädigt sind oder „porös“ werden, wie bei der Osteoporose. Auch krankhafte Veränderungen des Knochengewebes können zu Brüchen ohne äußere Gewalteinwirkung führen.

Hin und wieder kommt es auch zu Ermüdungsbrüchen – hier entsteht meist ein feiner Riss im Knochen durch eine Dauerbelastung, wie beispielsweise ein sehr langer Fußmarsch oder Marathonlauf.

Symptome bei Knochenbrüchen

Die Beschwerden können unterschiedlich sein. Deshalb wird zwischen sogenannten sicheren und unsicheren Knochenbruchzeichen unterschieden:

Sichere, unmissverständliche Zeichen eines Knochenbruchs sind eine deutlich sichtbare Fehlstellung oder Verschiebung des Knochens, meist verbunden mit einer abnormen Beweglichkeit. Der gebrochene Arm hängt in einem komischen Winkel weg. Meist entsteht ein hörbares Knochenreiben (med. Krepitation).

Unsichere Zeichen sind allgemeine Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen und Einschränkungen in der Beweglichkeit. Diese Symptome können natürlich bei einem Bruch vorkommen, aber es könnte auch eine starke Prellung oder Verstauchung vorliegen. Der Knochen muss nicht zwingend gebrochen sein.

Diagnose eines Knochenbruchs

Sicher und zuverlässig wird ein Knochenbruch durch eine Röntgenaufnahme nachgewiesen. Hier kann auch festgestellt werden, ob neben der Verletzung des Knochens, umliegende Gefäße, Nerven oder Organe mit beeinträchtigt wurden.

Therapie bei Knochenbrüchen

Die Behandlung des Knochenbruchs richtet sich nach dem Verletzungsgrad und der Verletzungsart. Die meisten Knochenbrüche heilen gut und folgenlos ab, es dauert aber meist durchschnittlich sechs Wochen.

Unkomplizierte, also geschlossene und nicht verschobenen Brüche werden oft einfach nur im Gipsverband ruhig gestellt. Haben sich die Knochenteile beim Bruch verschoben und müssen wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden, bekommt der Verletzte ein Schmerzmittel oder eine Narkose. Danach wird der Bruch auch im Gipsverband ruhig gestellt.

Komplizierte Brüche wie Trümmerbrüche oder offene Brüche werden mit Platten, Nägeln, Drähten oder Schrauben operativ fixiert, sodass einzelne Knochenfragmente nicht verrutschen und der Knochen besser heilen kann. Ein zusätzlicher Gipsverband zur Ruhigstellung ist hier überflüssig.

Ein Röntgenbild, um den richtigen Sitz des Knochens oder der Knochenteile zu kontrollieren, wird meist erneut in den ersten Tagen nach einer Operation angefertigt.

Um eine vollständige Beweglichkeit des verletzten Knochens oder Gelenkes wieder zu gewährleisten, ist häufig eine ärztlich verordnete Krankengymnastik hilfreich.

Zusatzinfos zu Knochenbrüchen

Bitte beachten Sie, dass auch bei Knochenbrüchen Schockgefahr und somit auch Lebensgefahr bestehen kann! Rufen Sie bitte umgehend den Notarzt. Wenn möglich, sollte der Körperteil mit dem Bruch gar nicht oder so wenig wie möglich bewegt werden. Dies ist besonders wichtig bei Wirbelsäulenverletzungen.