E-Rezept – was ist das?

2020 soll das e-Rezept kommen. Aber was ist das e-Rezept? Welche Vorteile hat es? Erfahren Sie alles Wissenswert

E-Rezept - Bald startet das E-Rezept und wir sind bereit!

Inhaltsverzeichnis:

  1. E-Rezept – was ist das?
  2. Wo werden E-Rezepte schon eingesetzt?
  3. Welche Vorteile bietet das E-Rezept?
  4. Wann kommt das E-Rezept?
  5. Wie funktioniert das E-Rezept bei APONEO?
  6. Wie lösen Sie aktuell ein Rezept in Papierform ein?

E-Rezept – was ist das?

Mit einem E-Rezept werden ärztlich verordnete Leistungen elektronisch an den Patienten übermittelt. Vor allem der ärztlichen Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, die der Arzt zurzeit auf einem Stück Papier (Kassenrezept) tätigt, kommt dabei eine große Bedeutung zu. Der Begriff E-Rezept steht dabei als Abkürzung für “elektronisches Rezept”, manche Schreibweisen lauten auch eRezept oder e-Rezept. Die rechtlichen Grundlagen sind bereits mit der Verabschiedung des Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) geschaffen worden. Zukünftig wird der Arzt Ihnen Ihre zu verordneten Arzneimittel in digitaler Form zusenden. Mit einer sog. E-Rezept-App, die Sie sich auf Ihr mobiles Endgerät laden können, empfangen Sie das für Sie ausgestellte E-Rezept. Haben Sie das E-Rezept auf Ihrer App erhalten, so können Sie es zur Einlösung in Ihrer Apotheke vorzeigen oder auch elektronisch von jedem beliebigen Ort aus an Ihre Apotheke senden. So können Sie in Zukunft Ihre erhaltenen E-Rezepte einfach per Klick über Ihre E-Rezept-App an APONEO übermitteln. Im gleichen Augenblick liegen diese zur Bearbeitung in unserem Haus vor. Der Postweg, der mindestens einen Tag in Anspruch nimmt, entfällt somit. Sie erhalten Ihre Arzneimittel schneller.

Der Begriff E-Rezept steht dabei als Abkürzung für “elektronisches Rezept”, manche Schreibweisen lauten auch eRezept oder E-Rezept. Langfristig soll die Verwendung des e-Rezepts dieselbe Selbstverständlichkeit erlangen, wie sie der E-Mail heutzutage zukommt. Mit dem E-Rezept müssen Sie als Patient nicht mehr zwangsweise auf Papierrezepte setzen, die zerknittern oder verloren gehen könnten. Außerdem müssen Sie das E-Rezept nicht erst mühsam per Post verschicken oder persönlich zur Apotheke bringen, wie es beim Pendant in Papier nötig ist. Vor allem soll das E-Rezept den Informationsfluss zwischen Ärzten, Patienten, Krankenkassen sowie Apotheken verbessern – und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand senken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass das E-Rezept die Umwelt schont, denn auf Papier wird hier verzichtet.

Ab 1. Januar 2022 sollen ärztliche Verordnungen grundsätzlich nur noch per e-Rezept erfolgen. Wenn die erforderlichen Komponenten und Dienste technisch zur Verfügung stehen, sollen Apotheken verpflichtet werden, Arzneimittel nur noch per E-Rezept abzugeben.

Wir von APONEO arbeiten mit Hochdruck an einer technischen Lösung, dass auch Sie bald in unserer Online Apotheke Ihr persönliches E-Rezept ganz einfach einreichen können.

Wo werden E-Rezepte schon eingesetzt?

Das E-Rezept hat sich bereits in 13 europäischen Ländern etabliert und ist damit schon weit über den Status eines Pilotprojektes – wie es in Deutschland der Fall ist – hinaus. In Deutschland ist die Technologie, die durch Gesundheitsminister Herrn Jens Spahn aktiv gefördert wird, noch nicht marktreif. Es gibt bisher nur einzelne, regionale Pilotprojekte.

Die Apothekerschaft beobachtet die Entwicklung der Pilotprojekte sowie der Technologie mit Spannung. Der Plan für die Einführung der E-Rezepte steht schon länger. Er gehört zu einem Gesamtpaket der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH), das neben dem E-Rezept die elektronische Gesundheitskarte und die elektronische Patientenakte umfasst. Die Digitalisierung der Gesundheitskarte hat sich nun seit einigen Jahren etabliert und ihr Nutzen wird durch das Rezept weiter erhöht.

Welche Vorteile bietet das E-Rezept?

