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Würmer

Es gibt verschiedene Wurmerkrankungen, die sich durch unterschiedliche Symptome äußern. Häufig treten jedoch keine Symptome auf, sodass es längere Zeit dauern kann, bis eine Wurmerkrankung erkannt wird.

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Ursachen von Würmern

Würmer leben als Parasiten, das heißt sie benötigen für ihre Entwicklung einen oder mehrere Wirte, in dem sie leben und sich vermehren können. Mit Würmern infizieren wir Menschen uns über die Aufnahme von Wurmeiern mit der Nahrung oder über den Kontakt von mit Würmern infizierten Tieren. In Deutschland kommt es am häufigsten zum Befall mit Madenwürmern, gefolgt von Bandwürmern und Spulwürmern.

Madenwürmer: Vor allem Kinder sind von dieser Infektion betroffen. Die Eier des Madenwurms können über die Luft oder über die Nahrung aufgenommen werden. Im Dünndarm schlüpfen aus den Eiern die Larven, die sich dann im Dickdarm weiterentwickeln. Nachts kommt es zur Eiablage am After. 

Der Befall mit Madenwürmern bleibt oft unbemerkt, manchmal kommt es zu Schlafstörungen durch nächtlichen Juckreiz. Weil sich die Kinder am After kratzen, kann es über den Anus-Finger-Mund-Kontakt zu einer erneuten Infektion kommen. Auf diese Weise kann das betroffene Kind auch andere Personen anstecken.

Entdecken Sie bei Ihrem Kind einen Befall mit Madenwürmern, ist dies kein Grund zur Panik. Durch Medikamente lässt sich die Infektion leicht behandeln und es drohen keinerlei Folgeschäden.

Bandwürmer: Mit Bandwürmern kann man sich infizieren, indem man befallenes, nicht ausreichend durchgegartes Rind- oder Schweinefleisch isst. Der Bandwurm kann im Dickdarm des Menschen bis zu 10 Meter lang werden. Die Infektion verläuft meist symptomlos, in manchen Fällen kommt es zu unklaren Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen und Gewichtsverlust. Auffällig wird der Befall oft erst, wenn Betroffene zufällig im Stuhl Teile des Wurms oder dessen Eier entdecken.

Spulwürmer: Spulwurminfektionen kommen weltweit vor, sind in Deutschland aber eher weniger verbreitet. Mit Spulwürmern infiziert man sich vor allem durch den Verzehr von ungewaschenem Salat und Feldgemüse. Nach der Aufnahme schlüpfen die Larven im Darm, durchdringen die Darmschleimhaut und werden über das Blut in die Leber und von dort aus in die Lunge transportiert. Von der Lunge werden die Larven abgehustet und gelangen über Verschlucken wieder in den Verdauungstrakt. Im Dünndarm lebt der erwachsene Wurm, dessen Eier über den Stuhl ausgeschieden werden.

Im Rahmen des Wanderphase kann es zu Husten mit asthmaähnlichen Hustenanfällen kommen. Sobald die Würmer im Darm angekommen sind, kann der Betroffene unter Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Gewichtsverlust leiden.

Therapie gegen Würmer

Stellt Ihr Arzt bei Ihnen oder Ihrem Kind eine Infektion mit Würmern fest, so wird er je nach Wurmart bestimmte Medikamente verordnen, die die Würmer abtöten.

Wurmbefall vorbeugen

Mit folgenden Maßnahmen kann man einem Wurmbefall vorbeugen:

Waschen Sie Obst und Gemüse, das verunreinigt sein könnte, vor dem Verzehr gründlich ab. Dies gilt vor allem für Waldfrüchte und Pilze. Waschen Sie Ihre Hände vor jeder Nahrungsaufnahme und nach dem Kontakt mit Tieren. In der Familie gehaltene Haustiere sollten regelmäßig entwurmt werden. Garen Sie Fleisch und Fisch immer gut durch.