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Venenthrombose

Unter dem Begriff Venenthrombose versteht man die Bildung eines Blutpfropfs oder eines Blutgerinnsels innerhalb einer intakten Vene. Grundsätzlich können alle Körpervenen von Thrombosen betroffen sein.

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90 Prozent aller tiefen Venenthrombosen zeigen sich in den Beinvenen. Eine tiefe Beinvenenthrombose birgt neben der Gefahr einer tödlichen Lungenembolie auch das Risiko ernster Folgeschäden. Sie gilt somit als schwerste aller Venenerkrankungen.

Ursachen und Symptome einer Venenthrombose

Die Venenthrombose ist ein akutes Geschehen, das durch folgende drei Faktoren ausgelöst oder begünstigt wird:

  1. Veränderungen an der Venenwand: Zu den Thrombose fördernden Veränderungen an der Venenwand zählen beispielsweise Gefäßwandschäden, die infolge einer medizinisch indizierten Bestrahlung entstehen. Mechanische Verletzungen durch äußere Krafteinwirkung können überdies die Zerstörung der Venenklappen nach sich ziehen und so das Thromboserisiko erhöhen.
  2. Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit des Blutes: Bettlägerigkeit, beispielsweise nach Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung, nach Herzinfarkt oder nach einer größeren Operation, kann zu einem Ausfall der „Muskelpumpe“ führen, die für den Blutrückstrom erforderlich ist. Dies verursacht eine Verlangsamung des Blutstromes und kann die Gerinnselbildung fördern. Gipsverbände sowie langes Sitzen im Auto, im Flugzeug oder im Zug führen ebenfalls zur Inaktivität der Muskelpumpe und begünstigen so die Entstehung der Venenthrombose.
  3. Änderung der Blutzusammensetzung: In seiner gesunden Zusammensetzung kann Blut innerhalb des Blutkreislaufes nicht gerinnen. Gutartige oder bösartige Bluterkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems oder die verminderte Produktion gerinnungshemmender Eiweiße können jedoch die Zusammensetzung des Blutes so verändern, dass die spontane Gerinnselbildung und somit die Entstehung einer Venenthrombose möglich wird.

Ein zusätzliches Thromboserisiko besteht vor allem für Frauen. Diese sind häufig während der Schwangerschaft und nach der Entbindung von Venenthrombosen betroffen. Auch die Einnahme der Antibabypille kann das Thromboserisiko deutlich erhöhen. Noch dramatischer steigt das Thromboserisiko an, wenn Frauen zusätzlich rauchen.

Liegt ein Gerinnsel im Venensystem des Beines vor, besteht jederzeit die Möglichkeit, dass sich dieses Gerinnsel löst. Es bewegt sich dann mit dem Blutstrom durch das Herz in die Lungenarterien hinein, die von dem Blutpfropf verschlossen werden können. Ist dies der Fall, entsteht eine Lungenembolie, die eine plötzliche Überlastung des Herzens nach sich zieht. Es droht die Gefahr des Herzstillstandes.

Die Venenthrombose zeigt sich gewöhnlich durch Anschwellen des Beines. Typisch sind auch Schmerzen und Schweregefühle in Wade und Bein. Erhöhte Lagerung des Beines bessert die Symptome zumeist.

Behandlung und Vorbeugung bei Venenthrombose

Sollten Sie an einer Venenthrombose leiden, so wird der Arzt eine Behandlung einleiten, die von Sitz, Größe und Dauer der Thrombose abhängig ist. Grundsätzlich stehen zwei Therapieziele im Vordergrund. So soll zum einen der Blutfluss wiederhergestellt werden. Zum anderen soll sich das Gerinnsel nicht weiter vergrößern.

Zur Wiederherstellung des Blutflusses kann der Arzt Ihnen im Rahmen der Auflösung der Blutgerinnsel entsprechende Medikamente verordnen. Gerinnungshemmende Medikamente verhindern das Anwachsen des Gerinnsels. Große Blutgerinnsel können durch eine Operation entfernt werden. Auch die Überbrückung des verschlossenen Gefäßabschnittes durch einen Bypass ist möglich.

Sie können Thrombosen vorbeugen, indem Sie bei entsprechendem Thromboserisiko Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsverbände tragen, die die Venenwände stabilisieren. Vermeiden Sie im Krankheitsfall lange Bettlägerigkeit und beginnen Sie so früh wie möglich mit leichter Bewegung. Kurze Spaziergänge sind hierzu ideal.

Vorbeugend können Sie auch regelmäßig eine spezielle Venengymnastik durchführen, die die Gefäßwände kräftigt und den Fluss des Blutes fördert.