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Wiederbelebungsmaßnahmen – Erste Hilfe am Unfallort

Stellen Sie sich vor, Sie kommen zufällig an einem Unfallort vorbei, wissen Sie dann noch wie Sie reagieren sollten?

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Vor Beginn jeder Ersthilfe beziehungsweise jeder Wiederbelebungsmaßnahme ist zunächst festzustellen, ob:

  • ein Notruf abgesetzt wurde,
  • der Patient ansprechbar ist.

Sprechen Sie den Betroffenen dazu an oder rütteln Sie ihn leicht an der Schulter. Achten Sie darauf, ob der Brustkorb sich hebt und senkt. Tasten Sie nach dem Puls! Ist die Atmung intakt, legen Sie den Betroffenen in die stabile Seitenlage und alarmieren Sie den Notruf. Der Notruf ist bundeseinheitlich unter der Rufnummer 112 erreichbar. Kontrollieren Sie die Atmung, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Ist keine Atmung vorhanden, kann von einem Kreislaufstillstand ausgegangen werden. Hier sind sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen erforderlich!

Herzdruckmassage

Die wichtigste und einfachste Wiederbelebungsmaßnahme ist die Herzdruckmassage. Dazu legen Sie den Betroffenen auf eine ebene und harte Unterlage. Platzieren Sie einen Handballen in der Mitte des Brustkorbs und legen Sie die andere Hand auf die erste. Strecken Sie die Arme durch und drücken Sie mithilfe beider Hände rhythmisch und energisch circa 100 Mal in der Minute auf den Brustkorb. Führen Sie diese Wiederbelebungsmaßnahme durch, bis der Betroffene wieder selbstständig atmet oder der Notarzt eintrifft.

Ist die Herzdruckmassage bei Säuglingen durchzuführen, werden dazu lediglich zwei Finger verwendet. Bei Kindern ab einem Jahr wird die Herzdruckmassage mit einer Hand durchgeführt. Bei zunehmender Körpergröße können auch beide Hände benutzt werden.

Bereits die Durchführung der Herzdruckmassage erhöht die Überlebenschancen erheblich. Die Herzdruckmassage kann – sofern ein zweiter Helfer zur Stelle ist – durch die Atemspende erweitert werden.

Atemspende

Die Atemspende kann als Mund-zu-Mund- oder als Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt werden. Für die Atemspende wird der Betroffene ebenfalls auf dem Rücken gelagert. Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung strecken Sie den Kopf des Patienten vorsichtig nach hinten über und verschließen seine Nase mit Zeigefinger und Daumen. Anschließend legen Sie Ihre Lippen dicht schließend um den Mund des Betroffenen und blasen für eine Sekunde Luft in dessen Mund.

Bei der Mund-zu-Nase-Beatmung strecken Sie den Kopf des Patienten ebenfalls nach hinten über und verschließen seinen Mund. Nun umfassen Sie mit Ihren Lippen seine Nase und blasen wieder für eine Sekunde Luft in die Atemwege des Patienten ein. Erwachsene werden pro Minute zwölf- bis 15-mal beatmet. Kinder, je nach Alter und Gewicht, circa 40-mal.

Setzt die Atmung des Patienten wieder ein, können Sie ihn in die stabile Seitenlage bringen. Diese Lagerung verhindert, dass Schleim oder Erbrochenes in die Atemwege gelangt oder die Zunge in den Rachenraum zurückfällt. Überwachen Sie den Betroffenen, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Herzdruckmassage und Atemspende können kombiniert in einer Wiederbelebungsmaßnahme von einem Einzelhelfer durchgeführt werden. Diese wird Herz-Lungen-Wiederbelebung genannt. Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung folgen nach 30 Druckimpulsen auf den Brustkorb stets zwei Atemspenden. Kindern werden zu Beginn fünf Atemspenden verabreicht. Danach wird die Reanimation mit 30 Brustkorbkompressionen und zwei Atemspenden im Wechsel fortgesetzt.

Nach erfolgreicher Wiederbelebung steht der Patient möglicherweise unter Schock. Beruhigen Sie den Betroffenen in diesem Fall. Halten Sie ihn warm und beobachten Sie ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte!

Wiederbelebung durch Defibrillation

An öffentlichen Plätzen sind häufig AEC-Defibrillationsgeräte zu finden, die vollautomatisch funktionieren und den Benutzer per Sprachanweisung führen. Die Chancen für eine erfolgreiche Defibrillation sind umso größer, je früher mit der Maßnahme begonnen wird.