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Wundstarrkrampf

Wundstarrkrampf (Tetanus) wird durch das Gift der Tetanusbakterien hervorgerufen und ist eine schwer und akut verlaufende Infektionskrankheit, die unbehandelt zum Tode führt.

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Ursachen und Symptome von Wundstarrkrampf

Clostridium tetani – der Tetanuserreger – ist sowohl im Kot einiger Tiere als auch im Erdreich zu finden. Er gelangt gewöhnlich über Hautverletzungen in den menschlichen Organismus. Besondere Tetanus-Gefahr besteht unter anderem bei Verletzungen mit zerfetzten Wundrändern, bei stark verschmutzten Wundflächen oder wenn verunreinigte Fremdkörper in das Gewebe eingedrungen sind (beispielsweise Holzsplitter).

Ist der Tetanuserreger in den Organismus eingedrungen, produziert er das spezifische Tetanus-Gift, das sogenannte Tetanustoxin. Dieses dringt entlang der Nervenbahnen bis in das Nervenzentrum vor und wird außerdem auf dem Blutweg ins Gehirn transportiert, wo es bestimmte Bereiche lähmt und so zu den typischen Symptomen des Wundstarrkrampfes führt.

In besonders heftigen Fällen bricht die Krankheit bereits 24 Stunden nach Eindringen des Erregers aus. In anderen Fällen kann die Inkubationszeit mehrere Monate betragen. Im Durchschnitt jedoch vergehen drei bis 21 Tage, bis die Krankheit sich in vollem Maße zeigt. Je kürzer dabei die Inkubationszeit bemessen ist, umso ungünstiger ist in der Regel die Prognose.

Auffälligstes Symptom des Wundstarrkrampfes sind die Verkrampfungen und Versteifungen der Muskulatur. Diese beginnen im Gesicht und breiten sich von dort aus auf den gesamten Körper aus. Im Gesicht zeigt sich der Wundstarrkrampf mit der typischen „Mundsperre“, die dadurch entsteht, dass die Zungen- und Kiefermuskeln sich verkrampfen. Infolgedessen scheint das Gesicht der Betroffenen zu lächeln. Weitere Symptome des Wundstarrkrampfes sind:

  • Unruhe und Reizbarkeit,
  • Halsschmerzen und Schluckbeschwerden,
  • Verkrampfungen von Armen und Beinen,
  • steifer Hals,
  • Kopfschmerzen und Fieber,
  • Frösteln oder vermehrtes Schwitzen,
  • Herzrasen und Blutdruckanstieg.
  • Geräusche, optische Reize sowie Berührungen können zu Krämpfen führen.

Ausgehend von den ersten Verkrampfungen der Gesichts-, Arm- und Beinmuskulatur kommt es im Verlauf der Krankheit auch zum Erstarren der Rücken- und Bauchmuskeln. Schließlich verkrampfen auch Blasen- und Darmmuskeln, sodass der Betroffene nicht mehr abführen kann. Auch das Sprechen ist dem Patienten nicht mehr möglich. Weitere Muskelverkrampfungen führen dazu, dass auch die Atmung zum Erliegen kommt, was letztlich zum Tod des Erkrankten führt.

Behandlung und Vorbeugung bei Tetanus

Mit modernen Behandlungsmethoden der Intensivmedizin liegt die Überlebensrate bei 80 bis 90 Prozent. Unbehandelt ist sie deutlich schlechter! Die Behandlung des Wundstarrkrampfes erfolgt in drei Schritten.

  • Zunächst muss der Eintrittsort des Erregers, also die infizierte Verletzung, gefunden werden, damit die Wundränder gründlich ausgeschnitten werden können.
  • Danach wird das Tetanus-Gift neutralisiert und eine Immunisierung durchgeführt.
  • Abschließend werden die Symptome der Krankheit durch unterstützende Maßnahmen gelindert.

Das Ausschneiden der Wunde ist vor allem bei tiefen Verletzungen wichtig, da Schmutz und abgestorbenes Gewebe die Vermehrung des Tetanuserregers fördern. Hier können Antibiotika verwendet werden, die jedoch nicht das Ausschneiden der Wunde ersetzen. Besonders wichtig ist es, dass die Atemwege des Erkrankten offengehalten werden. Dazu werden die Muskelkrämpfe medikamentös behandelt, um die Verkrampfungen der Kehlkopfmuskulatur zu lindern. Zusätzlich wird der Patient über eine Nasensonde mit Sauerstoff versorgt und maschinell beatmet.

Sie können dem Wundstarrkrampf durch regelmäßiges Impfen vorbeugen. Kleinkinder erhalten eine Grundimmunisierung gegen Tetanus. Im Anschluss daran sind jedoch Auffrischungsimpfungen erforderlich. Bei Erwachsenen sollte der Impfschutz alle zehn Jahre aufgefrischt werden.