Nagelpilz – Effektive Behandlungsmethoden und Mittel gegen Nagelpilz

Nagelpilz – Effektive Behandlungsmethoden und Mittel gegen Nagelpilz

Weit verbreitet und hartnäckig – Nagelpilz, auch Nagelmykose genannt, ist eine Pilzinfektion der Fuß- oder Fingernägel. Leider ist Nagelpilz nicht einfach zu behandeln. Aber es gibt einige Therapien, die Erfolg versprechen und wir im einzelnen vorstellen werden. Wie aber sieht Nagelpilz aus? Wie erkennen Sie ihn? Wie kommt es zu Nagelpilz? Und wie kann Nagelpilz wirkungsvoll behandelt werden?

Inhaltsverzeichnis:
  1. Nagelpilz behandeln
  2. Vorbeugende Mittel gegen Nagelpilz
  3. Fazit – Rücken Sie dem Nagelpilz zu Leibe
Nagelpilz am großen Zeh verstekt

Nagelpilz behandeln – so werden Sie den Pilz schnell wieder los

Ist Nagelpilz heilbar? Diese Frage stellen sich viele Betroffene. Und wir können Entwarnung geben: Nagelpilz ist heilbar. Die einzelnen Therapien stellen wir Ihnen hier vor.

Zunächst ist die Bestimmung des jeweiligen Pilzes von essenzieller Bedeutung für die Therapie. Meistens kann Ihr Arzt schon am Aussehen des Nagels einen Pilzbefall diagnostizieren. Um den genauen Erreger zu identifizieren, schneidet er einen Teil des erkrankten Nagels ab und lässt diesen im Labor untersuchen.

Für die Therapie der Nagelpilzinfektion gibt es verschiedene Cremes, Stifte oder Nagellacke. Ein leichter Nagelpilz kann auch mit Essigsäure, Zitrone oder Ringelblumen behandelt werden. Auch Aloe Vera hat sich bewährt. Die eben genannten Mittel können Sie zusätzlich zu den folgenden Medikamenten verwenden.

Nagelpilzcreme, -lacke und -stifte

Spezielle Nagelpilzcremes, -lacke, oder -stifte können Sie zu Hause ganz einfach anwenden. Ob diese für Ihren Fall ausreichend stark dosiert sind, hängt von der Schwere des Befalls durch die Pilzsporen ab. Für den Erfolg dieser Mittel sollte nur ein Nagel maximal bis zur Hälfte der Nagelfläche angegriffen sein. Die Nagelwurzel sollte ebenfalls nicht von den Pilzerregern betroffen sein.

Gegebenenfalls sollten Sie den Nagel vor der Anwendung des eigentlichen Medikaments vorsichtig mit Harnstoffsalbe eincremen, sodass Sie infiziertes Nagelmaterial behutsam entfernen können. Die Salbe weicht den Nagel langsam auf und bereitet ihn auf die Behandlung vor.

Wir raten Ihnen, die Nagelpilzcreme, -lacke oder -stifte am Abend aufzutragen. Da Sie sich dann nicht mehr viel bewegen und die Mittel gut einwirken können. Bei einigen Lacken müssen Sie den Nagel nicht zusätzlich vorher feilen. Das Anfeilen des Nagels würde außerdem dafür sorgen, dass sich die Pilzsporen besser im Raum verteilen können und die Gefahr einer erneuten Ansteckung steigt. Achten Sie zudem darauf, die umliegende Haut um den Nagel herum mitzubehandeln. So können Sie einer Ausbreitung entgegenwirken. Nach etwa 30 Sekunden sind die meisten Produkte getrocknet.

Tabletten gegen Nagelpilz

Gerade bei einer schweren Infektion können spezielle Tabletten eine sinnvolle Ergänzung der Therapie sein. Eine schwere Infektion liegt vor, wenn ein großer Teil des Nagels oder mehrere Nägel betroffen sind. Die Tabletten, die dann verschrieben werden, wirken antimykotisch und bekämpfen den Pilz von innen heraus.

