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Vaginalpilz

Beim Vaginalpilz kommt es zu einer Infektion der Scheide mit Hefepilzen, zumeist der Gattung Candida albicans. Vaginalpilz gehört zu den häufigsten genitalen Infektionen.

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Die Infektion kann in jedem Alter auftreten und von einer symptomlosen Besiedelung bis hin zu einer schweren Candidose reichen. 

Ursachen und Symptome von Vaginalpilz

Im gesunden Scheidenmilieu der erwachsenen Frau sind es vor allem Milchsäurebakterien, auch Laktobazillen genannt, die die Scheide besiedeln und dafür sorgen, dass aus Zuckerstoffen Milchsäure gebildet wird. Diese Milchsäure ist verantwortlich für den sauren pH-Wert, der das Wachstum schädlicher Pilze und Bakterien hemmt und so das natürliche Gleichgewicht innerhalb der Scheide gewährleistet. Scheidenpilzinfektionen werden dadurch auf effektive Weise verhindert.

Bestimmte Faktoren jedoch können dazu führen, dass das Scheidenmilieu sich zuungunsten der nützlichen Bakterien verändert. Hierzu zählt beispielsweise zu häufiges oder intensives Waschen mit ungeeigneten Kosmetikprodukten. Diese können den pH-Wert der Scheide verändern und so eine Pilz-Besiedelung begünstigen. Aber auch Stress, eine extrem zuckerhaltige Ernährung oder eine temporäre Abwehrschwäche können der Scheidenflora schaden. Gleiches gilt für bestimmte Medikamente und verschiedene Grunderkrankungen.

Bei Mädchen im Säuglings- oder Kindesalter kommt hinzu, dass die Schleimhaut noch sehr dünn beschaffen ist und sich somit anfälliger für Pilzinfektionen zeigt. Auch ist das Scheidenmilieu im Kleinkindalter zunächst eher basisch. Erst später wird es sauer und somit resistenter gegen Pilze.

Ist das Gleichgewicht gestört, können sich schädliche Bakterien oder Pilze ausbreiten und zu unangenehmen Symptomen führen. Die Ansteckung sehr junger Mädchen kann schon bei der Geburt erfolgen. Dann nämlich, wenn die Scheide der Mutter bereits mit einem Pilz infiziert ist. Nicht selten ist es aber auch der Magen-Darm-Trakt, der als Quelle für eine spätere Infektion fungiert.

Ein Vaginalpilz zeigt sich üblicherweise durch folgende Symptome:

  • heftiger Juckreiz sowie Brennen, Rötungen und Schwellungen im Genitalbereich
  • Beschwerden beim Wasserlassen
  • bröckeliger, grauer oder weißer Ausfluss

Eine erste Häufung für Pilzinfektionen bei Mädchen zeigt sich zunächst zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensjahr. In diesem Alter sind rund 10 Prozent der Mädchen von einem Vaginalpilz betroffen. Leicht kann der Vaginalpilz im Säuglings- und Kleinkindalter aufgrund der Hautrötungen mit einer Windeldermatitis verwechselt werden. 

Eine weitere Häufung liegt zwischen dem achten bis zehnten Lebensjahr, wenn die Produktion der Geschlechtshormone beginnt. Nicht jeder Juckreiz, Ausfluss oder Belag muss hier jedoch gleichbedeutend mit einem Vaginalpilz sein. Sie sollten daher nicht auf Verdacht behandeln, sondern die Ursachen der Beschwerden vom Kinderarzt klären lassen.

Behandlung und Vorbeugung von Scheidenpilz

Der Arzt wird anhand einer allgemeinen Untersuchung und einer Pilzkultur eine gesicherte Diagnose stellen und eine geeignete Therapie vorschlagen. Diese besteht zumeist in der lokalen Behandlung mit einer Salbe. In hartnäckigen Fällen kann der Vaginalpilz auch zusätzlich mit Tropfen behandelt werden, die in die Scheide gegeben werden.

Sie können dem Vaginalpilz vorbeugen, indem Sie auf Duschgel und normale Seife verzichten. Der Intimbereich sollte stattdessen täglich mit klarem Wasser oder einer entsprechenden Waschlotion gereinigt werden. Verzichten Sie bei Kindern auf die Verwendung von Feucht- oder Reinigungstüchern.