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Erste Hilfe bei Hörsturz

Ein Hörsturz kann innerhalb weniger Sekunden, ohne erkennbare Ursache auftreten. Die Heilungschancen des Gehörverlustes nach Hörsturz sind bei sofortigem Therapiebeginn am größten.

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Ein Hörsturz kann innerhalb weniger Sekunden, ohne erkennbare Ursache auftreten. In seiner Folge kommt es zu einer zumeist auf ein Ohr begrenzten Minderung des Hörvermögens bis hin zum Ertauben des Ohrs. Vom Hörsturz betroffen sind überwiegend Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Kinder und Jugendliche leiden sehr selten am Hörsturz, allerdings sind zunehmend auch jüngere Menschen vom temporären Gehörverlust betroffen. Der Hörsturz zeigt sich bei Männern und Frauen gleichermaßen. 

Bei 50 Prozent der Patienten kommt es zu einer Spontanheilung. Die Heilungschancen des Gehörverlustes nach Hörsturz sind bei sofortigem Therapiebeginn jedoch am größten.

Ursachen und Symptome eines Hörsturzes

Die genauen Ursachen des Hörsturzes sind bislang noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass infolge einer Kombination verschiedener Faktoren das Innenohr nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Aufgrund dieser Mangeldurchblutung kommt es zu einer Unterversorgung der im Innenohr befindlichen Haarzellen, die maßgeblich am Hörprozess beteiligt sind.

 Haarzellen sind Sinneszellen, die die Geräusche der Umwelt in elektrische Signale umwandeln. Erst in dieser Form können akustische Reize vom Hörnerv an das im Gehirn befindliche Hörzentrum weitergeleitet werden. Werden die Haarzellen nicht mit Sauerstoff versorgt, erfolgt auch keine Umwandlung und Weiterleitung akustischer Signale. Die Folge ist ein Hörsturz mit Hörverlust.

Als Auslöser derartiger Mangeldurchblutungen beziehungsweise Durchblutungsstörungen im Innenohr werden unter Anderem kleine Blutgerinnsel angenommen, die zum Verschluss der feinen Blutgefäße führen. Da diese Erscheinung prinzipiell mit einem Gefäßverschluss bei Herzinfarkt oder Schlaganfall vergleichbar ist, spricht man beim Hörsturz auch vom Innenohrinfarkt.

Grundsätzlich können alle Faktoren, die zur Verdickung des Blutes führen oder die Gerinnungsneigung erhöhen, das Auftreten eines Hörsturzes fördern. Dies gilt beispielsweise auch für erhöhte Blutfettwerte, da sich Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert und so die Gefäße verengt und den normalen Blutfluss behindert. Auch bei einer Vorschädigung der Gefäße durch Arterienverkalkung (Arteriosklerose) besteht ein erhöhtes Hörsturz-Risiko. Da Bluthochdruck und Nikotingenuss die Arterienverkalkung ebenfalls begünstigen, gelten auch sie als Risikofaktoren.

Weitere Auslöser sind

  • Virusinfektionen (beispielsweise Herpes oder Windpocken)
  • Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen der Kopf- und Wirbelsäulengefäße (beispielsweise nach Autounfall)
  • Stoffwechselerkrankungen (beispielsweise Diabetes)
  • Stresszustände
  • Autoimmunerkrankungen
  • Verklumpen der Blutplättchen.

Zu den charakteristischen Symptomen beim Hörsturz gehören Ohrgeräusche (Tinnitus), die von 80 Prozent aller Hörsturz-Patienten geschildert werden. 50 Prozent der Betroffenen klagen über ein Druckgefühl im entsprechenden Ohr. 30 Prozent klagen zudem über Schwindelgefühle. Manche Betroffenen sind nach einem Hörsturz nicht mehr in der Lage, hohe Töne zu hören. Andere nehmen speziell die tiefen Töne schlechter oder gar nicht mehr wahr. Geräusche werden nur noch „wie durch Watte gefiltert“ gehört.

Die besten Heilungschancen bestehen, wenn sofort mit der Therapie begonnen wird. Bei circa 60 Prozent aller Hörsturz-Patienten kommt es zu einer vollständigen Wiederherstellung des Gehörs. Bei den restlichen Patienten bleiben Hörminderungen und Ohrgeräusche in gewissem Ausmaß bestehen.

Erste Hilfe und Therapie bei einem Hörsturz

Ein Hörsturz ist ein akuter Zustand, aber kein medizinischer Notfall. Es ist also nicht nötig, einen Notarzt zu rufen. Begeben Sie sich lediglich so schnell wie möglich – zumindest aber innerhalb der nächsten Tage – zu einem Arzt. Der Arzt wird versuchen, die Durchblutung der feinen Innenohrgefäße anzuregen. Zudem wird er mögliche Auslöser weitestgehend beseitigen.