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Erste Hilfe bei Erstickungsanfall

Erstickungsanfälle können aus verschiedenen Gründen auftreten und sind immer ein plötzliches und lebensbedrohliches Ereignis.

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Bei einem Erstickungsanfall ist die Sauerstoffaufnahme oder Sauerstoffverarbeitung behindert, dauert der dadurch eintretende Sauerstoffmangel an, führt dies bereits nach kurzer Zeit zum Tod.

Ursachen und Symptome des Erstickungsanfalls

Mögliche Ursachen für einen Erstickungsanfall sind unter anderem:

  • Behinderung oder Blockade der Atmung durch Fremdkörper in Mund oder Nase, wie z.B. ein falscher Bissen in der Luftröhre.
  • unfallbedingte oder absichtliche Strangulation,
  • Insektenstiche im Mundraum,
  • zu geringer Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft, beispielsweise in großer Höhe.

Grundsätzlich unterscheidet man äußeres und inneres Ersticken. Als äußeres Ersticken gelten Erstickungsanfälle, die aufgrund einer zu geringen Sauerstoffkonzentration der Atemluft erfolgen. Dies ist in Höhenlagen ab 4.000 Metern möglich, kann aber auch in unbelüfteten Räumen sowie engen Schächten und Kellern oder unter Luftabschluss auftreten, wenn der Sauerstoff in der Atemluft zur Neige geht.

Als Auslöser für das innere Ersticken gelten Einengungen oder Verschlüsse der Atemwege durch:

  • Zurückfallen der Zunge in den Rachenraum bei Bewusstlosigkeit,
  • Fremdkörper oder Fremdkörperaspiration (beispielsweise das Ertrinken),
  • Schleimhautschwellungen nach entzündlichen oder allergischen Reaktionen,
  • Körpereigene Sekrete in den Atemwegen,
  • Atemlähmungen,
  • Gewalteinwirkung.

Von innerem Ersticken spricht man, wenn trotz unbehinderter Atemtätigkeit und ausreichender Sauerstoffkonzentration ein Erstickungsanfall eintritt. Als Auslöser hierfür gelten Erstickungsgase, wie zum Beispiel Kohlenmonoxid.

Der akute Erstickungsanfall wird von Symptomen wie keuchender Pfeifatmung, Rasselgeräuschen, Herzgeräuschen, Blässe und blauer Haut begleitet. Sicherstes Zeichen ist die akute Atemnot. Der Endzustand einer Erstickung geht mit einem Atemstillstand einher. Dennoch führt nicht jeder Erstickungsanfall zum Tod. Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom werden beispielsweise Atemstillstände gemessen, die von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern können.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Erstickungsanfällen

Die ersthelferischen Maßnahmen hängen von der Ursache des Erstickungsanfalls ab. Liegt ein Erstickungsanfall nach Insektenstich im Mund vor, alarmieren Sie sofort den Notruf! Verabreichen Sie dem Betroffenen umgehend Eis oder Eiswürfel, die die Schwellung in Mund, Hals und Rachen reduzieren. Kühlen Sie den Hals des Patienten zusätzlich von außen. Zeigt der Betroffene keine Lebensfunktionen mehr, beginnen Sie mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung!

Liegt hingegen ein Erstickungsanfall durch eine Blockade der Atemwege vor, beugen Sie den Betroffenen nach vorn und klopfen ihm mit flacher Hand auf den Rücken beziehungsweise zwischen die Schulterblätter. Dies löst befreiendes Husten aus. Greift diese Maßnahme nicht, alarmieren Sie den Notarzt!

Eine besondere Methode zur Befreiung der Atemwege von Fremdkörpern wie sie beim Verschlucken auftreten, ist der Heimlich-Griff. Beim Heimlich-Griff versuchen Sie durch Druck auf den Bauchraum (Abdomen) den Fremdkörper durch Überdruck nach draußen zu befördern. Den Heimlich-Griff sollten Sie jedoch erst anwenden, wenn vorhergehendes Klopfen zwischen die Schulterblätter erfolglos blieb. Auch bei Wasser in der Lunge darf der Heimlich-Griff nicht angewendet werden. Gleiches gilt für die Verwendung bei Säuglingen und bei bewusstlosen Personen.

Beim Feststecken einer Fischgräte im Hals ist der Heimlich-Griff wirkungslos. Liegt ein Erstickungsanfall durch eine Fischgräte vor, sollten Sie zunächst versuchen, diese mit einem Stückchen Brot hinunterzuschlucken. Gelingt dies nicht, kann der Arzt die Gräte in den meisten Fällen mit einer Pinzette aus dem Rachenraum entfernen.