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Erste Hilfe bei Verätzung

Verätzungen sind Gewebeschäden, die beim Kontakt mit Ätzstoffen entstehen: Säuren, Basen, Laugen oder andere Chemikalien. Diese wirken sich auf das Zelleiweiß aus und führen zum lokalen Absterben des Gewebes.

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Ursachen und Symptome der Verätzung

Als zellschädigend ist beispielsweise der Hautkontakt mit Schwefel- oder Salzsäure bekannt. Auch Kali- oder Natronlauge kann zu Verätzungen führen. Kommt die Haut mit diesen Stoffen in Berührung, erfolgt eine unmittelbare Zerstörung des Gewebes, die mit starken Schmerzen und Rötungen sowie mit Schorf- und Blasenbildung einhergeht. 

Die bei der Verätzung auftretenden Gewebeschäden heilen oft schlecht und tendieren zur späteren Narbenbildung. Der Schweregrad der Verätzung ist abhängig von Art und Konzentration des Ätzstoffes sowie von dessen Temperatur und der Dauer der Einwirkung auf die Haut. Verätzungen werden dementsprechend in drei verschiedene Schweregrade unterteilt.

Verätzungen ersten Grades zeigen sich mit bloßer Rötung der Haut.

Verätzungen zweiten Grades sind neben der Rötung auch durch Blasenbildung und die Zerstörung der oberen Hautschicht gekennzeichnet. Sie gehen mit Schmerzen einher.

Verätzungen dritten Grades sind mit der Zerstörung aller Hautschichten verbunden. Da auch die Nerven geschädigt sind, verspüren die Betroffenen bei diesem Schweregrad keine Schmerzen mehr.

Neben Händen und Körper können auch die Augen oder die Mundschleimhäute von Verätzungen betroffen sein. Das verätzte Auge zeigt sich durch Rötung, Schmerzen und heftigen Tränenfluss. Zudem lösen Ätzstoffe beim Kontakt mit den Augen einen sogenannten Lidkrampf aus, der dazu führt, dass die Betroffenen das Auge krampfhaft zusammenkneifen. Dieser Lidkrampf kann überwunden werden, indem das Lid mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig geöffnet wird.

Beim Verschlucken von Ätzmitteln sieht die Mundschleimhaut blutig, aufgequollen oder weiß verfärbt aus. Hinzu kommen vermehrter Speichelfluss und heftige Schluckbeschwerden. Das Verschlucken von Ätzmitteln kann zu lebensbedrohlichen Schockzuständen führen.

Erste Hilfe bei Verätzungen der Haut

Bei Verätzungen der Haut entfernen Sie zunächst die betreffenden Kleidungsstücke und spülen die Verätzungswunde für circa 15 Minuten mit klarem, lauwarmem Wasser. Achten Sie darauf, die ätzende Substanz dabei nicht noch weiter über den Körper verteilen.

Versorgen Sie die Verätzungswunde nach dem Spülen mit einem sterilen Verband.

Erste Hilfe bei Verätzungen des Auges

Halten Sie das Auge des Betroffenen mit Daumen und Zeigefinger offen und spülen Sie das Auge für mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser aus. Der Betroffene liegt dabei idealerweise auf dem Rücken und hat den Kopf zur verletzten Seite gedreht. Achten Sie beim Spülen des Auges darauf, die ätzende Substanz nicht weiter zu verteilen! 

Versorgen Sie das verletzte Auge anschließend mit einem sterilen Verband und stellen Sie danach auch das gesunde Auge ruhig.

Erste Hilfe bei inneren Verätzungen

Hat der Betroffene Ätzmittel verschluckt, sollten Sie ihm vorsichtig kleine Wassermengen zu trinken geben, die das verschluckte Ätzmittel verdünnen. Vermeiden Sie es unbedingt, den Betroffenen zum Erbrechen zu bringen. Dies kann die Verätzung verschlimmern. 

Da ein Magen- oder Darmdurchbruch droht, besteht akute Lebensgefahr.

Grundsätzlich gilt

Bevor Sie Erste Hilfe leisten, müssen Sie bei Verätzungen zunächst an den Eigenschutz denken! Einmal-Handschuhe bieten beim Kontakt mit ätzenden Substanzen keinen ausreichenden Schutz. Sie sollten Ihre Hände daher mit Spezialhandschuhen schützen!

Nach erfolgter Erstversorgung verständigen Sie in jedem Fall den Notarzt! Falls Sie sich unsicher sind, welcher Stoff den Schaden verursacht hat, können Sie den Giftnotruf kontaktieren.