Blutverdünner Medikamente - senken Sie das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Es gibt eine Reihe von Mitteln, die sich als Blutverdünner Medikamente nutzen lassen. Streng genommen wird bei der Blutverdünnung (lat. Antikoagulation) das Blut gar nicht dünner, sondern der Gerinnungsfaktor des Bluts wird herabgesetzt. Das heißt, dass sich weniger leicht Blutgerinnsel, Thrombosen und Embolien bilden. Sobald Sie eine Verletzung erlitten haben, verbinden sich die Blutplättchen untereinander und ein Blutgerinnsel entsteht, welches die Blutstillung unterstützt. Normalerweise ist der Körper selbst dazu in der Lage, den Gerinnungsfaktor zu beeinflussen. Die Blutgerinnung ist lebenswichtig, denn bei Verletzungen schützt sie vor zu starkem Blutverlust. ...weiterlesen

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Die Fähigkeiten des Körpers sind jedoch begrenzt. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist der Vorgang gestört und es werden übermäßig Blutgerinnsel ohne Notwendigkeit gebildet. Diese kleinen Blutgerinnsel verstopfen dann die Venen. Ernährung oder auch die genetische Veranlagung können diesen Vorgang begünstigen. Es entsteht das Risiko, dass sich Klumpen in den Venen festsetzen, womit lebensbedrohliche Embolien entstehen können, die die Lunge beeinträchtigen oder im schlimmsten Fall zu Schlaganfällen führen. Blutverdünner wirken diesen Gefahren auf verschiedene Weise entgegen: einige wirken als Gerinnungshemmer auf einen bestimmten Gerinnungsfaktor, andere wiederum als Plättchenhemmer. Ihnen allen gemein ist die Hemmung der Blutgerinnung. Bei der medikamentös verringerten Blutgerinnung liegen einige Nebenwirkungen und gesundheitliche Risiken vor. Durch die blutverdünnende Wirkung kann es schneller zu Blutungen kommen. Sobald man sich stößt, kann es zu einem sogenannten "blauen Fleck" kommen. Früher wurden solche Medikamente auch unter "NOAK", der veralteten Bezeichnung "neue orale Antikoagulanzien", zusammengefasst.

Wie wirken Blutverdünnungsmittel

Wird bei der Blutverdünnung tatsächlich allein die Antikoagulans gehemmt, kann Marcumar als ein gängiger Plättchenhemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer eingesetzt gelten. Marcumar erlaubt es, wie andere Antikoagulanzien, Verklumpungen langfristig abzubauen.

Zudem sind Heparine gängige Mittel, die gegen Thrombosebildung verabreicht werden. Sie wirken als Antagonist zur Thrombose. Doch auch Acetylsalicylsäure (ASS) wird (ähnlich wie Clopidogrel) als Plättchenhemmer in einigen Fällen eingesetzt - zum Beispiel, wenn ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall besteht, bei denen Arterien betroffen sind. ASS wird in folgenden Fällen oft eingesetzt:

  • präventiv vor, während oder nach einer Operation
  • nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, um ein erneutes Blutgerinnsel zu verhindern
  • bei Brustenge oder einem akuten Herzinfarkt
  • bei aktueller Arterienverkalkung

Ein weiterer wichtiger Wirkstoff ist Phenprocoumon, welcher zur Gruppe der Cumarine zählt. Er wird präventiv zum Beispiel als Thrombozytenaggregationshemmer gegen Thrombosen und Embolien verwendet und gilt zudem als Antagonist für Vitamin K. In der Leber verhindert Phenprocoumon die Produktion von Gerinnungsfaktoren. Der Einsatz des Medikamentes muss durch den Arzt genau überwacht werden, da schnell Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln entstehen.

Wann werden Gerinnungshemmer eingesetzt?

Gründe dafür, blutverdünnende Medikamente (Antikoagulantien) zu nehmen, sind in der Regel vorliegende Vorerkrankungen oder bekannte genetische Veranlagungen. Sind bei einem Patienten bereits Thrombosen oder Embolien (etwa in der Lunge oder dem Herzen) aufgetreten, liegt ein erhöhtes Risiko vor. Aufgrund genetischer Veranlagungen kann bei bestimmten Menschen eine höhere Gerinnungsneigung dazu führen, dass sich bei einigen Blutgerinnsel weit häufiger bilden als bei anderen Menschen. All diese Patienten sind auf die Einnahme von Antikoagulanzien angewiesen.

Bei der vorbeugenden Indikation werden vor, während und nach Operationen Antikoagulantien, häufig Heparine, als Blutverdünner-Medikament verabreicht. Die fortwährende Blutung sorgt für eine geringere Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Thrombose oder anderer Komplikationen. Das Risiko der Thrombose- und Embolie-Bildung ist weitaus höher, wenn die körperliche Beweglichkeit eingeschränkt ist. In diesem Fall wird oft auf ASS zurückgegriffen.

Eine weitere therapeutische Indikation ist die Verabreichung aufgrund von Vorerkrankungen. Hier werden Medikamente verabreicht, die eine erneute Thrombosen- oder Emboliebildung verhindern. Gegen ein Wiederauftreten dieser Erkrankungen müssen in vielen Fällen lebenslang Medikamente eingenommen werden. Nur so lässt sich das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls dauerhaft reduzieren. Die Medikamente können diese Gefahr jedoch nicht vollständig bannen.

Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen von Gerinnungshemmern fragen Sie Ihren Arzt des Vertrauens oder unseren geschulten Kundenservice.

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