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Nichtrauchen lohnt sich

Wer raucht, gefährdet seine Gesundheit. Das in Zigaretten enthaltene Nikotin verursacht zahlreiche Krankheiten, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und verschiedene Krebsarten.

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Rauchen ist eine Sucht und verursacht zahlreiche Krankheiten, wie chronische Bronchitis, Lungenkrebs, Herzinfarkt sowie Schlaganfälle. Der Genuss von Zigaretten in Verbindung mit Alkohol erhöht das bereits hohe Gesundheitsrisiko. So steigt die Gefahr an Speiseröhrenkrebs zu erkranken auf das 100-fache als bei Nichtrauchern, laut Deutscher Krebsgesellschaft.

Neben dem Sucht machenden Nikotin finden sich in einer Zigarette zahlreiche Bestandteile, wie Kohlenmonoxid, Ammoniak, Blausäure, Benzol, Formaldehyd und das radioaktive Polonium 210. Über 40 der rund 3.800 Inhaltsstoffe des Tabakrauchs sind nachweislich krebserregend.

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Tabakprodukte die einzigen frei verfügbaren Konsumgüter, die bei einem Großteil ihrer Konsumenten eine Abhängigkeit und zahlreiche gefährliche Krankheiten auslösen können. Ein Drittel aller Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen lässt sich vermutlich auf Zigarettenkonsum zurückführen. Neben Lungenkrebs, an dem in Deutschland jedes Jahr rund 37.000 Menschen erkranken, leiden Raucher zum Beispiel überdurchschnittlich häufig an Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs. Zahlreiche Organe reagieren auf die Inhaltstoffe im Rauch einer Zigarette – die Lunge, die Zähne sowie der Magen-Darm-Trakt.

Weg von der Sucht

Einer Umfrage zufolge wollen mehr als die Hälfte der Raucher dem Nikotin abschwören. Warum ist es aber so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören? Nikotin ist ein Suchtstoff und macht häufig abhängig. Dazu kommt die Gewohnheit nach dem Essen, zum Kaffee, bei Stress, zur Entspannung oder beim Fernsehen zu einer Zigarette zu greifen. Der Wille zum Aufhören muss es gleichzeitig mit zwei Gegnern aufnehmen: den körperlichen Entzugserscheinungen und den antrainierten Verhaltensweisen.

Wie der Raucher aufhört, muss er/sie selbst herausfinden. Die Angebote sind zahlreich, ob Bücher, CDs, DVDs, Seminare sowie Kurse und geben jedem Rauchertyp die passende Hilfestellung bei der Verhaltensänderung. Jeder muss für sich selbst eine Kombination von Maßnahmen und Instrumenten zusammenstellen, so dass der persönliche Ausstiegsplan dem individuellen Lebensstil und den Gewohnheiten entspricht.

Die Methode des "langsamen Reduzierens", bei der die tägliche Anzahl der gerauchten Zigaretten Schritt für Schritt geringer wird, ist die Methode, die am wenigsten Erfolg verspricht. Als "beste Methode" für den Rauchstopp empfehlen Experten die so genannte Schlusspunkt-Methode. Dabei wird der erste Tag als Nichtraucher bewusst ausgewählt und intensiv vorbereitet, zum Beispiel mit einem Rauchertagbuch, einer Motivationslisten, dem Vernichten aller Rauchutensilien und einer Liste von alternativen Handlungen für die typischen Rauchersituationen.

Tagebuch des Rauchens

Wie viele, wann und warum? Wer eine Woche lang ein Rauchertagebuch führt, bekommt erste Hinweise auf seinen persönlichen Rauchertyp. Bin ich Genussraucher oder ist Stress der Auslöser für den Griff zur Zigarette? Die Situationen des Rauchens werden einem selbst deutlich und geben Gelegenheit zum Nachdenken: Was würden ich tun, wenn ich in dieser Situation nicht rauchen würden?

Eine Woche lang notieren Sie sich jede einzelne Zigarette – mit Uhrzeit, der entsprechenden Situation, ob Sie allein oder unter Menschen waren sowie der eigenen Einschätzung des Verlangens. Wichtig dabei ist, wie gewohnt weiter zu rauchen. Ist Ihnen ihre typische Rauchsituation bewusst, können Sie gezielter mit bestimmten Situationen umgehen.

