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Bewusstlosigkeit – stabile Seitenlage

Erst kribbelt es kalt im Hinterkopf, dann wird es schwarz vor Augen. Wir zeigen Ihnen Symptome und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Ohnmacht.

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Bewusstlosigkeit ist eine starke, zeitlich begrenzte Störung des Bewusstseins. Ist sie nur von kurzer Dauer, so wird von einer Ohnmacht (Synkope) gesprochen. Ist sie besonders tief und lang anhaltend, bezeichnet man die Bewusstlosigkeit als Koma. Circa 20 Prozent aller Menschen sind einmal in ihrem Leben von einer Bewusstlosigkeit betroffen.

Ursachen und Symptome

Eine Bewusstlosigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Grundsätzlich kommt es immer dann Bewusstlosigkeit, wenn das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird und somit einen Sauerstoffmangel erleidet. Dieser Sauerstoffmangel kann sehr plötzlich auftreten. Häufig kündigt er sich jedoch durch Schwindelgefühle oder Verwirrtheit an. Auch Schwarzwerden vor den Augen, Blässe, Herzklopfen, Schwitzen und Übelkeit können das Eintreten einer Bewusstlosigkeit ankündigen.

Nach Eintreten der Bewusstlosigkeit erschlafft die gesamte Muskulatur und der Betroffene sinkt zu Boden. Die Bewusstlosigkeit ist mit einem vollständigen Verlust von Kommunikationsfähigkeit, Orientierung und bewusstem Reaktionsvermögen verbunden. Der Betroffene reagiert weder auf Ansprache noch auf sonstige Reize seiner Umwelt. Auch die natürlichen Schutzreflexe, beispielsweise Schluckreflex und Hustenreflex, sind bei einer Bewusstlosigkeit ausgeschaltet.

Als Ursachen für eine Bewusstlosigkeit gelten unter anderem:

  • Kopfverletzungen wie Gehirnquetschungen, Gehirnprellungen oder Gehirnblutungen,
  • Schlaganfall, Gehirnhautentzündung und Bluthochdruck,
  • Flüssigkeitsmangel sowie Stoffwechsel- und Elektrolytstörungen,
  • Über- oder Unterzuckerung,
  • Hitzschlag und Unterkühlung.

Schock, Krampfanfälle oder Vergiftungen, beispielsweise mit Kohlenmonoxid, sowie verschiedene Drogen und Medikamente können ebenfalls zum Bewusstseinsverlust führen.

In circa 10 Prozent aller Fälle handelt es sich bei der Ursache der Bewusstlosigkeit um neurologische Störungen. Bei 20 Prozent der Fälle liegen körperliche Ursachen wie Sauerstoffmangel, Über- oder Unterzucker vor. 30 Prozent werden durch Störungen des Herz-Kreislauf-Systems verursacht. Die restlichen Fälle sind anderen Ursachen zuzuschreiben, die sich oft nur sehr schwer ermitteln lassen. Zuweilen handelt es sich auch um eine Kombination von mehreren Faktoren, die schließlich eine Bewusstlosigkeit bewirkt. Tritt eine Bewusstlosigkeit auf, sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden, um schwerwiegende Erkrankungen ausschließen zu können.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe

Fassen Sie den Betroffenen an und rütteln Sie ihn leicht an der Schulter. Überprüfen Sie seine Ansprechbarkeit! Zeigt der Betroffene keine Reaktion, liegt eine Bewusstlosigkeit vor. Prüfen Sie die Atmung, legen Sie den Patienten in die stabile Seitenlage und alarmieren Sie die Rettungskräfte. Halten Sie den Betroffenen mit einer Decke warm und kontrollieren Sie Atmung und Puls, bis der Notarzt eintrifft!

Die Lagerung ist bei Bewusstlosigkeit besonders wichtig, da durch den nicht vorhandenen Husten- beziehungsweise Schluckreflex Blut und Erbrochenes leicht in die Atemwege gelangen können. Auch fällt, bedingt durch die erschlaffte Muskulatur, die Zunge in den Rachenraum zurück. Hier droht ebenfalls Erstickungsgefahr! Sie können die Atemwege des Betroffenen freimachen, indem Sie dessen Kopf nach hinten überstrecken und sein Kinn gleichzeitig heben. Ist keine Atmung mehr feststellbar, beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Wenn Sie zu Bewusstlosigkeit neigen oder bereits einen Bewusstseinsverlust erlebt haben, sollten Sie sich in jedem Falle von einem Arzt untersuchen lassen. Der Arzt wird die Ursache der Bewusstlosigkeit klären und eine geeignete Therapie vorschlagen. Liegt die Ursache in Herzrhythmusstörungen, kann ein chirurgischer Eingriff Linderung bringen. Bei neurologischen Ursachen oder Stress hingegen kann schon ein veränderter Lebensstil die Neigung zu Ohnmachtsanfällen und Bewusstseinsverlusten verringern.