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Windpocken

Windpocken sind die häufigste Infektionskrankheit in Deutschland. Der Name kommt von der hohen Ansteckungsfähigkeit der Viren, die vor allem über die Luft übertragen werden.

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Windpocken sind weltweit verbreitet und gehören zu den ansteckenden Kinderkrankheiten, können aber auch Erwachsene betreffen. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die durch einen Virus ausgelöst wird. Windpocken sind die häufigste Infektionskrankheit in Deutschland.

Ursache von Windpocken

Windpocken werden durch das so genannte Varizella zoster Virus ausgelöst, das der Familie der Herpes-Viren angehört. Übertragen wird das Virus über Tröpfcheninfektion, also durch Sprechen, Niesen und Husten oder direkten Kontakt, wobei dies schon ein bis zwei Tage vor Ausbruch der Krankheit möglich ist. Das Besondere an den Windpocken ist, dass überlebensfähige Erreger einige Meter weit fliegen können und so auch über die Luft übertragen werden.

Nach durchgemachter Krankheit bleibt in der Regel eine lebenslange Immunität zurück, das heißt, man kann nur einmal im Leben an Windpocken erkranken. Es gibt jedoch auch Beispiele, dass Menschen zweimal an Windpocken erkrankten, etwa wenn die Ersterkrankung sehr früh oder relativ schwach aufgetreten war. Allerdings bleibt das Virus, wie alle Herpes-Viren im Körper zurück. Im Alter oder bei geschwächtem Immunsystem kann es zu einer Reaktivierung kommen und die Betroffenen erkranken dann an einer Gürtelrose.

Symptome bei Windpocken

Nach einer Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung) von ein bis drei Wochen beginnt die Erkrankung meist mit dem typischen Ausschlag am Rumpf, der sich dann auf den ganzen Körper ausbreiten kann. Es zeigen sich linsengroße, stark juckende, rote Flecken, die sich über kreisrunde Knötchen zu wassergefüllten Bläschen entwickeln. Oft ist auch die behaarte Kopfhaut betroffen, seltener die Schleimhäute am After, Genitalien, Mund oder Nase. Die Bläschen platzen schließlich auf und es bildet sich eine gelbe Kruste. 

Zusätzlich hat Ihr Kind vielleicht leichtes Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen. Die Bläschen heilen in der Regel nach zwei bis drei Wochen ohne Narbenbildung ab.

Bei Erwachsenen ist der Verlauf der Erkrankung oft schwerer und länger, das Fieber ist höher und es können häufiger Komplikationen auftreten, wie beispielsweise eine Lungenentzündung.

Da der Ausschlag bei Windpocken sehr charakteristisch ist, kann Ihr Arzt die Diagnose schon anhand seines Aussehens stellen. Wenn Sie bei Ihrem Kind Windpocken vermuten, nehmen Sie mit Ihrem Kinderarzt vor dem Besuch telefonischen Kontakt auf, damit andere Personen im Wartezimmer vor einer Ansteckung geschützt werden können.

Da Windpocken in der Regel gutartig verlaufen, wird normalerweise der Erkrankte nur symptomatisch behandelt. Gegen den Juckreiz helfen Salben, Lotionen, Puder oder Gele aus der Apotheke und bei sehr hohem Fieber können Sie von Ihrem Kinderarzt Medikamente zur Fiebersenkung verschrieben bekommen. 

Damit es nicht zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion des Ausschlags kommt, sollte der Erkrankte die Bläschen nicht aufkratzen. Deshalb ist es sinnvoll, bei kleinen Kindern, die Fingernägel sehr kurz zu schneiden oder dünne Baumwollhandschuhe über die Hände zu ziehen.

Windpocken vorbeugen

Da die Windpocken schon vor dem Ausbruch der Krankheit sehr ansteckend sind, ist es schwierig, sich komplett zu schützen. Meiden Sie und Ihr Kind in jedem Fall den Kontakt mit Erkrankten. Sind Sie oder Ihr Kind selber erkrankt, bleiben Sie bitte zu Hause.

Gegen Windpocken gibt es eine Impfung, die seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin für alle Kinder empfohlen wird.