W K B
Angebote%
Hier können Sie sparen
Neuheiten
Neu im Sortiment
Marken
Für alle Lebensbereiche das günstige Produkt von 1A Pharma
Avène
Bach-Blüten
Clearblue
Crataegutt
DHU
Doppelherz
Eucerin
Korres
Kytta
La Roche Posay
Lasea
Prostagutt
Tebonin
Umckaloabo
Ihre ideale Haut mit Kosmetik-Produkten von Vichy
Vividrin
Marken-Shops bei APONEO
Biologische Präparate von Dr. Loges
Pflegeprodukte für Gesicht und Körper von Nuxe
mit Wärme gegen Schmerzen – Thermacare
bei Sodbrennen und Aufstoßen hilft Maaloxan
Gegen Haarausfall hilft Regaine
Themen
Rund um Ihre Gesundheit
WWarenkorb

Ihr Warenkorb enthält bislang keine Produkte.

Warenkorb und Kasse

KKundenkonto
Ihr Draht zu Aponeo: 0800 44 00 200
  • Merkzettel
  • Bestellhistorie
  • Adressbuch
  • Bonuspunkte
  • Newsletter
  • Passwort vergessen

  • Anmelden

  • Registrieren

Ist Bewegung gesund?

Ausreichend Bewegung ist nicht nur gut gegen zu viele Pfunde. Bewegung ist gesund und macht glücklich. Modernes Ausdauertraining schützt das Herz und die Blutgefäße.

Ganzen Beitrag anzeigen

„Die Schnecke läuft eventuell im Traum ganz schnell“, so die Zeile aus einem alten Kinderbuch. Ob schnell oder langsam, zu Fuß oder auf dem Fahrrad – Gesundheitsberater in Deutschland mahnen verstärkt an, dass die Menschen sich mehr bewegen sollten.

In einer europaweiten Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) aus dem Jahr 2007 belegt Deutschland den ersten Platz an übergewichtigen Menschen. Demzufolge bringen 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen hierzulande zu viele Pfunde auf die Waage.

Die Kombination, wenig Bewegung und Fettpolster auf den Hüften, ist für zahlreiche Krankheiten verantwortlich. So leiden immer mehr Menschen in den Industriestaaten am „Metabolischen Syndrom“, sagt Dr. Thomas Wessinghage, Ärztlicher Direktor der Medical Park-Kliniken im Tegernseer Tal. Unter dem Begriff versteht die Medizin das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie einer Insulinresistenz. Jedes dieser Leiden für sich stellt bereits ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen dar. In der Kombination erhöht sich die Gefahr um ein Vielfaches, eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.

Laufen für die körperliche Gesundheit

Eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist eine gesunde Lebensführung mit ausreichend Bewegung. „Bereits ein bisschen Bewegung, nur wenige Schritte, die regelmäßig pro Tag zu Fuß zurückgelegt werden, haben bereits schützende Wirkung“, so Wessinghage. Ein moderates Ausdauertraining schützt das Herz und die Blutgefäße auf unterschiedliche Art und Weise. 

Die Bewegung senkt die Blutfette, den Blutzucker und den Blutdruck, erweitert die Gefäße, steigert die Leistungsreserven des Herzens, bremst den Appetit und hilft dadurch, überzählige Pfunde wieder loszuwerden. So sei bereits bei einem minimalen zusätzlichen Energieverbrauch von 500 kcal pro Woche ein schützender Effekt messbar. Dies entspricht ungefähr einem Kilometer Gehstrecke pro Tag. 

Der optimale Bewegungsbedarf für den Organismus liegt, nach Ansicht des Mediziners, bei drei Mal vierzig Minuten, und den besten Schutzeffekt gegen Krankheiten erreicht man bei einer halben Stunde Joggen/Walking täglich (3 Stunden oder 5 Stunden spazieren gehen pro Woche).

Von der positiven Wirkung körperlicher Aktivitäten berichteten auch Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim (2008). So wird Bewegung mittlerweile gezielt in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, was sich nach Beobachtungen der Mediziner positiv auf die Herzgesundheit und -leistung auswirkt. Dieser Effekt bestätigt sich auch in der EXTRA-MATCH-Studie, die an 801 Patienten durchgeführt wurde, wie Prof. Dr. Rainer Hambrecht, Chefarzt der Klinik Kardiologie und Angiologie am Herzzentrum Bremen, berichtet.

Bewegung hält die Hirnzellen in Schwung

Durch Laufen oder Ausdauertraining hält sich nicht nur der Körper gesund, auch unser Gehirn wird auf Trab gehalten. Studien belegen, dass eine regelmäßige körperliche Betätigung vor geistigem Verfall schützt. So zeigt eine amerikanische Studie, dass bei den Teilnehmern, die täglich ein kurzes Ausdauertraining absolvieren, die Gehirnareale wieder wachsen, die sonst im Alter verloren gehen. 

„Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel – und zwar ein Leben lang“, sagt Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK. Dabei ginge es nicht um Höchstleistungen, sondern um ein regelmäßiges moderates Ausdauertraining, so der Psychologe weiter. Dabei sollte man aber auch an Abwechslung denken, denn „Routine und Monotonie langweilen unser Hirn“, wie Meiner erklärt. Das Zähneputzen mit der anderen Hand oder eine neue Joggingstrecke bringe das Hirn zum „umdenken“.

Laufen macht glücklich

Wissenschaftler haben erstmals beweisen können, dass Joggen bzw. Ausdauersportarten „high“ machen und sogar Schmerzen lindern können. Das Phänomen ist unter Joggern auch als „Runner’s High“ bekannt, konnte aber von Forschern bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Nach neuesten Erkenntnissen kommt es bei einem Langstreckenlauf von zwei Stunden zu einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Hirnbereichen. Diese körpereigenen Opiate bewirken beim Menschen ein Glücksgefühl und eine Schmerzlinderung.

Zudem ist seit langem bekannt, dass regelmäßiger Sport für Stressabbau, Angstlösung und Stimmungsaufhellung sorgt. Nun konnten die Wissenschaftler mit Hilfe von bildgebenden Verfahren nachweisen, dass die ausgeschütteten Endorphine beim Ausdauerlauf wie ein körpereigenes Schmerzmittel wirken.

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Barmer Ersatzkasse; DAK; Informationsdienst Wissenschaft; stern.de; Altberliner Verlag – Lucie Groszer