Das E-Rezept führt auf vielfältige Weise zu einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Apotheker, Arzt, Krankenkasse und Patient. Obwohl die genaue technische Umsetzung nicht vollends geklärt ist, sind schon jetzt klare Vorteile für Patienten erkennbar:

  • Sie müssen nicht mehr zur Apotheke oder zum Briefkasten laufen, falls Sie das Rezept an eine Online Apotheke senden möchten.
  • Die ärztlichen Anweisungen werden elektronisch an die Apotheke Ihrer Wahl übermittelt.
  • Bestell- und Lieferprozesse werden erheblich verkürzt. Das wiederum führt dazu, dass die Arzneimittel schneller bei Ihnen eintreffen.
  • Krankenkassen könnten durch geringeren Aufwand bei der Abrechnung von Rezepten Zeit und Geld sparen. Diese Einsparungen könnten sich zusätzlich auf die zu zahlenden Krankenkassenbeiträge wirken und so zu einer Entlastung der Versicherten führen.
e-Rezept auf Smartphone
  • Die direkte Übermittlung des Rezepts kann dabei helfen, den Krankheitsverlauf zu mildern, da Öffnungszeiten eine geringere Rolle spielen und Patienten die Medikamente deutlich schneller einnehmen können.

Ärzte profitieren ebenfalls vom e-Rezept. In der Praxis könnte durch E-Rezepte viel Zeit eingespart werden, die sonst für das Drucken und Unterschreiben von Rezepten gebraucht wird.

Außerdem wird das Modell der telemedizinischen Sprechstunde für viele Ärzte immer attraktiver. Bei der telemedizinischen Sprechstunde (auch Online Sprechstunde genannt) kommunizieren Sie mit dem Arzt per Internet und die Verschreibung von Medikamenten nimmt kaum mehr Zeit ein. Mit dieser Technologie kann die ärztliche Versorgung auf dem Land oder für Berufstätige nachhaltig verbessert werden. Früher mussten Berufstätige standardmäßig in der Praxis vorsprechen, um eine medizinische Verordnung zu erhalten. Im Rahmen der telemedizinischen Sprechstunde ist das nicht mehr nötig. Der Patient kann von zu Hause aus seinen Arzt konsultieren, aber der Versand der Verordnung von Medikamenten erfolgt nach wie vor postalisch. Das wird sich mit dem E-Rezept ändern.

Wann kommt das E-Rezept?

Das GSAV trat am 16. August 2019 in Kraft und ab diesem Datum hatten die Selbstverwaltungen der beteiligten Akteure und die Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen sieben Monate Zeit für die Umsetzung. Neben einer Erprobung im Rahmen von Modellprojekten werden dann bis zum 30. Juni 2020 die technischen Festlegungen dafür getroffen. Für die Übermittlung des elektronischen Rezepts, soll zukünftig die sichere Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen verwendet werden und somit zur Entlastung von Ärzten, Krankenkassen und Apothekern beitragen. Gleichzeitig wird der Komfort für die Patienten erhöht. Die lange Vorbereitungszeit ist nötig, da verschiedene Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens miteinbezogen werden müssen. Die Gematik übernimmt dabei eine Führungsrolle und arbeitet eng mit dem Deutschen Apothekerverband (DAV), der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sowie dem GKV, dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen, zusammen.

Die Gematik ist vor allem mit der technischen Entwicklung des Projekts betraut. Sie soll eine Telematikinfrastruktur erarbeiten, innerhalb der die Verordnung verschickt werden kann. Mit anderen Worten: Aufgabe der Gematik ist es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, dass Rezepte für apothekenpflichtige Arzneimittel in elektronischer Form erstellt und übermittelt werden können.

Durch die Einbindung der verschiedenen Spitzenorganisationen, wie dem DAV und damit die Gruppe der Apothekerschaft , und weiterer Akteure will die Gematik eine optimale Umsetzung des e-Rezepts erreichen. Dass sich die verschiedenen Selbstverwaltungen der beteiligten Akteure auf gemeinsame Regelungen einigen müssen, macht es für die Gematik nicht einfacher.

Modellprojekt GERDA

In Stuttgart und Tuttlingen startet im November 2019 „GERDA“ (Geschützter E-Rezept-Dienst der Apotheken), das e-Rezept-Modellprojekt der Apotheker. Darüber berichtete unter anderem im August Regio TV in einem kurzen Videobeitrag. Die Erkenntnisse aus Baden-Württemberg könnten später auf die Bundesebene übertragen werden. In einem aktuellen Beitrag der Deutschen Apotheker Zeitung zur Themenwoche „e-Rezept: Wie funktioniert GERDA?“ werden die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.