Hilfreich sind in den ersten Tagen einer Raucherentwöhnung die vier A`s:

A, wie Aufschieben: Machen Sie bewusst etwas anderes, wie zehn Mal tief durchatmen, Geschirr spülen, Blumen gießen oder das Silberbesteck polieren.

A, wie Ausweichen: Meiden Sie den Raucherraum der Kollegen oder die Raucherkneipe um die Ecke.

A, wie Abhauen: Wenn sich beim Anblick von anderen Menschen, die gerade mit Genuss rauchen, der Appetit auf eine Zigarette einstellt, ist ein Wechsel der Lokalität die beste Lösung.

A, wie Ablenken: Beschäftigen Sie sich mit etwas Angenehmen, denn dann denken Sie weniger an das Rauchen.

Kleben, lutschen, kauen, schlucken oder doch was in der Hand

Das in Nikotinersatzprodukten enthaltene „reine“ Nikotin soll helfen, die Entzugssymptomatik beim Rauchverzicht zu mildern, wobei die Dosis dabei langsam reduziert werden sollte. Das Angebot in Apotheken an solchen Präparaten ist umfangreich. Bei der Entscheidung für das geeignete Produkt ist eine Beratung durch unsere Apotheker hilfreich (kostenfreie Hotline 0800 44 00 200). Denn nicht nur die Menge des Inhaltsstoffs, sondern auch die Darreichungsform – Pflaster, Lutschtablette oder MicroTabs, Kaugummi, Inhaler – kann den Durchhaltewillen positiv oder negativ beeinflussen.

Lieber den Ersatz in der Hand als eine richtige Zigarette zwischen den Fingern. Nach diesem Prinzip funktioniert nicht nur der in Apotheken erhältliche Inhaler, sondern auch elektrische Zigaretten. Diese haben eine laut Herstellerangaben verringerte Schadstoffmenge gegenüber normalen Tabakprodukten.

Das gleiche „Gefühl“ wie beim Rauchen einer Zigarette, aber ohne das darin enthaltene Nikotin, vermitteln Kräuterzigaretten.

Auf die Ernährung achten

Leider ist es so, dass das Aufhören mit dem Rauchen anfangs auf die „Pölsterchen“ geht, denn durch Nikotin verändert sich der Stoffwechsel. Als Raucher verbraucht der Körper auch in Ruhe mehr Energie, nämlich rund 200 Kalorien mehr pro Tag. Ohne Zigaretten normalisiert sich der Stoffwechsel wieder, die Gewichtszunahme lässt sich durch eine Ernährungsumstellung vorbeugen.

Nichtrauchen lohnt sich

Nikotinverzicht ist eine Wohltat für den Körper. Bereits nach kurzer Zeit stellen sich erste positive Effekte ein.

20 Minuten

  • Puls und Blutdruck sinken auf Nichtraucherniveau
  • Bessere Durchblutung von Händen und Füßen

8 Stunden

  • Verbesserung des Sauerstofftransports
  • Verschwinden des Raucheratems

24 Stunden

  • Rückgang des Herzinfarktrisikos

48 Stunden

  • Verbesserung von Geschmacks- und Geruchssinn

2 - 12 Wochen

  • Stabilisierung des Kreislaufs
  • Verbesserung der Lungenfunktion

1 – 9 Wochen

  • Freiwerden der Atemwege, der Raucherhusten verschwindet
  • Verringerung der Infektionsgefahr
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit

1 Jahr

  • Halbierung des Risikos einer Herzkranzgefäßerkrankung

5 Jahre

  • Halbierung des Risikos, an Lungenkrebs zu sterben
  • 50ige Verringerung des Krebsrisikos in Mund, Luft- und Speiseröhre

10 Jahre

  • Lungenkrebsrisiko wie Nichtraucher

15 Jahre

  • Herzinfarktrisiko wie ein Nichtraucher

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Gesunde Medizin, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.