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Blinddarmentzündung bei Kindern

Bei Kindern zeigt die Blinddarmentzündung meist nicht die lokalen Bauchschmerzen. Stattdessen ist der ganze Bauch betroffen.

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Der kaum fingergroße Appendix vermiformis, der auch als Wurmfortsatz bezeichnet wird, liegt als Aussackung des Dickdarms nahe der Einmündung des Dünndarms. Ist er von einer Entzündung betroffen, so spricht man von einer Appendizitis, gemeinhin auch Blinddarmentzündung genannt.

Ursachen und Symptome von Blinddarmentzündungen

Eine Blinddarmentzündung kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden.

  • Am häufigsten kommt es zu einer Entzündung, weil der Ausgang des Wurmfortsatzes verstopft. Dies kann durch ein Knicken des Wurmfortsatzes geschehen, es kann aber auch durch eine Kotstauung verursacht werden. Auch Tumoren oder Fremdkörper wie Kirschkerne oder Würmer können den Ausgang verstopfen und so zur Appendizitis führen.
  • Entzündungen des gesamten Darmtraktes, beispielsweise bei Morbus Crohn, können ebenfalls eine Blinddarmentzündung auslösen.
  • Zudem kommen bakterielle Infektionen als Ursache infrage. Hier unterscheidet man Erreger, die bereits in der Darmflora vorhanden waren und Keime, die über den Blutweg eingewandert sind.

Der Beginn einer Blinddarmentzündung geht mit Schmerzen im Bauchnabelbereich oder im Oberbauch einher. Nach wenigen Stunden wandert das Schmerzempfinden in den rechten Unterbauch. Die Schmerzen verstärken sich beim Gehen.

Die beginnende Blinddarmentzündung geht häufig mit erhöhter Körpertemperatur einher. Hohe Fieberwerte hingegen sind selten. Weitere Frühsymptome der Blinddarmentzündung sind Appetitlosigkeit sowie Übelkeit und Erbrechen.

Unter allen Erkrankungen des Bauchraumes ist die Blinddarmentzündung die am häufigsten operativ behandelte Erkrankung. Grundsätzlich kann die Blinddarmentzündung in jedem Lebensalter auftreten. Eine Häufung zeigt sich allerdings bei Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren und bei Erwachsenen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Kleinkinder und alte Menschen sind vergleichsweise selten von der Blinddarmentzündung betroffen. Zudem zeigen diese oft kein typisches Symptombild, was dazu führt, dass die Erkrankung oft erst spät diagnostiziert wird. 

Gleiches gilt für Schwangere. Bei Schwangeren kann es durch die Verlagerung des Wurmfortsatzes im Falle einer Blinddarmentzündung zu Beschwerden im Mittelbauch oder im rechten Oberbauch kommen. Ältere Menschen haben zumeist weniger starke Schmerzen und zeigen kaum erhöhte Temperaturwerte. Kleinkinder klagen häufig über Schmerzen im gesamten Bauch.

Behandlung und Vorbeugung von Blinddarmentzündungen

Bauchschmerzen sind im Kindesalter keine Seltenheit. Meist sind sie auf harmlose Beschwerden wie Blähungen und dergleichen zurückzuführen. Tritt der Schmerz plötzlich auf und steigert sich mit der Zeit, liegt der Verdacht einer Blinddarmentzündung nahe. In diesem Falle sollten Sie mit Ihrem Kind umgehend den Kinderarzt aufsuchen, um die Ursachen klären zu lassen.

Bei dringendem Verdacht auf eine Blinddarmentzündung wird das Kind stationär aufgenommen. Im Krankenhaus wird in den meisten Fällen nicht gleich operiert. Zunächst wird der Patient beobachtet und möglicherweise ein Darmeinlauf verabreicht. Bei der Hälfte aller Kinder verschwinden die Beschwerden nach einiger Zeit von allein.

Sollte sich der Verdacht erhärten, muss die Blinddarmentzündung schnellstmöglich operiert werden. Dazu wird eine Bauchspiegelung unter Vollnarkose durchgeführt. Die Operationsmethode ist vergleichsweise komplikationsarm. Nach drei bis sieben Tagen kann Ihr Kind wieder entlassen werden.

Wird eine Blinddarmentzündung nicht behandelt, drohen ernsthafte Komplikationen. So kann der entzündete Wurmfortsatz platzen und Eiter oder Darminhalt in die Bauchhöhle ergießen. Daraus kann binnen kürzester Zeit eine lebensgefährliche Sepsis entstehen, die nicht mehr rechtzeitig behandelt werden kann.

Vorbeugen können Sie einer Blinddarmentzündung nicht. Wichtigste Maßnahme ist vor allem, dass Sie bei akut auftretenden, krampfartigen Bauchschmerzen schnell reagieren und sich umgehend in Behandlung begeben!