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Allergischer Schock (Anaphylaktischer Schock)

Der allergische Schock ist die stärkste Ausprägung der allergischen Reaktion. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall: Reagieren Sie besonnen und schnell!

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Der anaphylaktische Schock, auch als allergischer Schock bezeichnet, stellt die schwerste Ausprägung einer Allergiereaktion dar. Da die lebensbedrohlichen Symptome binnen kürzester Zeit auftreten und sich in dramatischer Weise sowohl auf Haut und Verdauungstrakt als auch auf Atemwege und Herz-Kreislauf-System auswirken können, ist ein allergischer Schock als medizinischer Notfall zu betrachten.

Ursachen und Symptome von allergischen Schocks

Ein allergischer Schock kann unter anderem durch verschiedene Medikamente ausgelöst werden. Verschiedene Insektengifte, beispielsweise von Wespen oder Bienen, oder andere Insektenstiche, beziehungsweise Nahrungsmittel wie Milch, Soja, Fisch oder Nüsse sind als Allergene bekannt. Auch Stoffe wie Naturlatex können bei empfindlichen Menschen einen allergischen Schock hervorrufen.

Die Reaktion des Körpers verläuft dabei folgendermaßen ab: Beim Erstkontakt mit dem Allergen bildet der Organismus Antikörper gegen den als Allergieauslöser eingestuften Stoff. Kommt es danach zum erneuten Kontakt, reagiert das bereits sensibilisierte Immunsystem innerhalb kürzester Zeit mit einem Schock. Dabei weiten sich die Blutgefäße und die Gefäßwände werden durchlässiger. Wasser kann aus den Gefäßen in die Zellzwischenräume der Organe dringen. 

Dieser Flüssigkeitsaustritt führt in Kombination mit der Gefäßerweiterung zum Abfallen des Blutdrucks. Als körperliche Gegenreaktion schüttet der Organismus verschiedene Botenstoffe aus, die der Gefäßerweiterung, und somit dem Blutdruckabfall, entgegenwirken sollen. Gleichzeitig ausgeschüttete Signalstoffe verhindern dies jedoch. 

Um unter diesen Bedingungen die Blutzirkulation und somit auch die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers aufrechtzuerhalten, kommt es zu einer dramatischen Beschleunigung der Herztätigkeit, die bei entsprechender Ausprägung des allergischen Schocks von weiteren schwerwiegenden Symptomen begleitet werden kann.

Ein allergischer Schock kann in vier verschiedenen Schweregraden auftreten:

  • Schweregrad I geht mit leichten Allergiereaktionen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Hautreaktionen einher. Juckreiz, Hitzegefühl und Hautrötungen stellen bei dieser Ausprägung die schwersten Symptome dar. Zwar muss auch diese leichte Form beobachtet werden, Lebensgefahr besteht hierbei jedoch nicht.
  • Schweregrad II zeigt sich mit Blutdruckabfall und stark beschleunigtem Herzschlag. Leichte Atemnot sowie Übelkeit und Erbrechen kommen hinzu.
  • Schweregrad III führt zum Verkrampfen der Atemwegsmuskulatur. Kehlkopfschwellungen können die Atmung zusätzlich behindern. Bereits in dieser Phase ist der allergische Schock lebensbedrohlich.
  • Schweregrad IV schließlich kann bis zum Erlöschen der Atemtätigkeit und zum Stillstand der Herz-Kreislauf-Aktivität führen.

Allergischer Schock: Maßnahmen zur Ersten Hilfe

Folgende Notfallmaßnahmen sollten Sie als Erste Hilfe bei einem allergischen Schock durchführen:

  • Bringen Sie Patienten ohne Atemnot zunächst in die „Schocklage“. Legen Sie den Patienten hierzu flach auf den Boden, achten Sie jedoch darauf, dass die Beine höher gelagert werden. Durch die erhöhte Position kann sich das Blut nicht in den Beinen stauen und steht somit der dringend benötigten Sauerstoffversorgung von Herz, Gehirn und allen weiteren Organen zur Verfügung.
  • Stellen Sie Atemnot beim Betroffenen fest, so lagern Sie dessen Oberkörper in erhöhter, halb aufrechter Position. Die Lagerung dient als unmittelbare Maßnahme der Ersten Hilfe. Erst im Anschluss daran alarmieren Sie den Arzt!
  • Weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem allergischen Schock bestehen in Beruhigung und Ansprache des Patienten. Bis zum Eintreffen des Arztes überwachen Sie zudem Atmung und Puls.
  • Zeigt der Patient Atemstillstand, ist eine umgehende Atemspende unumgänglich. Beim Aussetzen der Herzfunktion führen Sie eine Herzdruckmassage durch.
  • Allergiker sollten stets ein Notfallset mit entsprechenden Medikamenten bei sich führen. Ist ein solches Notfallset vorhanden, verabreichen Sie die enthaltenen Präparate so schnell wie möglich!