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Diphtherie bei Kindern

Die Diphtherie (Krupp) ist eine Infektionskrankheit des Rachenraums, die durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae verursacht wird und zu einer massiven Verengung der Atemwege führt.

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Ursachen und Symptome von Diphtherie bei Kindern

Die Diphtherie kommt bevorzugt in dicht besiedelten Regionen der gemäßigten Klimazonen vor, wo sie durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis fünf Tage, seltener bis zu einer Woche. 

Meist betrifft die Infektion den Rachen und die Mandeln. Seltener tritt die Entzündung an Kehlkopf, im Nasenraum oder in Luftröhre und den Bronchien auf. 

Verursacher der Erkrankung sind die Bakterienstämme der Gattung Corynebacterium diphtheriae. Dabei handelt es sich um keulenförmige Stäbchenbakterien, die sowohl in sauerstoffreicher als auch in sauerstofffreier Umgebung gedeihen können und das zellschädigende Gift Diphtherie-Toxin produzieren.

Diphtherie führt zu schweren Entzündungen im Rachenraum, die eine Zerstörung der Schleimhautzellen bewirken. Zu erkennen ist die Zellzerstörung an den grau-weißen Belägen im Rachenraum, den sogenannten Pseudomembranen, die aus abgestorbenen Schleimhautzellen, Eiweißstoffen und weißen Blutkörperchen bestehen. Neben dem Absterben der Schleimhautzellen geht die Entzündung mit einer dramatischen Verengung der Atemwege einher, in deren Folge es zu Atemnot oder gar zu Erstickungsanfällen kommen kann.

Die Entzündungsreaktion muss nicht auf den Rachenraum beschränkt bleiben. Von der Schleimhautoberfläche des Rachens und der Mandeln kann das Diphtherie-Toxin in die Blutbahn gelangen und sich im Körper verteilen. Vom Blutstrom transportiert, kann es alle Körperzellen schädigen. Besonders gefährdet sind die Zellen der Nervenbahnen, der Leber, der Nieren und des Herzens. Rund ein Viertel aller Patienten erkrankt im Verlauf der Diphtherie an einer Entzündung des Herzmuskels, die für einen Teil der Erkrankten tödlich endet.

Die Erkrankten gelten als ansteckend, solange Erreger in Körpersekreten oder Wunden nachweisbar sind. Meist ist dies für die Dauer von zwei bis vier Wochen der Fall. Wird der Patient mit Antibiotika behandelt, so ist er gewöhnlich nur zwei bis vier Tage lang infektiös. Neben der Tröpfcheninfektion können die Erreger auch über verunreinigte Gegenstände übertragen werden. Dies ist praktisch jedoch kaum von Bedeutung.

Diphtherie beginnt mit langsam zunehmenden Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber bis zu 39 Grad. Die Betroffenen fühlen sich krank und ermattet und zeigen eine blasse Gesichtsfarbe. Die Schleimhaut des Rachens ist entzündet, stark gerötet und geschwollen. Weiß-graue Beläge zeigen sich im Rachen und auf den Mandeln. Die Beläge können sich bis auf den Gaumen, das Gaumenzäpfchen und zum Kehlkopf ausdehnen. Beim Entfernen der Beläge beginnt die Schleimhaut zu bluten. Die Lymphkonten sind geschwollen und nach den Anfangssymptomen stellt sich Heiserkeit ein. Die Patienten klagen über Atembeschwerden, weil die Luftwege sich zunehmend verengen.

Diphtherie bei Kindern behandeln und vorbeugen

Diphtherie muss dringend behandelt werden! Nach Entnahme eines Abstriches wird der Arzt daher umgehend mit der Therapie beginnen. Dabei werden die noch ungebundenen Diphtherie-Toxine mithilfe eines Anti-Toxins neutralisiert. Um die Neuproduktion weiterer Toxine zu verhindern, müssen die im Organismus befindlichen Bakterien ebenfalls bekämpft werden. Dies geschieht in der Regel mit Penicillin. Bei starker Atemnot kann eine künstliche Beatmung erforderlich werden.

Um der Diphtherie vorzubeugen, sollten Sie Ihr Kind ab dem dritten Lebensmonat immunisieren lassen! Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen. Auffrischungen sollten lebenslang im Abstand von zehn Jahren durchgeführt werden. Sie können mit der Tetanus-Auffrischung kombiniert werden.