W K B
Angebote%
Hier können Sie sparen
Neuheiten
Neu im Sortiment
Marken
Für alle Lebensbereiche das günstige Produkt von 1A Pharma
Avène
Bach-Blüten
Clearblue
Crataegutt
DHU
Doppelherz
Eucerin
Korres
Kytta
La Roche Posay
Lasea
Prostagutt
Tebonin
Umckaloabo
Ihre ideale Haut mit Kosmetik-Produkten von Vichy
Vividrin

Marken-Shops bei APONEO

Biologische Präparate von Dr. Loges
Pflegeprodukte für Gesicht und Körper von Nuxe
mit Wärme gegen Schmerzen – Thermacare
bei Sodbrennen und Aufstoßen hilft Maaloxan
Gegen Haarausfall hilft Regaine
Themen
Rund um Ihre Gesundheit
WWarenkorb

Ihr Warenkorb enthält bislang keine Produkte.

Warenkorb und Kasse

KKundenkonto
Ihr Draht zu Aponeo: 0800 44 00 200
  • Merkzettel
  • Bestellhistorie
  • Adressbuch
  • Bonuspunkte
  • Newsletter
  • Passwort vergessen

  • Anmelden

  • Registrieren

Hörsturz

Hören Sie plötzlich auf einem Ohr nicht mehr richtig? Dann haben Sie eventuell einen Hörsturz. Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Schwerhörigkeit ohne erkennbaren Anlass.

Ganzen Beitrag anzeigen

Wie wir hören

Im Normalfall gelangen die Schallwellen (also Stimmen und Geräusche) durch den Gehörgang über das Trommelfell zum Mittelohr. Im Mittelohr transportieren die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel die Hörinformationen weiter an das Innenohr. Im Innenohr befinden sich die so genannte Haarzellen, die die Bewegung der Gehörknöchelchen in elektrische Signale umwandeln. Diese Signale werden schließlich an unser Gehirn weitergeleitet.

Ursachen eines Hörsturzes

Bei einem Hörsturz funktioniert die Weiterleitung des Schalls im Mittelohr ganz normal. Aber bei der Weiterverarbeitung im Innenohr gibt es Probleme. Die Ursachen sind bisher nicht genau geklärt. Man vermutet, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen um einen Hörsturz auszulösen.

Kleine Durchblutungsstörungen im Innenohr z.B. durch kleine Blutgerinnsel, Veränderungen an der Halswirbelsäule oder starke Blutdruckschwankungen können ursächlich sein. Auch Stress, Virusinfektionen, Autoimmunerkrankungen oder übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum können zu einem plötzlichen Hörsturz führen.

Symptome bei einem Hörsturz

Plötzlich kommt es ohne erkennbare Ursache zu einer einseitigen Schwerhörigkeit. Die Hörminderung ist unterschiedlich ausgeprägt, sie reicht von einer leichten Schwerhörigkeit bis zur Taubheit. Die Patienten klagen häufig über ein Gefühl, wie „Watte im Ohr“ oder ein pelziges Gefühl um die Ohrmuschel herum. Zusätzlich können Ohrgeräusche, wie zum Beispiel ein ständiges Rauschen, Klingeln oder Pfeifen auftreten, in manchen Fällen tritt auch Schwindel auf. Normalerweise ist nur ein Ohr betroffen, im weiteren Verlauf kann es aber auch auf das andere Ohr übergreifen.

Hören Sie plötzlich auf einem Ohr schlechter, und haben Sie Symptome, wie Tinnitus und Druck auf einem Ohr, dann sollten Sie umgehend einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Wenn ein Hörsturz nicht rechtzeitig therapiert wird, besteht die Gefahr einer bleibenden Hörminderung. Ihr Arzt wird Ihre komplette Krankengeschichte erfassen und einen Hörtest veranlassen. Mit der Ohrspiegelung wird untersucht, ob die Schwerhörigkeit eventuell durch einen Ohrschmalzpfropf oder ein verletztes Trommelfell verursacht wird. Mit speziellen Tests wird eventuell auch Ihr Gleichtgewichtssinn untersucht.

Da man davon ausgeht, dass die Ursache meist eine Durchblutungsstörung im Innenohr ist, ist das Ziel der Therapie, die Durchblutung des Innenohrs zu verbessern. Die Chance der Heilung ist dabei umso größer, je schneller der Hörsturz behandelt wird. In den meisten Fällen kommt eine Infusionstherapie zum Einsatz. Der Betroffene bekommt 10 bis 14 Tage lang täglich eine intravenöse Infusion mit Medikamenten, die das Blut verdünnen und die Blutgefäße erweitern. Zusätzlich werden oft auch entzündungshemmende Medikamente gegeben.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist die hyperbare Sauerstofftherapie. Dabei sitzen die Patienten in einer Druckkammer und atmen reinen Sauerstoff ein, um die Sauerstoffversorgung des Körpers zu verbessern.

Was Sie bei einem Hörsturz selbst tun können

Versuchen Sie, zur Ruhe zu kommen, weil Stress die Situation verschlimmern kann, dabei ist eine Krankschreibung für ein bis zwei Wochen oft sehr hilfreich. Lernen Sie ein Entspannungsverfahren, wie autogenes Training oder Yoga. Meiden Sie Alkohol, Nikotin, Kaffee und gefäßverengende Mittel. Bewegen Sie sich und trinken Sie ausreichend. Meiden Sie Lärm und laute Musik. Rat bekommen Sie auch bei Selbsthilfe-Gruppen.