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Ein kleiner Piks für die Gesundheit

Impfen oder nicht impfen? Fragen die Einen nach der Wirksamkeit einer Impfung, haben die Anderen einfach nur Angst vor dem kleinen Pikser in den Oberarm. Ziel ist der Schutz vor Infektionen.

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Impfen oder nicht impfen? Fragen die einen nach der Wirksamkeit einer Impfung, haben die anderen einfach nur Angst vor dem kleinen Piekser in den Oberarm. Ziel einer Impfung ist der Schutz vor einer schweren Infektionskrankheit.

Jedes Jahr zur Grippesaison fragen sich viele, soll ich oder soll ich mich nicht impfen lassen? Auch viele Eltern fragen sich, ob sie ihre Kinder gegen bestimmte Krankheiten impfen lassen und wenn ja, gegen welche?

Warum überhaupt impfen?

Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen eine bestimmte Infektionskrankheit.

Der Mensch besitzt ein effektives Abwehrsystem gegen Viren und Bakterien. Diese Krankheitserreger finden sich überall. Menschen tauschen unbewusst ständig Keime miteinander aus, zum Beispiel durch Hände schütteln, Niesen oder Husten.

Trifft ein Virus oder Bakterium erstmalig auf den Organismus, bildet der Körper Antikörper, die gegen diesen Erreger gerichtet sind. Nach dem der Krankheitserreger erfolgreich bekämpft wurde, verbleiben diese Antikörper weiter im Blut. Ein so genanntes Abwehrgedächtnis entsteht. Wird der Organismus später wieder mal mit dem Erreger konfrontiert, „erinnert“ sich das Immunsystem und produziert sehr viel schneller die passenden Antikörper. Der „Angreifer“ wird unschädlich gemacht, noch bevor er den Organismus krank macht.

Eine Impfung ahmt diesen Mechanismus nach. Im Unterschied zu einer echten Infektion, erhält der Körper mit dem Impfstoff nur sehr abgeschwächte oder abgetötete Erreger, gelegentlich nur Erregerbestandteile. Dies genügt, damit der Organismus Antikörper bilden und ein Immungedächtnis aufbauen kann. Die Medizin spricht in diesem Fall von einer aktiven Impfung. Daneben gibt es noch die passive Immunisierung. Hier bekommt der zu Impfende ein Serum, das die spezifischen Antikörper (Immunglobuline) gegen den betreffenden Krankheitserreger bereits enthält.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Impfstoffe gegen eine Vielzahl viraler und bakterieller Infektionskrankheiten. Die Ständig Impfkommission (STIKO) gibt als Leitfaden regelmäßig Empfehlungen heraus.

Wirkt eine Impfung ein Leben lang?

Dies ist abhängig der Erkrankung, gegen die geimpft wird. Impfungen gegen Masern, Mumps- und Röteln sollen ein Leben lang halten. Dagegen hält ein Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie ungefähr 10 Jahre oder der gegen Grippe sogar nur ein Jahr.

Haben Impfstoffe Nebenwirkungen?

Jedes wirksame Medikament zeigt neben seinen gewünschten Wirkungen auch unerwünschte Nebenwirkungen. In der Regel sind diese sehr gering. Sie treten meist lokal und als allgemeine Reaktion auf. Dabei können Schmerzen, Unwohlsein, Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Zudem kann es zu einer Hautreaktion um die Einstichstelle kommen.

Sehr selten sind Impfkomplikationen, wie ein anaphylaktischer Schock. Hier überreagiert der Körper auf den Impfstoff. Dieser Zustand muss sofort durch einen Notarzt behandelt werden, da er zu einem allgemeinen Organversagen führen kann.

In seltenen Fällen kann die Impfung auch zum Ausbruch der Krankheit führen, gegen die geimpft wurde. Beispielsweise treten bei 3 bis 5 Prozent gegen Masern Geimpfte so genannte Impfmasern auf. Solche schweren Impfungreaktionen sind meldepflichtig.

Kann man trotz Impfschutz erkranken?

Ja, denn ein Impfschutz bietet keinen 100-prozentigen Schutz gegen eine bestimmte Krankheit. Allerdings senken Impfungen die Erkrankungswahrscheinlichkeit.

Was spricht gegen eine Impfung?

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind ungefähr 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung Impfgegner. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, der Pharmaindustrie oder der Schulmedizin sowie Unwissen und Unsicherheit sind einige Gründe für die Verweigerungshaltung. Zudem behaupten Impfgegner, dass es keinen Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen gäbe. Dagegen zeigen klinische Studien und epidemiologische Daten, die Wirksamkeit von Impfaktionen. So ist nach Einführung der Maserimpfung 1963 in den USA die Erkrankungsrate in wenigen Jahren um 98 Prozent zurückgegangen.

Außerdem argumentieren die Gegner, dass es vor allem zu Spätfolgen, wie Allergien, Asthma oder plötzlicher Kindstod kommen kann. Dies wurde durch zahlreiche Studien entkräftet. Das wird auch im Osten Deutschland untermauert, da hier nach der Wende ein Rückgang der Schutzimpfungen zugleich aber ein signifikanter Anstieg von Allergien verzeichnet wurde.

Wogegen impfen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) veröffentlicht einen Impfkalender, der einen Überblick über die in Deutschland empfohlenen Impfungen gibt. Beginnend mit dem 3. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr sollten Kinder und Jugendliche gegen bestimmte Krankheiten geimpft werden. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Der behandelnde Arzt muss jedoch über die Vor- und Nachteile der Impfung aufklären.

Redaktion: Tilman Bemm