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Erste Hilfe bei Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung ist kein lebensbedrohlicher Zustand. Bewahren Sie Ruhe, kontrollieren Sie Herzschlag, Atmung und Puls des Betroffenen und beruhigen Sie ihn.

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Eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist eine leichte Schädigung des Gehirns, die auch als Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet wird. Bedingt durch dieses Schädel-Hirn-Trauma sind verschiedene Funktionen des Gehirns vorübergehend gestört. Schäden der Hirnstrukturen selbst sind nicht nachweisbar. 

Bei Kopfverletzungen, die mit entsprechenden Gewebsverletzungen einhergehen, wird im medizinischen Sinne nicht mehr von einer Gehirnerschütterung gesprochen. Je nach Art der vorliegenden Schädigung wird die Verletzung dann als Gehirnquetschung, Gehirnprellung oder Gehirnblutung bezeichnet.

Ursachen und Symptome einer Gehirnerschütterung

Ursache einer Gehirnerschütterung ist meist eine gewaltsame Krafteinwirkung auf den Kopf. Eine Gehirnerschütterung kann beispielsweise durch das unfallartige Aufschlagen des Kopfes bei einem Sturz eintreten. Sie kann aber auch durch einen Schlag auf den Kopf verursacht werden. Doch auch ohne direkte Krafteinwirkung kann starke Beschleunigung, heftiges Abbremsen oder ruckartiges Drehen des Kopfes zu einem leichten Schädel-Hirn-Trauma führen. 

Durch diese direkte oder indirekte Krafteinwirkung kommt es im Inneren des Gehirns zu einer Schädigung der Nervenzellen, die die nachfolgende Fehlfunktion des Gehirns verursachen. Immer ist das Ausmaß der Verletzung dabei jedoch begrenzt, sodass im Normalfall keine bleibenden Schäden entstehen.

Die Symptome einer Gehirnerschütterung können von kurzer Benommenheit bis hin zum kompletten Verlust des Bewusstseins reichen. Auch Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit und Gedächtnislücken gehören zu den typischen Symptomen. Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel und Erbrechen können die Gehirnerschütterung ebenfalls begleiten. 

Wichtig zu wissen ist: Bei einer Gehirnerschütterung können sich Beschwerden mitunter erst zwölf Stunden nach dem Unfallgeschehen zeigen. Besonders ausgeprägt ist die Zeitverzögerung bei Kleinkindern.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei einer Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung ist kein lebensbedrohlicher Zustand. Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bewahren Sie Ruhe und beruhigen den Betroffenen, sofern dieser ansprechbar ist! Ist der Betroffene bei Bewusstsein, lagern Sie ihn mit leicht erhöhtem Oberkörper und halten ihn mit einer Decke warm. Den Bewusstseinszustand des Patienten können Sie durch einfache Fragen nach dem Datum, Wochentag oder dem Namen überprüfen.

Kontrollieren Sie Herzschlag, Atmung und Puls des Betroffenen. Klagt dieser über Übelkeit, so lagern Sie ihn seitlich. Verabreichen Sie dem Patienten weder feste Nahrung noch Medikamente oder Getränke, auch wenn sich der Zustand des Betroffenen scheinbar gebessert hat. Zeigt der Betroffene Verletzungen am Kopf, versorgen Sie diese mit einem sterilen Verband und informieren Sie den Notarzt!

Wenn der Betroffene nicht bei Bewusstsein ist, lagern Sie ihn in stabiler Seitenlage. Informieren Sie die Rettungskräfte und kontrollieren Sie Herzschlag, Atmung und Puls des Patienten, bis der Notarzt eintrifft.

Zwar verschwinden die Symptome des leichten Schädel-Hirn-Traumas nach einigen Tagen wieder. In der ersten Zeit nach der Gehirnerschütterung sollte der Betroffene sich jedoch schonen. Langes Lesen, sportliche Betätigung sowie Fernsehen und Bildschirmarbeit sollten daher zunächst vermieden werden. Außerdem sollte nach einer Gehirnerschütterung grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn:

  • die Gehirnerschütterung mit einer längeren Bewusstlosigkeit einherging,
  • der Betroffene nach dem Aufwachen matt und schläfrig ist,
  • der Betroffene über Übelkeit klagt oder erbricht,
  • der Betroffene über einen längeren Zeitraum verwirrt ist.

Die ärztliche Therapie bei einer Gehirnerschütterung richtet sich nach den Beschwerden des Betroffenen. Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen können mit Schmerzmitteln oder sonstigen geeigneten Medikamenten behandelt werden. Nackenschmerzen werden überdies mit physiotherapeutischen Maßnahmen gelindert.