W K B
Angebote%
Hier können Sie sparen
Neuheiten
Neu im Sortiment
Marken
Für alle Lebensbereiche das günstige Produkt von 1A Pharma
Avène
Bach-Blüten
Clearblue
Crataegutt
DHU
Doppelherz
Eucerin
Korres
Kytta
La Roche Posay
Lasea
Prostagutt
Tebonin
Umckaloabo
Ihre ideale Haut mit Kosmetik-Produkten von Vichy
Vividrin
Marken-Shops bei APONEO
Biologische Präparate von Dr. Loges
Pflegeprodukte für Gesicht und Körper von Nuxe
mit Wärme gegen Schmerzen – Thermacare
bei Sodbrennen und Aufstoßen hilft Maaloxan
Gegen Haarausfall hilft Regaine
Themen
Rund um Ihre Gesundheit
WWarenkorb

Ihr Warenkorb enthält bislang keine Produkte.

Warenkorb und Kasse

KKundenkonto
Ihr Draht zu Aponeo: 0800 44 00 200
  • Merkzettel
  • Bestellhistorie
  • Adressbuch
  • Bonuspunkte
  • Newsletter
  • Passwort vergessen

  • Anmelden

  • Registrieren

Hirnhautentzündung bei Kindern

Eine Hirnhautentzündung, oder auch Meningitis, wie der Mediziner sagt, ist eine Entzündung der Hirnhäute, die lebensbedrohlich sein kann. Erreger sind vor allem Bakterien und Viren.

Ganzen Beitrag anzeigen

Ursachen von Meningitis

Die Hirnhäute bestehen aus drei Schichten, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Die innerste Schicht, die so genannte weiche Hirnhaut liegt unserem Gehirn vollständig an. Die darauf folgende Haut ist die so genannte Spinnwebhaut. Zwischen ihr und der inneren Haut zirkuliert der Liquor, das Nervenwasser, das unser Gehirn vor Stößen schützt. Die äußerste Schicht ist die harte Hirnhaut, die am Schädel anliegt und sehr schmerzempfindlich ist.

Die Ursachen für eine Hirnhautentzündung sind vor allem Bakterien und Viren. Die häufigsten bakteriellen Erreger sind Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae. Meningokokken besiedeln bei manchen Menschen den Nasen-Rachen-Raum ohne eine Erkrankung auszulösen und sie werden dann beim Niesen, Husten und Sprechen übertragen. Virale Erreger sind beispielsweise das FSME-Virus oder Viren, die Kinderkrankheiten auslösen können, wie das Mumps- oder Masernvirus. Eine bakterielle Hirnhautentzündung gilt als eine lebensbedrohliche Erkrankung.

Symptome einer Meningitis

Eine bakterielle Hirnhautentzündung entsteht ziemlich rasch, meist innerhalb von ein bis zwei Tagen, manchmal auch innerhalb weniger Stunden. Die Kinder sind schwer krank, haben hohes Fieber und Kopfschmerzen. Weitere Anzeichen sind Nackensteife, das bedeutet die Kinder können ihr Kinn nicht auf die Brust drücken, sie zeigen außerdem Lichtscheu und Berührungsempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen, Krampfanfälle und eine Trübung des Bewusstseins.

Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Symptome oft weniger typisch. Sie leiden unter Fieber, Durchfall und Erbrechen, verweigern plötzlich die Nahrung und sind schreckhaft oder apathisch. Auffällig ist ein sehr hohes und schrilles Schreien, das sich manchmal bei Berührung noch verschlimmert. Lebensbedrohlich ist die so genannte Meningokokken-Sepsis, diese zeigt sich zu Beginn mit kleinen, stecknadelförmigen roten Punkten auf der Haut.

Diagnose und Therapie bei Hirnhautentzündung

Haben Sie bei Ihrem Kind den Verdacht auf eine Hirnhautentzündung, suchen Sie bitte unverzüglich Ihren Kinderarzt auf. Hat Ihr Kind starke Kopfschmerzen mit hohem Fieber und entdecken Sie kleine, punktförmige Flecken auf seiner Haut, gehen Sie sofort ins nächste Krankenhaus.

Die Diagnose kann schon anhand der typischen Symptome Fieber, Kopfschmerzen, Lichtscheu und Nackensteifigkeit gestellt werden. Um den genauen Erreger zu identifizieren, erfolgt eine sogenannte Lumbalpunktion. Hierbei wird Ihrem Kind im Krankenhaus unter Betäubung mit einer kleinen Nadel Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal gezogen. Weitere Untersuchungen sind eine Blutuntersuchung und eventuell ein CT oder MRT.

Die Therapie richtet sich nach dem Erreger, wobei diese so schnell wie möglich begonnen werden muss, um Spätfolgen zu vermeiden. Deshalb wird schon bei Verdacht auf eine bakterielle Meningitis ein Antibiotikum gegeben. Wegen der Schwere der Erkrankung ist der Arzt außerdem verpflichtet, die Infektion ans Gesundheitsamt zu melden.

Handelt es sich nachgewiesenermaßen um eine Infektion mit Meningokokken, werden auch die Kontaktpersonen (Eltern, Erzieher, Lehrer, Freund und Schulkameraden) prophylaktisch mit Antibiotika behandelt.

Meningitis vorbeugen

Gegen einige Erreger der Hirnhautentzündung sind Impfstoffe erhältlich, beispielsweise gegen Meningokokken, Hämophilus influenzae und Pneumokokken, und auch gegen Masern, Mumps und FSME.

Ist ein Kind in Ihrer Umgebung an Hirnhautentzündung erkrankt, sollten Sie den Kontakt zu eventuell Infizierten meiden. Zur weiteren Vorgehensweise kann Sie Ihr Arzt oder das Gesundheitsamt beraten.