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Epilepsie

Epilepsie ist eine Sammelbezeichung für Funktionsstörungen des Gehirns, bei denen es durch ungehemmte Entladungen der Nervenzellen zu Krampfanfällen kommt.

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Ursachen von Epilepsie

Ursachen für eine Epilepsie können krankhafte Veränderungen im Gehirn sein, z.B. Hirnschädigung vor der Geburt, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Infektionen (z.B. Hirnhautentzündung) und Gefäßmissbildungen im Gehirn, aber auch Stoffwechselerkrankungen. Es ist aber auch möglich, dass keine Ursache gefunden werden kann, dann existiert meist eine erbliche Belastung.

Ausgelöst werden kann ein Krampfanfall durch Fieber, Schlafentzug, starke körperliche Anstrengung, flackerndes Licht, wie z.B. am Computer oder Fernseher, rhythmischen Lärm und durch Drogen, wie Kokain oder Alkohol.

Formen und Symptome der Epilepsie

Man kann Epilepsie in 2 unterschiedliche Formen einteilen:

Fokale Anfälle

Diese gehen von einem örtlich umschrieben Gehirnanteil aus und begrenzen sich auf einzelne Körperregionen. Es kommt zu keiner Störung des Bewusstseins. 

Mögliche Symptome sind:

  • vorübergehendes Kribbeln an einzelnen Körperteilen
  • Taubheitsgefühle
  • Zuckungen von Gesicht
  • Extremitäten oder des Rumpfes
  • veränderte Sinneseindrücke: Lichtblitze, verschwommenes Sehen, Geräuschhalluzinationen
  • unbewusste Bewegungen: Händereiben, Zupfen, Nesteln an der Kleidung, Kauen, Schmatzen oder Schlucken

Generalisierte Anfälle

Breiten sich die elektrischen Entladungen auf das gesamte Gehirn aus, kommt es zu den typischen Symptomen eines generalisierten epileptischen Anfalls:

Der Betroffene stürzt mit einem Schrei bewusstlos zu Boden. Direkt danach kommt es für einige Sekunden zu Streckkrämpfen der Extremitäten, vielleicht auch einem Atemstillstand, einem Biss auf die Zunge und manchmal zu Urin- und Kotabgang. In der darauf folgenden klonischen Phase, die mehrere Minuten dauern kann, kommt es zu rhythmischem Zucken von Armen und Beinen und Schaumbildung vor dem Mund. Dem Anfall folgt ein längerer, sehr tiefer Schlaf, nach Erwachen bestehen oft Benommen, Kopfschmerzen sowie Muskelkater, und der Betroffene kann sich meist nicht an den Anfall erinnern.

Epilepsie diagnostizieren

Ein einziger Krampfanfall bedeutet noch nicht, dass Sie an Epilepsie leiden. Auch bei Gesunden kann es gelegentlich zu Krämpfen durch die oben genannten Auslöser kommen, sogenannte Gelegenheitskrämpfe.

Kam es also zu einem Krampfanfall, wird der Arzt eine genaue Untersuchung, außerdem ein EEG (Elektroenzephalogramm = Aufzeichnung der Gehirnströme) und ein MRT anfertigen. Außerdem benötig er ein Blutbild, um Stoffwechselerkrankungen auszuschließen.

Therapie bei Epilepsie

Wird tatsächlich eine Epilepsie diagnostiziert, wird Ihr Arzt Ihnen Medikamente verschreiben, um weiteren Anfällen vorzubeugen.

Wichtig ist bei Epilepsie außerdem

Nehmen Sie die verordneten Medikamente regelmäßig ein und setzten Sie diese nicht eigenmächtige und abrupt ab. Meiden Sie Auslöser, wie z.B. Schlafmangel, Flackerlicht (Disco, Bildschirmarbeit, Fernsehen) und Alkohol in größeren Mengen. Epileptiker dürfen keine Berufe mit erhöhter Selbst- oder Fremdgefährdung ausüben, wie z.B. Dachdecker oder Busfahrer, oder Berufe mit unregelmäßiger Lebensführung (Schichtarbeit). Das Führen eines Kraftfahrzeugs wird meist erst nach zweijähriger Anfallsfreiheit wieder erlaubt.