Auf Wunsch des Patienten wird ein E-Rezept erstellt und verschlüsselt zum Fachdienst übertragen. In einem Patientensystem mittels App oder über einen QR-Code erhält der Patient eine e-Rezept-ID und den Schlüssel zum Entschlüsseln. Aus den teilnehmenden Apotheken kann dann beim Fachdienst die Wunschapotheke ausgewählt werden. Diese wird im Anschluss zum Zugriff auf das E-Rezept autorisiert. Der Apotheker kann jetzt das E-Rezept vom Fachdienst abholen, die Lieferfähigkeit prüfen, den Lieferstatus an den Patienten zurückmelden und das E-Rezept annehmen.

Patienten, die stationäre Apotheken bevorzugen, können alternativ mit dem in der Patienten-App generierten QR-Code oder dem ausgedruckten QR-Code direkt zur Apotheke gehen. Der QR-Code autorisiert die stationäre Apotheke für den Zugriff.

Bedenken und Kritik zum e-Rezept

Trotz allen Fortschritts und dem steigenden Bedarf für telemedizinische Sprechstunden sowie passende Rezepte, sehen die Akteure wie zum Beispiel die Apothekerschaft bzw. der Apothekerverband auch einige kritische Punkte: Unklar ist, wem die Prozesskosteneinsparungen letztendlich zu Gute kommen. Können alle Akteure profitieren oder wird einer übervorteilt? Außerdem wird es für Patienten schwerer nachzuverfolgen, was ihnen genau verschrieben wurde und nicht zuletzt ist ein Missbrauch der gespeicherten Rezeptdaten möglich. Die Technologie muss also sehr hohe Sicherheitsstandards erfüllen und benötigt daher längere Zeit in der Entwicklung.

Wie funktioniert das E-Rezept bei APONEO?

Noch fehlen die technischen Umsetzungsvorgaben der GEMATIK. Solange wird es leider keine standardisierte Lösung zur Verarbeitung der E-Rezepte geben. Wir entwickeln eine eigene Technologie zu diesem Zweck. Sobald unsere Lösung ausgereift ist, können Sie diese z. B. innerhalb des Bestellprozesses als Option auswählen. Selbstverständlich steht Ihnen dann sowohl unsere kostenfreie DHL Lieferoption, als auch der innerhalb einen Tages erfolgende Expressversand zur Verfügung.

Abbildunbg schnelle Lieferung

Bisher ist es unklar, ob das E-Rezept zukünftig als vollständiger Ersatz für das Papierrezept gilt oder ob es eine Ergänzung darstellen wird. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden und die klassischen gedruckten Rezepte können Sie uns auch weiterhin in einem Briefumschlag zusenden.

Wie lösen Sie aktuell ein Rezept in Papierform ein?

Das direkte Bestellen rezeptpflichtiger Medikamente ist nicht möglich. Die Bestellung erfordert eine Zusendung Ihres Original-Rezept. Nach Erhalt Ihres Rezeptes in Papierform, werden die verordneten Arzneimittel Ihrem APONEO Konto hinzugefügt.

  1. Öffnen Sie nun Ihren Warenkorb oder klicken Sie direkt den Button:
  2. Fügen Sie weitere Artikel hinzu oder schließen Sie Ihre Bestellung ab.
  3. Mit unseren Freiumschlägen senden Sie Ihr Kassen- oder Privatrezept schnell und kostenlos an folgende Adresse:

  4. APONEO – Mehr als Apotheke
    Plauener Str. 163–165
    13053 Berlin

  5. Unsere hausinternen Apotheker fügen nach bearbeiten Ihres Rezepts die verordneten Medikamente Ihrer Bestellung hinzu.
  6. Ihre Bestellung wird automatisch zusammengestellt und über die DHL Standardzustellung versendet. Privatrezepte erhalten Sie quittiert mit einer Kopie von uns zurück.

In 3 einfachen Schritten zu Ihrem Medikament

Rezept einloesen Schritt 1
Rezept einloesen Schritt 2
Rezept einloesen Schritt 3

Weitere Hinweise zu Liefer- und Zahlungsbedingungen, sowie kühlpflichtige Produkte oder Betäubungs- und rezeptpflichtige Tierarzneimittel erhalten Sie in unserem FAQ Bereich zum Thema Rezepte.

Info:

  • Privatrezepte erhalten Sie quittiert mit einer Kopie von uns zurück.
  • Aufgrund des Werbeverbots zeigen wir Ihnen verschreibungspflichtige Produkte weder mit Abbildung noch Beschreibungstext an, Sie können zudem nicht selbst in den Warenkorb gelegt werden.
  • Verschreibungspflichtige Produkte können ausschließlich gegen Vorlage des Originalrezepts versendet werden!

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