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Insekten: Was tun nach einem Stich?

Insektenstiche in unseren geografischen Breiten sind meist ungefährlich, aber unangenehm. Neben einfachen Vorsichtsmaßnahmen helfen bei einer normalen Hautreaktion ganz simple Hausmittel.

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Normal verlaufende Insektenstiche können Sie selbst behandeln. Vor allem gilt es, Ruhe zu bewahren. Sofern Sie nicht allergisch auf Insektenstiche reagieren, kann außer einer leichten Hautreaktion (Rötung, Schwellung, leichter Schmerz) nichts passieren.

Kühlende Umschläge, am besten mit Eiswürfeln, lindern Juckreiz und Schwellung. Ein einfaches Hausmittel zur Behandlung der Einstichstelle ist eine aufgeschnittene Zwiebel oder Zitrone. Der Saft dieser Früchte wirkt kühlend, entzündungshemmend und desinfizierend.

Der Stachel einer Biene sollte sofort entfernt werden. Dazu einfach mit dem Fingernagel über die Stichstelle kratzen. Das geht am schnellsten! Nicht versuchen, den Stachel mit den Fingern zu fassen, dann wird nur das restliche Gift aus der Giftblase in die Wunde gepresst.

Die Stechmücke spritzt eine eiweißhaltige Flüssigkeit unter die Haut, die angeblich bei 45 Grad Celsius zerstört wird. Daher gilt als Hausmittel, eine nicht zu heiße Tasse Tee oder Kaffee für etwa ein Minute an die Einstichstelle zu halten. Danach sei der Juckreiz verschwunden und der Einstich innerhalb von ein bis zwei Tagen verheilt. Wissenschaftlich ist dieser Effekt aber noch nicht bewiesen.

Schutz gegen einen Zeckenstich bietet angemessene Kleidung während des Aufenthalts in der Natur. Nach einem Waldbesuch suchen Sie am besten Ihren Körper nach Zecken ab. Eine in der Haut steckende Zecke entfernen Sie mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange. Beobachten Sie danach einige Tage lang die Einstichstelle auf Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Schmerz). Entfernen Sie die Zecke nicht mit Kleber, Alkohol oder Öl. Im Todeskampf erbricht sie sich in den Wirt, was zu einer Infektion führen kann.

Auch eine Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die von Zecken übertragen werden kann, ist möglich. Sie wird vor allem in Risikogebieten empfohlen. Eine Kostenübernahme für die Impfung durch die Krankenkassen ist nicht einheitlich geregelt.

Beachten Sie bei allen Insektenstichen, ob Sie einen ausreichenden Tetanusschutz haben. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich innerhalb von 48 Stunden gegen Wundstarrkrampf impfen lassen.

Insektenstiche im Mund- und Rachenraum

Sofort einen Notarzt rufen oder selbst einen Arzt aufsuchen. Die Schleimhäute in Mund- sowie Rachenraum schwellen schnell an und können die Atmung stark behindern. Lutschen Sie bis zum Eintreffen des Arztes Eiswürfel und legen sich kalte Umschläge um den Hals.

Allergische Reaktion auf einen Insektenstich

Ruhe bewahren ist hier das Wichtigste. Menschen mit einer bekannten Allergie sollten immer ihre Notfallmedikamente bei sich tragen. Rufen Sie einen Notarzt oder suchen Sie schnell einen Arzt auf. Reagiert der Organismus mit Kreislaufproblemen (schneller Puls, Atemnot) legen Sie sich auf den Boden und lagern dabei die Beine hoch. Lassen Sie sich von anderen Menschen helfen!

Insektenstichen vorbeugen

Verhalten Sie sich ruhig bei Wespen oder Bienen. Die Tiere stechen nur zur Verteidigung. Schauen Sie vor jedem Biss oder Schluck auf die Speise oder das Getränk. Trinken Sie nicht aus undurchsichtigen, offenen Flaschen.

Da Insekten von Schweiß angelockt werden, sollten Sie nach dem Sport schnell duschen. Auch andere Duftstoffe wie Deos, Haarspray oder parfümierte Sonnenschutzmittel ziehen Insekten an.

Text: Tilman Bemm
Redaktion: Traute Sternberg, 6. September 2012