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Gesund ernähren und leben mit Diabetes

Muss sich ein Diabetiker an eine spezielle Diät halten? Was ist erlaubt, was ist verboten? Viele Fragen und damit eine gewisse Unsicherheit sind bei Diabetikern oft zu finden. Das muss nicht sein.

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Zunächst die positive Nachricht: Eine gesunde, abwechslungsreiche und angepasste tägliche Ernährungsweise ist das A und O bei Diabetes. Damit unterscheidet sie sich nicht von den allgemein gültigen Ernährungsempfehlungen. Für einen Diabetiker muss nicht extra gekocht werden. Strenge Diätpläne mit sechs bis acht Mahlzeiten zu bestimmten Zeiten gehören der Vergangenheit an. Starre und unflexible Tagesabläufe waren oft die Folge, welche die Diabetiker in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkten.

Mit der richtigen Ernährung fängt alles an!

Egal, ob mit blutzuckersenkenden Medikamenten behandelt wird oder Insulin gespritzt wird, eine Umstellung auf die richtige Ernährung steht an erster Stelle. Wer nur mäßig erhöhte Blutzuckerwerte hat und keine Medikamente nimmt, kann mit einer gesunden, abwechslungsreichen täglichen Kost zusammen mit einem angepassten Bewegungsprogramm den Diabetes in den Griff bekommen. 

Viele Typ-2-Diabetiker bringen zu viele Kilos auf die Waage. Dadurch schwächt sich die Wirkung des Insulins ab. Oft führt schon eine kleine Gewichtsabnahme zu einer verbesserten Insulinempfindlichkeit und einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Ziel einer Diabetes-Therapie muss es sein, den Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen und Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden. Die richtige Ernährung, verbunden mit regelmäßiger körperlicher Bewegung, rückt die gewünschte Gewichtsabnahme näher.

Kohlenhydrate für bessere Blutzuckerwerte

Viel Aufmerksamkeit müssen Diabetiker den Kohlenhydraten schenken. Dieser Nährstoff gehört zur Hauptenergiequelle. Etwa die Hälfte der täglichen Kalorien soll aus Kohlenhydraten bestehen. Viele Diabetiker verbessern ihre Blutzuckerwerte dadurch, dass sie kohlenhydratreiche Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen verzehren wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Ein Roggenvollkornbrot mit geräucherter Putenbrust, Tomate und Gurkenscheibe ist viel schonender für die Blutzuckerwerte als ein Weißmehlbrot oder -brötchen mit Salami. 

Blutzuckerspitzen nach einer Mahlzeit gilt es zu vermeiden. Dafür sorgen der Verzehr von ballaststoffhaltigen Lebensmitteln und eine geeignete Kohlenhydratverteilung über den Tag. Dies sollte vor allem bei der Einnahme von blutzuckersenkenden Tabletten berücksichtigt werden.

Ungünstige Fette meiden

Wer auf sein Gewicht achten muss und gleichzeitig auch abnehmen möchte, der sollte mit dem Nährstoff Fett richtig umgehen. Im Allgemeinen essen wir zu viel Fett und fettreiche Nahrungsmittel. Vielen Lebensmitteln, vor allem denen aus tierischer Herkunft wie Wurst, Fleisch und Käse, sieht man gar nicht an, dass in ihnen viele Fette verborgen sind. Diese versteckten Fette enthalten zu viele gesättigte Fettsäuren und häufig Cholesterin, was eine ungünstige Wirkung auf den Blutcholesterinspiegel hat. 

Deshalb ist es wichtig, gezielt die ungünstigen Fette zu meiden und dafür Fette, die für die Gesundheit förderlich sind, zu nutzen. Besonders zu empfehlen sind pflanzliche Öle wie Raps-, Soja- oder Olivenöl. Eine kleine Portion Nüsse und ein- bis zweimal in der Woche Seefisch (z. B. Seelachs oder Rotbarsch) sind sehr zu empfehlen. Auch fettreiche Kaltwasserfische wie Hering oder Lachs sind erlaubt.

Wohler fühlen mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung

Mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie der richtigen Auswahl des Fettes können die überflüssigen Pfunde langsam schrumpfen, der Blutzuckerspiegel bewegt sich im Normbereich und unser Herz-Kreislaufsystem wird geschützt. Zusammen mit einem regelmäßigen Bewegungsprogramm und dem Mut, etwas Neues, Gesundes und Schmackhaftes zu kochen, werden Sie sich bald wohler fühlen. Mehr dazu unter Gesund essen, bewegen und abnehmen

Zehn Tipps für eine gesunde Ernährung bei Diabetes

  1. Fünfmal am Tag Obst und Gemüse: Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst liefern viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
  2. Täglich Vollkornprodukte verzehren. So ist unser Körper mit lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen gut versorgt und der Blutzuckerspiegel wird geschont.
  3. Verwenden Sie gute Öle wie Raps-, Soja- oder Olivenöl für Salate, aber auch zum Kochen und Braten.
  4. Aufpassen bei versteckten Fetten in Wurst-, Fleisch- und Milchprodukten. Vorsicht bei fettig-süßen sowie fettig-salzigen Naschereien.
  5. Mindestens ein- bis zweimal pro Woche Seefisch essen, ohne fettige Panade. Das bringt gesundes Eiweiß und das wichtige Spurenelement Jod.
  6. Viel trinken, 1,5 bis zwei Liter täglich. Am besten sind Mineralwässer, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees und stark verdünnte Fruchtschorlen.
  7. Mit reichlich frischen Kräutern (auch tiefgekühlt) und Gewürzen abschmecken. So wird Kochsalz eingespart.
  8. Normaler Haushaltszucker ist in geringen Mengen erlaubt.
  9. Teure Diätprodukte sind in der Regel nicht notwendig.
  10. Alkohol nur in Maßen trinken (Risiko der Unterzuckerung).

Rezept für Apfel-Pfannkuchen

Zutaten pro Rezept: 1 Eigelb, 4 EL Mineralwasser, 40g Weizenvollkornmehl, 1 Prise Salz, 1 Messerspitze Zimt, ¼ bis ½ TL Süßstoff, 1 mittelgroßer Apfel , 1 Eischnee, 1 TL Öl 

Eigelb, Wasser, Mehl, Gewürze und Süßstoff gut verquirlen. Den Apfel in dünne Scheiben schneiden und zum Teig geben. Zum Schluss den Eischnee unter die Masse ziehen. 
Die Apfel-Pfannkuchen unter Verwendung des Öls in einer kleinen beschichteten Pfanne abbacken. Die Teigmenge ist ausreichend für drei kleine Pfannkuchen. 

Nährwerte pro Rezept: 300 kcal, 12g Eiweiß, 12g Fett, 35g Kohlenhydrate

Redaktion: Traute Sternberg
Quelle: Gesunde Medizin