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Windpocken bei Kindern

Windpocken sind eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die überwiegend im Kindesalter auftritt. Fast 90 Prozent aller Erwachsenen waren in ihrer Kindheit von einer Windpocken-Infektion betroffen.

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Ursachen und Symptome von Windpocken

Windpocken werden durch das Varicella-Zoster-Virus verursacht, das zur Familie der Herpes-Viren gehört. Das Virus kann beim Sprechen, Husten oder Niesen durch die sogenannte Tröpfcheninfektion von infizierten Personen auf Kontaktpersonen übertragen werden. 

Das Hauptansteckungsrisiko bei Windpocken jedoch sind die mit infektiöser Flüssigkeit gefüllten, pockenartigen Hautbläschen des spezifischen Windpocken-Ausschlags. Platzen diese Bläschen auf, so kann sich der Erreger durch die Schmierinfektion über infizierte Gegenstände ungehindert ausbreiten. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder ist eine Ansteckung bei Auftreten eines Krankheitsfalles daher kaum zu vermeiden.

Ist eine Infektion erfolgt, so zeigen sich die Windpocken zunächst durch Fieber, Mattigkeit und ein leichtes Krankheitsgefühl. Kleinere Kinder sind zudem oft weinerlich. Zwischen dem 14. und 22. Tag nach der Ansteckung bildet sich schließlich der typische, juckende Hautausschlag, der gewöhnlich an Kopf und Rumpf beginnt und sich von dort ausbreitet. Anfangs besteht der Hautausschlag aus hellroten Knötchen. Diese wachsen innerhalb weniger Stunden zu linsengroßen Bläschen heran und zeigen sich mitunter auch auf der Kopfhaut, an den Genitalien und an den Schleimhäuten von Mund und Nase.

Die flüssigkeitsgefüllten Bläschen platzen nach einigen Tagen auf und trocknen schließlich aus. Es bildet sich dabei ein krustiger Schorf, der den Heilungsprozess markiert. Typisch bei den Windpocken ist, dass Bläschen aller drei Stadien (gerade entstehende Knötchen, gefüllte Bläschen und abheilende Krusten) gleichzeitig auftreten. Man spricht dabei vom sogenannten Sternenhimmelmuster. Windpocken unterscheiden sich darin von den echten Pocken, bei denen der Hautausschlag sich durchgehend in einem einheitlichen Stadium befindet.

Eine Häufung der Windpocken zeigt sich bei Kindern zwischen dem vierten und dem achten Lebensjahr. In diesem Alter verlaufen die Windpocken gewöhnlich harmlos. Für Menschen mit schwachem Immunsystem oder für Neugeborene in den ersten Lebenstagen allerdings stellt die Infektion ein ernsthaftes Risiko dar. 

Gleiches gilt für Schwangere, bei denen die Erkrankung in den ersten fünf Monaten der Schwangerschaft zu Fehlbildungen des Ungeborenen führen kann. Auch bei älteren Kindern und bei erwachsenen Erkrankten können die Windpocken deutlich komplikationsreicher verlaufen und beispielsweise zu einer Gehirn-, Mittelohr-, Leber- oder Lungenentzündung führen.

Eine Besonderheit des Windpocken-Erregers ist, dass er nach überstandener Erstinfektion im Körper verbleibt. Er nistet sich nahe dem Rückenmark in die Nervenzellen ein und ruht hier, ohne Beschwerden zu verursachen, oft viele Jahre bis Jahrzehnte. Im Laufe des Lebens können die Erreger jedoch durch äußere oder innere Faktoren reaktiviert werden und schließlich zur Bildung einer Gürtelrose führen.

Behandlung und Vorbeugung bei Windpocken bei Kindern

Ist Ihr Kind an Windpocken erkrankt, so sollten Sie es dem Kinderarzt vorstellen. Dieser wird Ihnen medizinische Puder, Lotionen oder antiallergische Präparate verordnen, die den Juckreiz lindern. Bettruhe ist nur dann erforderlich, wenn Ihr Kind sich deutlich unwohl fühlt.

Sie können einer Windpocken-Infektion vorbeugen, indem Sie Ihr Kind rechtzeitig impfen lassen. Bei der Impfung werden dem Kind abgeschwächte, also nicht ansteckungsfähige Varicella-Zoster-Viren appliziert, die den Körper dazu anregen, gezielt Abwehrstoffe zu produzieren. Die Erstimpfung wird für den 11. bis 14. Lebensmonat empfohlen. Die zweite Impfdosis erfolgt vom 15. bis zum 23. Lebensmonat.