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Diphtherie

Diphterie ist eine meldepflichtige Erkrankung der oberen Atemwege, die zu schweren Komplikationen führen kann. Die vorbeugende Impfung sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

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Diphtherie ist eine bakteriell hervorgerufene, ansteckende Infektionskrankheit, die primär die oberen Atemwege befällt. Gefürchtet ist der Erreger, weil durch das Gift, das von ihm produziert wird lebensbedrohliche Komplikationen entstehen können.

Ursache von Diphtherie

Der Erreger der Diphtherie ist das Bakterium Corynebacterium diphtheriae. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen, beispielsweise durch engen Kontakt oder Küssen, aber auch durch Niesen, Husten oder Sprechen. Die eigentliche Schädigung des erkrankten Organismus erfolgt durch das Zellgift (Toxin), das die Zellen schädigt oder abtötet.

Symptome von Diphtherie

Die Inkubationszeit der Diphtherie, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung beträgt zwei bis fünf Tage.

Die Diphtherie beginnt meist im Rachenbereich mit einer Entzündung von Rachen oder Mandeln. Die Erkrankten leiden an Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, leichtem Fieber und Abgeschlagenheit. Auf den Mandeln bilden sich typische grau-weißlich-gelbliche Beläge, die so genannten Pseudomembranen. Die Beläge können sich auf den gesamten Hals- und Rachenbereich ausbreiten und beim Versuch, sie abzuwischen, kann es zu Blutungen kommen. Die Betroffenen haben einen typischen süßlichen Mundgeruch. 

Befällt die Diphtherie vor allem den Kehlkopf, kommt es zu Heiserkeit und bellendem Husten, dem sogenannten Krupp-Husten, bei Befall der Nase, wie es vor allem bei Säuglingen vorkommt, leiden die Kinder an blutig-eitrigem Schnupfen.

In schweren Fällen können auch innere Organe, wie das Herz, die Niere oder das Nervensystem befallen sein.

Diagnose und Therapie bei Diphtherie

Der behandelnde Arzt kann die Diphtherie in der Regel an den typischen Belägen im Hals und Rachen diagnostizieren. Um die Diagnose zu sichern, kann aus dem Rachenabstrich der Erreger nachgewiesen werden. Wegen der schweren Komplikationen ist Ihr Arzt verpflichtet, die Infektion dem Gesundheitsamt zu melden.

Besteht der Verdacht auf eine Diphtherie, wird in der Regel sofort mit der Behandlung begonnen, um lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden. Das Diphtherie-Antitoxin neutralisiert das noch freie Zellgift. Zur Abtötung des Erregers wird dem Erkrankten ein Antibiotikum verabreicht, meist Penizillin.

Diphtherie vorbeugen

Diphtherie können Sie wirkungsvoll vorbeugen, indem Sie sich und Ihr Kind impfen lassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt die Grundimmunisierung im 2., 3., 4. und 11. Monat, die meist mit weiteren Impfungen kombiniert wird.

Erwachsene sollten die Diphtherieimpfung alle 10 Jahre auffrischen.

Die Diphtherie ist durch diese Impfung stark zurückgegangen, ist aber nicht vollständig verschwunden.