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Bettnässen bei Kindern

Bettnässen ist von der WHO als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt. Diese kann körperliche und psychische Ursachen haben.

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Bettnässen bei Kindern (Enuresis) ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine behandlungsbedürftige Krankheit. Dabei spricht man vom nächtlichen Einnässen bei Kindern, wenn die persönliche Reife des Kindes auch nach Vollendung des fünften Lebensjahres nicht in der Lage ist, die Blase ausreichend zu kontrollieren.

Ursachen und Symptome von Bettnässen

Die Ursachen für das nächtliche Bettnässen bei Kindern können vielfältig sein. Manche Kinder entwickeln erst spät eine ausreichende Blasenkontrolle, andere hingegen schlafen so fest, dass sie den wachsenden Harndrang nicht bemerken. Bekannt ist auch die familiäre Veranlagung. So hat in circa 90 Prozent aller Fälle ein naher Verwandter ebenfalls eine kindliche Enuresis durchlebt. 

Auch zu frühe Erziehung zur Sauberkeit kann das Risiko des Bettnässens erhöhen. Übermäßige Strenge, fehlende Zuwendung, kindliche Enttäuschung und sonstige Negativumstände im sozialen Umfeld des Kindes sind als Auslöser des Bettnässens ebenfalls bekannt.

War das Kind bereits „trocken“, zeigt aber plötzlich erneut die Neigung zum nächtlichen Einnässen, so muss von einer körperlichen oder psychischen Ursache ausgegangen werden. Dies können beispielsweise Blasenentzündung und Zuckerkrankheit als körperliche Auslöser sein. Es kann aber auch eine schwere psychische Belastung, beispielsweise die Trennung der Eltern, als seelischer Faktor zum Bettnässen führen. Das Bettnässen bei Kindern ist dabei von zwei charakteristischen Faktoren gekennzeichnet:

  • das Kind hat das fünfte Lebensjahr vollendet,
  • das Kind leidet mindestens zweimal im Monat an nächtlichem Einnässen.

Bis zum vollendeten vierten Lebensjahr gilt Bettnässen bei Kindern als unbedenklich, da die Steuerung der Blasenfunktion in diesem Alter noch ungenügend ausgeprägt ist. Erst ab dem fünften Lebensjahr sollten beim Fortbestehen des Bettnässens die Ursachen geklärt werden. Untersuchungen zufolge leiden circa zehn Prozent aller Kinder zwischen fünf und sechs Jahren an nächtlichem Einnässen. Ein Prozent der Kinder nässt auch im Jugendalter noch ein. Meist sind Jungen betroffen.

Behandlung von Bettnässen

Sollten Sie bei Ihrem Kind auch nach vollendetem fünftem Lebensjahr nächtliches Bettnässen beobachten, sollten Sie Ihr Kind dem Kinderarzt vorstellen. Dies gilt besonders, wenn:

  • Ihr Kind bereits trocken war, plötzlich aber wieder zum Bettnässen neigt;
  • Ihr Kind über Schmerzen beim oder nach dem Wasserlassen klagt oder der Urin auffällig riecht;
  • Ihr Kind neben dem nächtlichen Einnässen auch tagsüber die Blase nicht kontrollieren kann;
  • der Harnstrahl Ihres Kindes nur schwer oder durch Pressen in Gang kommt oder unterbrochen ist;
  • Ihr Kind häufig unter Harnwegsinfektionen leidet.

Beim Besuch der Kinderarztpraxis wird der Arzt zunächst mit Ihrem Kind sprechen. Im Anschluss daran erfolgt eine körperliche Untersuchung, die durch eine Urinuntersuchung vervollständigt wird. Auch eine Blutuntersuchung kann erforderlich werden. Sind die Ursachen geklärt, wird der Arzt eine geeignete Therapie vorschlagen.

Beim Vorliegen einer organischen Grunderkrankung wird zunächst diese behandelt. Nach deren Heilung sollte sich auch das Bettnässen legen.

Liegen psychische Probleme des Kindes vor, so müssen diese aktiv bewältigt werden. Als therapieunterstützend hat sich das Führen eines speziellen Kalenders bewährt, in dem das Kind selbst die trockenen oder „nassen“ Nächte mit entsprechenden Symbolen markiert.

Letztlich kann auch die medikamentöse Behandlung des Bettnässens bei Kindern erforderlich sein. Diese basiert meist auf dem Wirkstoff Desmopressin, der dem körpereigenen Hormon Vasopressin ähnlich ist. Durch diesen Stoff wird die Urinproduktion des Kindes gesenkt. Ein Großteil der behandelten Kinder ist nach Beendigung der Therapie in der Lage, die eigene Blase zuverlässig zu kontrollieren.