heuschnupfen diagnose

Allergietests sollten nur bei begründetem Verdacht von einem spezialisierten Arzt (z. B. Allergologe, Dermatologe) durchgeführt werden. Ein begründeter Verdacht besteht, wenn die typischen Symptome des Heuschnupfens auftreten. Ebenso besteht bei chronischen Beschwerden, die man „nicht so recht zuordnen kann“, wie z. B. bei wiederkehrenden „Infekten“ oder bei chronischen Magen- und Darmbeschwerden mit Durchfällen, ein Verdacht auf eine Allergie. Auch Beschwerden, die immer zu bestimmten Jahreszeiten oder nach bestimmten Speisen auftreten, sind allergieverdächtig.

Allergologische Untersuchung

Eine allergologische Untersuchung wird in aller Regel nach folgendem Schema durchgeführt:

  1. Gründliche Anamnese (Krankengeschichte)
  2. Bei Verdacht auf eine Pollenallergie: Pricktest auf der Haut
  3. Bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie (Kreuzallergie): Pricktest auf der Haut
  4. Bei allen unklaren Testergebnissen, insbesondere aber vor der Verordnung einer sogenannten Hyposensibilisierung ist ein Provokationstest erforderlich.

Selbst-Test

Die Krankheitszeichen des Heuschnupfens sind denen einer Erkältung sehr ähnlich. Damit die Allergie richtig erkannt und behandelt werden kann, ist es wichtig, eine Erkältung vom Heuschnupfen abzugrenzen.

  • Gibt es in Ihrer Familie Allergiker?
  • Sind Eltern, Großeltern oder Geschwister gegen etwas allergisch?
  • Haben Sie öfter eine laufende oder verstopfte Nase, jucken und tränen die Augen?
  • Verspüren Sie häufiger einen Niesreiz, oder juckt die Nase?
  • Sind Ihre Augen manchmal scheinbar ohne Grund entzündet oder gerötet?
  • Treten diese Symptome vorwiegend zu einer bestimmten Tages- oder Jahreszeit auf?
  • Treten die Beschwerden besonders in einer bestimmten Umgebung (z. B. im Freien oder zu Hause) auf?
  • Müssen Sie oftmals husten und wissen nicht warum? Hatten Sie dabei schon einmal Atemnot oder ein beengendes Gefühl im Brustraum?
  • Fühlen Sie sich öfter antriebslos, matt, abgekämpft und müde?

Wenn Sie mehrere dieser Fragen mit „ja“ beantworten, kann das ein Hinweis sein, dass Sie vielleicht Heuschnupfen haben. In diesem Fall sollten Sie einen Allergie-Test beim Allergologen durchführen lassen.

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Pflichttexte

Allergie-Tests

Prick-Test

Eine wässrige Lösung mit dem Extrakt einer einzigen Pollenart wird auf die Haut, meist auf die Innenseite des Unterarmes, getupft. Dann wird mit einer sog. Pricknadel die Haut angeritzt. Ist der Patient gegen den verwendeten Pollenextrakt allergisch, entsteht um den Tropfen herum eine weißliche, juckende Quaddel mit einem roten, entzündlichen Bereich. Aus der Intensität der Reaktion kann man auf die Stärke der Allergie schließen.

Provokationstest

Zur Überprüfung eines Allergietest-Ergebnisses oder bei Verdacht auf eine Allergie gegen eine bestimmte Substanz wird die allergische Reaktion provoziert. Dazu sprüht man Pollenallergikern die entsprechende Testlösung in die Nase oder gibt einen kleinen Tropfen davon ins Auge und beobachtet, ob allergische Reaktionen wie Jucken, Fließschnupfen, Augentränen oder Niesreiz auftreten – oder nicht.

Bei Nahrungsmittel-Provokationstests meidet man zunächst das verdächtige Nahrungsmittel für acht bis zehn Tage, um es dann erneut zu essen.

Pflaster/Epikutantest

Die allergieverdächtige Substanz wird in eine Salbengrundlage gerührt und anschließend für etwa 48 Stunden mit einem Pflaster auf den Rücken geklebt. Eine allergische Reaktion zeigt sich in Form einer Rötung mit kleinen Pusteln. Pflastertests werden hauptsächlich bei Verdacht auf Allergien gegen Metalle, Arzneimittelzusatzstoffe, Duftstoffe oder andere Materialien eingesetzt.

Intrakutantest

Mit Hilfe einer dünnen Kanüle wird eine winzige Menge eines Allergens in die Haut eingespritzt.

Blutuntersuchung

Die häufigste Blutuntersuchung bei der Allergie ist die Bestimmung der spezifischen Antikörper (z. B. IgE) im Blut. Diese als „Rast-Test" bezeichnete Untersuchung verrät die Allergene, ohne dass der Betroffene in Kontakt mit ihnen gerät. Zum Test wird ein wenig Blut mit verschiedenen Allergenen in Kontakt gebracht. Wenn die Blut-Antikörper auf „Ihr" Allergen treffen, kann die Reaktion gemessen werden.

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