Luftbefeuchter – für ein besseres Raumklima

Wenn es draußen kälter wird und in geschlossenen Räumen die Heizung auf Hochtouren läuft, kommt es drinnen schneller zu einer trockenen Raumluft. Die niedrige Luftfeuchte kann die Schleimhäute reizen, was die Entstehung von Erkältungen begünstigt wie auch trockene Augen fördert. Ein Luftbefeuchter kann hier Abhilfe schaffen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Dabei wird die Raumluft mit Wasser angereichert und bei einigen Geräten gleichzeitig gesäubert. ...weiterlesen

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Welche Arten von Luftbefeuchtern gibt es?

Luftbefeuchter arbeiten mit einem Wassertank und werden meistens mit Strom oder Batterien betrieben. Grundsätzlich wird zwischen Verdunster, Verdampfer, Vernebler und Luftwäscher unterschieden. Einige Geräte arbeiten mit Ultraschall, andere machen sich physikalische Gesetze wie das Verdunsten von Wasser zunutze, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Verdampfer – heißer Dampf erhöht die Luftfeuchtigkeit

Verdampfer kochen Wasser im Wasserbehälter zunächst auf und befeuchten mit dem entstehenden Dampf den Raum. Durch das Erhitzen können mögliche Keime im Wasser abgetötet werden. Diese Art von Luftbefeuchtern sind leistungsstark, verbrauchen aber auch mehr Strom als zum Beispiel Zerstäuber oder Verdunster.

Vernebler – sorgen für einen feinen Nebel

Vernebler, die auch als Zerstäuber bezeichnet werden, arbeiten mit Ultraschall, verfügen ebenfalls über einen Wassertank und versetzen eine damit verbundene spezielle Membran in Schwingung. Diese fungiert als Zerstäuber und Diffusor. Ein kleiner Ventilator im Inneren des Luftbefeuchters verteilt den entstehenden Nebel im Raum.

Verdunster – basieren auf einem natürlichen Prinzip

Verdunster machen sich das physikalische Prinzip der Verdunstung zu eigen. Damit Wasser verdunsten kann, braucht es Wärme. Daher sollte das Gerät an der Heizung oder am Kamin positioniert werden. Aktive Verdunster saugen die Raumluft an, um sie durch spezielle Filtermatten zu ziehen, die die Oberfläche des Wassers vergrößern. Der Verdunster gibt auf diese Weise Feuchtigkeit an den Raum ab.

Luftwäscher – helfen auch bei Pollen oder Staub

Luftwäscher helfen, die Luft von Pollen oder Staub zu befreien. Das Gerät nutzt im Gegensatz zu anderen Varianten Wasser als Filtersystem. Luftwäscher verfügen über im Wasser rotierende Scheiben. Die Raumluft wird durch das Gerät gesaugt, wobei auf der Oberfläche des Wassers die Partikel aus der Luft gesammelt werden. Anschließend wird die gewaschene Luft samt Wassermolekülen in den Raum zurückgegeben und die Luftfeuchtigkeit auf diese Weise erhöht. Luftbefeuchter dieser Art zeichnen sich durch einen geringen Stromverbrauch aus.

Luftbefeuchter und die Raumgröße

Je größer der Raum ist, desto stärker sollte auch die Befeuchtungsleistung des Luftbefeuchters sein. Das Zusammenspiel aus Leistung und Raumgröße bestimmt, wie gründlich und schnell das Gerät das Raumklima verbessern kann. Dabei ist das Raumvolumen von entscheidender Bedeutung.

In der Regel wird eine Raumfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent empfohlen. Zur Berechnung wird zunächst die Raumfläche mit der Höhe des Zimmers multipliziert. Diesen Wert vergleichen Sie mit den Herstellerangaben. Viele Hersteller geben in der Bedienungsanleitung direkt eine Empfehlung ab, für welche Raumgröße sich der Befeuchter eignet. Außerdem gilt, je größer der Wassertank, desto länger gibt der Luftbefeuchter Feuchtigkeit an den Raum ab.

Manche Luftbefeuchter geben Milliliter pro Stunde oder auch die sogenannte „Clean Air Delivery Rate“ (CADR) in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) an. Hier gelten 170 m³/h als ein guter Richtwert. Für die meisten Zwecke sind Verdampfer oder Ultraschall-Luftbefeuchter für Räume mit bis 30 Quadratmetern ausreichend. In größeren Räumen sollten Luftbefeuchter mit einer größeren Befeuchtungsleistung zum Einsatz kommen.

Luftbefeuchter und Coronaviren

Neueren Erkenntnissen zufolge sind Luftbefeuchter in der Lage, die Infektionsgefahr durch Viruspartikel in der Luft zu reduzieren. Die Autoren der angeführten Studie sprechen sich dafür aus, in Wohn- und Büroräumen Luftbefeuchter zu nutzen, weil die Virusübertragung in ihrer Versuchsreihe bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % am geringsten war.

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