Zirkulin für Magen und Verdauung

Magen und Verdauung

Die Verdauung von Speisen und Getränken verläuft meist unbemerkt - Tag und Nacht, jeden Tag, es geschieht als Reflex, ganz automatisch. Aus den Nahrungsmitteln werden in Magen und Darm die notwendigen Nährstoffe entnommen und durch die Blutbahnen im Körper verteilt. Dennoch gibt es im Bereich der Verdauung viele Fragen und Unklarheiten. Eine davon betrifft die Häufigkeit des Müssen-müssens - ist Stuhlgang jeden Tag notwendig oder reicht es aus, dreimal pro Woche Stuhlgang zu haben? Und wie sieht es mit trägem Darm, Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen oder anderen Verdauungsstörungen aus?

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Der Weg der Nahrung

Die Verdauungsarbeit ist Teamarbeit. Sie beginnt bereits im Mund, beim Kauen und Schlucken. Anschließend ist der Magen dran, dessen salzsäure- und enzymhaltiger Magensaft die Eiweiße aus den Speisen löst. Zwischen einer und sechs Stunden verweilt der Speisebrei im Magen, abhängig davon, ob viel Fett enthalten ist. Denn fette Speisen liegen nicht nur sprichwörtlich "schwer im Magen". Als nächstes gelangt der Brei in den Dünndarm, der mit Bauchspeicheldrüse und Leber ein Team bildet. In diesen beiden Organen werden spezielle Säfte gebildet, die zur Verdauung des Speisebreis notwendig sind. Dazu gehört der Gallensaft, der von der Leber produziert wird - und insbesondere bei der Fettverdauung eine wichtige Rolle spielt. Im Dickdarm wird schlussendlich der unverdauliche Rest durch die Darmbakterien zersetzt, Wasser wird dem Brei entzogen und die allerletzten verwertbaren Nährstoffe gelangen in den Blutkreislauf.

Die Verdauung fördern

Jede Mahlzeit hat in der Regel einen Drei-Tages-Trip durch den Magen-Darm-Trakt hinter sich, wenn sie wieder ausgeschieden wird. Im Laufe eines 75-jährigen Lebens werden etwa 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit in ihre verwertbaren und unverwertbaren Bestandteile aufgespalten, um den Körper mit Energie und Nährstoffen zu versorgen.
Da ist es kein Wunder, dass die Verdauung nicht bei jedem Menschen und nicht an jedem Tag problemlos funktioniert. Prinzipiell sind z.B. zwei bis drei Tage Pause zwischen den Stuhlgängen unbedenklich. Gibt es jedoch regelmäßig längere Pausen zwischen den Darmentleerungen, sprechen Mediziner von einer chronischen Verstopfung, der Obstipation. Auch ein Gefühl der unvollständigen Entleerung oder sehr harte Stühle, bei denen ein starkes, schmerzhaftes Pressen erforderlich ist, sind weitere Symptome einer Verstopfung. Zu den häufigsten Ursachen dafür zählen Bewegungsmangel und Fehlernährung.
Daher ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten häufig sinnvoll bei Darmträgheit. Wenig Zucker und Fett, viele Ballaststoffe (frisches Gemüse und Vollkornprodukte) sowie zwei Liter Wasser pro Tag sind die grundsätzlichen Empfehlungen. Verdauungsfördernd sind beispielsweise Trockenobst, Pflaumensaft, Feigen, Aprikosen oder geriebene Äpfel. Zudem lässt sich die Verdauung durch Leinsamen oder indische Flohsamen ankurbeln, die insbesondere bei hartem Stuhlgang für Abhilfe sorgen. Besonders Feigen, Pflaumen sowie die ballaststoffreichen Samen, die zu den Quellstoffen gezählt werden, sind als natürliche Abführmittel bekannt.

Heilpflanzen für Magen und Darm

Um Verdauung und Stoffwechsel anzuregen, bieten sich auch verschiedene Heilpflanzen an. So unterstützt Artischockenextrakt die natürliche Fettverdauung und ist wohltuend für Magen, Leber und Galle.
Auch andere bitterstoffhaltige Pflanzen wie Enzianwurzel oder Löwenzahn bieten sich zur Unterstützung der natürlichen Verdauung an.