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Erste Hilfe bei Zahnunfall

Ob herausgeschlagen, gelockert, abgebrochen oder verschoben: Wenn sich ein Zahnunfall ereignet hat, ist in jedem Fall sofort ein Zahnarzt aufzusuchen, um die Folgen der Verletzung zu minimieren!

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Unter dem Begriff Zahnunfall versteht man die Beschädigung oder den vollständigen Verlust eines gesunden Zahnes beziehungsweise die Beschädigung des Zahnhalteapparates durch Verkehrsunfall, Schlägerei, Arbeitsunfall, Haushaltsunfall oder Sportunfall.

Zahnunfälle im Überblick

Nach Einteilung der Weltgesundheitsorganisation WHO werden Zahnunfälle nach Verletzungen der harten Zahnsubstanz und nach Verletzungen des Zahnhalteapparates unterschieden. 

Zu den Verletzungen der Zahnsubstanz gehören Zahnschmelzfrakturen, Schmelz-Dentin-Frakturen mit oder ohne Beteiligung des Zahnmarks und Wurzelfrakturen. 

Zu den Verletzungen des Zahnhalteapparates zählen Lockerungen, die zu erhöhter Beweglichkeit des Zahnes führen, seitliche Verschiebungen von Zähnen, Herausragen von Zähnen aus der Zahnreihe, Hineinstoßen des Zahnes in das Zahnfach, vollständiges Herausschlagen des Zahnes und Brüche des knöchernen Zahnfachs.

Die Folgen eines nicht rechtzeitig behandelten Zahnunfalls können für den Einzelnen erheblich sein – besonders, wenn es sich bei den Betroffenen um Kinder handelt, deren Gebiss und Kiefer sich noch im Wachstum befinden. Rund 20 bis 30 Prozent aller Kinder erleiden bis zum 16. Lebensjahr einen Zahnunfall. Am häufigsten bei Kindern tritt der Zahnunfall beim Schul- oder Freizeitsport auf. Meistens sind dabei die oberen Schneidezähne betroffen. 

Bei schneller Behandlung und geeigneter Therapie ist es heute möglich, abgebrochene oder vollständig herausgeschlagene Zähne nicht nur wiederherzustellen, sondern auch lebenslang zu erhalten. Die Erfolgsaussichten für den Erhalt des Zahnes hängen allerdings elementar vom Überleben der betroffenen Zellen ab. Dabei spielen die Zeitdauer bis zum Beginn der Behandlung und die Art der Aufbewahrung für den ausgeschlagenen Zahn eine entscheidende Rolle.

Wird mit der Behandlung eines ausgeschlagenen Zahnes zu lange gewartet, kann der Zahn unter Umständen nicht mehr erfolgreich wieder eingesetzt werden. Der eigentlich gesunde Zahn ist dann nicht mehr zu retten und muss durch ein Implantat ersetzt werden. 

Dadurch kann es bei Kindern zu einem örtlich begrenzten Stopp des Kieferwachstums kommen. Dieser Wachstumsstopp führt langfristig zu Knochenschädigungen, die einer umfangreichen Behandlung bedürfen. 

In jedem Falle zieht eine nicht rechtzeitig durchgeführte Zahnbehandlung nach einem Zahnunfall eine aufwendige und teure Behandlung nach sich und geht mit kosmetischen Beeinträchtigungen des Aussehens einher.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei einem Zahnunfall

Bewahren Sie Ruhe und prüfen Sie zunächst das Ausmaß des Zahnunfalls! Sofern nur die Zahnsubstanz betroffen ist und keine großen Weichteilverletzungen bestehen, informieren Sie vorab den Zahnarzt. Anschließend versorgen Sie den ausgeschlagenen oder abgebrochenen Zahn. Fassen Sie diesen dabei nie an der Wurzel an, sondern halten Sie ihn stattdessen an der Zahnkrone. Ausgeschlagene Zähne dürfen Sie nicht reinigen oder gar austrocknen lassen!

Legen Sie den Zahn daher nicht in ein Taschentuch, sondern umgehend in Flüssigkeit, wobei Wasser und Speichel hierzu ungeeignet sind. Besser ist die Lagerung in kalter H-Milch, die den Zellen das Überleben für circa vier Stunden sichert. 

Am besten geeignet ist jedoch eine sogenannte Zahnrettungsbox, die eigens für diesen Zweck konzipiert wurde. Eine Zahnrettungsbox erhalten Sie in der Apotheke. Die speziellen Lagerungsbedingungen in der Box gewährleisten ein Überleben der Zellen für mindestens 24 Stunden. Die Chancen für eine erfolgreiche Replantation steigen dadurch erheblich.

Ist der ausgeschlagene Zahn versorgt, begeben Sie sich mit dem Zahn zum Zahnarzt oder zum zahnärztlichen Notdienst.