Der jeweilige Erregertyp bestimmt, welcher Wirkstoff am besten geeignet ist. Zu den üblichen Wirkstoffen zählen Terbinafin, Itraconazol sowie Fluconazol. Bei der Auswahl spielen außerdem individuelle Faktoren eine bedeutende Rolle: Terbinafin ruft nämlich kaum Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervor. Daher sind Medikamente mit diesem Wirkstoff für ältere Menschen besonders praktisch, da sie oftmals andere Medikamente einnehmen müssen und diese daher parallel eingenommen werden können.

Weitere Optionen zur Behandlung – Lasertherapie und Operation

Die Behandlung eines Fußnagelpilzes erfordert viel Geduld und erstreckt sich oft über mehrere Monate. In einigen Fällen erweisen sich die üblichen Behandlungsmethoden als weniger geeignet. Als Alternativmethoden stehen eine Lasertherapie oder Operation zur Auswahl. Die Operation, bei der der Nagel gezogen wird, ist eine veraltete Methode, die heutzutage nur noch sehr selten eingesetzt wird. Die Nagelentfernung ist schmerzhaft und es besteht die Gefahr einer erneuten Ansteckung.

Die Lasertherapie verursacht kaum Nebenwirkungen. Manchmal kommt ein kleines Stechen oder ein leichtes Wärmegefühl zustande. Leider wird die kostspielige Therapie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Daher wird die Behandlung vergleichsweise selten eingesetzt und erst dann, wenn andere Methoden bisher keinen Erfolg erbrachten oder nicht angewendet dürfen.

Wir raten zur schnellen Therapie der Nägel, da der Nagelpilz, bleibt er unbehandelt, sich zu einem Fußpilz ausbreiten kann. Andererseits kann auch eine total-dystrophische Onychomykose entstehen. Die Onychomykose bezeichnet die komplette Zerstörung des Nagels, bei der er komplett von der Pilzerkrankung befallen wird.

Nagelpilz – das sind die Symptome

Wie sieht Nagelpilz aus? Die Nagelpilzerkrankung zeigt sich vor allem bei den Fußnägeln. Seltener sind Fingernägel betroffen. Dies liegt daran, dass unsere Füße täglich einer großen Belastung ausgesetzt sind und es manchmal zu kleinen, winzigen Verletzungen kommt. Diese ermöglichen es Pilzsporen, den Körper zu infizieren. Oftmals beginnt die Infektion am Rand eines Nagels und breitet sich mit der Zeit aus. Oder er entsteht am Nagelwall, das heißt dem Ursprungsort des Nagels. Wie ein Nagel aufgebaut ist, zeigt das folgende Schaubild:

Aufbau eines NagelsQuelle: https://www.ciclopoli.de/ratgeber-nagelpilz/

Ist der Nagel mit einem Pilz infiziert, zeigt er weißliche bis gelblich-braune Verfärbungen oder weiße Streifen oder Flecken. Das Krümeln der Nägel beim Schneiden ist ebenfalls ein Symptom für die Erkrankung. Ein weiteres Anzeichen für die Pilzinfektion ist der verdickte Nagel selbst oder die Splitterung der Nagelschichten. Die Verdickung des Nagels drückt manchmal schmerzhaft auf die Nagelplatte. In einigen Fällen löst der Pilz die gesamte Nagelstruktur auf, sodass das Nagelbett frei liegt. Außerdem kann es zu Schmerzen, einem entzündeten Nagelbett oder einer geröteten Nagelfalz kommen.

Nagelpilz – das sind die Ursachen

Wie kommt es zu Nagelpilz. Nagelpilz ist ansteckend und es gibt einige klassische Infektionsorte. Dazu zählen zum Beispiel Saunas, Betten in Hotels, Schwimmbäder und Gemeinschaftsduschen in Sporthallen. Dort ist es für die Erreger ein leichtes, neue Wirte zu finden. Tragen Sie daher immer Badelatschen und trocknen Sie Ihre Füße gründlich ab.

Manchmal entsteht die Pilzinfektion auch durch Stoffwechsel- oder Immunkrankheiten. In diesem Zusammenhang möchten wir vor allem auf Diabetes mellitus oder HIV-Infektionen hinweisen.

