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Hepatitis

Der Begriff Hepatitis umfasst alle Arten der Leberentzündung ungeachtet ihrer Entstehung. Dabei wird die Hepatitis nach akuten und chronischen Verläufen unterschieden.

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Eine akute Hepatitis heilt innerhalb eines halben Jahres aus. Besteht die Leberentzündung länger als sechs Monate, so spricht man von einer chronischen Hepatitis.

Ursachen und Symptome von Hepatitis

Eine akute Hepatitis kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Die weltweit am häufigsten auftretende Form ist die virusbedingte Leberentzündung, die durch eine Infektion mit entsprechenden Hepatitis-Viren ausgelöst wird. Nach Art des Erregers unterscheidet man dabei die Hepatitis A, B, C, D, E oder G. Die Erreger vom Typus A bis E sind dabei für rund 95 Prozent aller virusbedingten Leberentzündungen verantwortlich.

Auch andere Erreger können zu einer Schädigung der Leber führen und auf diese Weise eine Hepatitis verursachen. Diese wird Begleit-Hepatitis genannt und kann durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Auch Darm- und Blutparasiten können eine Begleit-Hepatitis verursachen. Darüber hinaus können auch Giftstoffe, Alkohol und Medikamente zu einer akuten Hepatitis führen.

Eine chronische Hepatitis kann ebenfalls durch Hepatitis-Viren verursacht werden. Diese führen beim chronischen Verlauf zur Hepatitis B, zur Hepatitis C oder zur Hepatitis D. Arzneimittel und Alkohol sind ebenfalls als Auslöser bekannt. Auch angeborene Stoffwechselkrankheiten wie die Wilson-Krankheit oder die Hämochromatose können eine Leberentzündung verursachen. 

Nennenswert ist überdies die autoimmune Hepatitis, in deren Verlauf sich das körpereigene Immunsystem gegen die Leberzellen richtet und sie zerstört. Diese Form der Hepatitis ist erblich bedingt und tritt gehäuft bei Frauen auf. Neben der chronischen Form kann die autoimmune Hepatitis auch akut verlaufen.

Die Symptome der akuten Hepatitis werden nach Phasen unterschieden. Die Frühphase zeigt sich mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Übelkeit, Fieber, Geschmacksveränderungen sowie plötzlicher Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel. Da sich die Leber bereits leicht vergrößert hat, können Schmerzen unterhalb des rechten Rippenbogens auftreten. Auch Muskel-, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Hautausschläge können die Leberentzündung begleiten.

Nach der Frühphase folgt die Gelbsuchtphase, in der sich das Weiß der Augen gelb verfärbt. Später zeigt sich die spezifische Gelbfärbung auch an Haut und Schleimhäuten. Typisch sind überdies ein heller werdender Stuhlgang und eine auffällig dunkle Färbung des Urins. Auch ein verstärkter Juckreiz während der Gelbsuchtphase gehört zu den Symptomen.

Die letzte Phase der akuten Hepatitis ist die Erholungs- oder Rekonvaleszenzphase. Dieser Abschnitt ist durch Erschöpfung und Müdigkeit gekennzeichnet und kann sich über mehrere Wochen oder gar Monate hinziehen.

Die Symptome der chronischen Hepatitis ähneln den Beschwerden der akuten Hepatitis. Neben Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen und einem Druckgefühl unterhalb des rechten Rippenbogens kann es bei längerem Bestehen der Krankheit auch zur Gelbsucht kommen.

Hepatitis behandeln und vorbeugen

Die Behandlung der Hepatitis ist abhängig von ihren Ursachen. Der Gang zum Arzt ist somit unvermeidlich. Bei der Begleit-Hepatitis wird der Arzt zunächst die Grunderkrankung behandeln, was gewöhnlich auch zum Abklingen der Leberentzündung führt. Die virusbedingte Hepatitis kann überdies mit antiviralen Substanzen behandelt werden. Zudem sollten Sie auf Schonung achten und Alkohol meiden.

Grundsätzlich können Sie mit dem Verzicht auf Alkohol und Leber schädigende Medikamente sowie durch eine ausgewogene Ernährung viel zur Lebergesundheit beitragen. Vor Hepatitis B oder C können Sie sich zudem durch Impfung schützen.