Diabetes erhöht die Wahrscheinlichkeit für Durchblutungsstörungen, welche wiederum den Nagelpilz begünstigen. Der erhöhte Zucker im Blut von Diabetikern dient den Pilzen ebenfalls als Nahrungsgrundlage. Kortison als Bestandteil verschiedener Medikamente kann zudem die Gefahr steigern sich anzustecken. Ein Mangel an Vitamin A, B1, B2, K sowie Zink oder Folsäure steht zusätzlich im Zusammenhang mit dem Nagelpilz.

Vorbeugende Mittel gegen Nagelpilz

Nachdem zuvor die Behandlung mit verschiedenen Mitteln gegen Nagelpilz thematisiert wurde, wenden wir uns nun den weiteren, vorbeugenden Mitteln gegen Nagelpilz zu.

Auf die Schuhe kommt es an

Wir empfehlen Ihnen, möglichst wenig geschlossene Schuhe zu tragen oder solche mit guten Belüftungssystemen. Offene Schuhe wie Sandalen und Halbschuhe eignen sich besonders. Auf diese Weise schwitzen Sie weniger und senken das Risiko an Fußnagelpilz zu erkranken.

Sie nehmen den Pilzen ihr bevorzugtes, feucht-warmes Milieu. Zudem sollten Sie keine nassen bzw. feuchten Schuhe tragen. Diese sollten Sie vor dem nächsten Anziehen mit Zeitungspapier ausstopfen und trocknen lassen. In öffentlichen Schwimmbädern, Saunen oder Solarien sollten Sie immer Badelatschen tragen, um dem Fußnagelpilz vorzubeugen.

Atmungsaktive Socken machen den Unterschied

Um schwitzige Füßen zu vermeiden, sollten Sie möglichst auf Socken mit synthetischen Materialien verzichten. Greifen Sie stattdessen zur klassischen Baumwollsocke. Zudem raten wir Ihnen dazu, die Socken täglich zu wechseln.

Regelmäßige Fußpflege

Eine gute und regelmäßige Fußpflege gehört zu den weiteren Maßnahmen, die viele gerne ein wenig vernachlässigen. Risikogruppen wie ältere Menschen, Diabetiker und jene mit einer Immunschwäche, sollten daher ihren Füßen vermehrt ihre Aufmerksamkeit widmen. Dies gilt auch für Sportler, deren Füße einer noch größeren Belastung ausgesetzt sind. Achten Sie außerdem darauf, die Zehenzwischenräume nach dem Duschen gründlich abzutrocknen.

Achten Sie auf richtiges Waschen

Handtücher oder Bettwäsche sollten in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Menschen, die schon unter Nagelpilz leiden, sollten das Handtuch sowie Socken sogar täglich wechseln. Die Wäsche sollte bei 60 bis 90 °C mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden. Nur so kann die Verbreitung des Pilzes innerhalb eines Haushalts eingedämmt werden und die Gefahr einer erneuten Infektion sinkt.

Fazit – Rücken Sie dem Nagelpilz zu Leibe

Fußnagelpilz ist ein weitverbreitetes Problem und wird von Mensch zu Mensch übertragen. Dabei tummeln sich die Pilzerreger gerne auf Teppichen in Hotels, in Saunen, Schwimmbädern und Gemeinschaftsduschen. Einmal mit dem Pilz infiziert, wächst er vom Nagelrand am Ende des Zehs oder vom Nagelwall ausgehend die Nagelplatte entlang. Anzeichen für eine Infektion sind weißliche bis gelblich-braune Verfärbungen. Beim Schneiden krümelt der verdickte Nagel oder die Nagelschichten splittern ab.

Auch wenn die Behandlungen langwierig sein können, Nagelpilz ist heilbar. Es gibt viele effektive Methoden, mit denen Sie gegen ihn vorgehen können. Zum Abschluß noch ein paar generelle Worte zur Behandlung: Ein Nagelpilz bildet sich ohne Behandlung nicht zurück. Die Therapie hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Bei leichtem Befall können Sie den Nagelpilz mit Nagellacken, Cremes, Stiften oder Tinkturen behandeln, die effektive Mittel gegen Pilze (Antimykotika) enthalten. Ist der komplette Nagel befallen, ist eine innerliche Behandlung mit Tabletten erforderlich. Wir raten Ihnen, zu einer baldigen Behandlung und vor allem dazu, nicht zu früh aufzugeben.

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