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Erste Hilfe bei Unterkühlung

Je weiter die Körpertemperatur abfällt, umso schwerwiegender sind die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Organismus. Besonders anfällig für Unterkühlungen sind Kleinkinder und Säuglinge.

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Während normalerweise die Körpertemperatur des Menschen bei circa 37 Grad liegt, kommt es bei einer Unterkühlung zu einer Unterschreitung der normalen Körpertemperatur.

Ursachen und Symptome einer Unterkühlung

Als ursächlich für die Unterkühlung gelten beispielsweise

  • Wind, Feuchtigkeit und hohe Luftfeuchtigkeit
  • ungenügende oder feuchte Bekleidung
  • Bewegungslosigkeit, Einschlafen oder Bewusstlosigkeit bei kalten Temperaturen
  • schlechter Allgemeinzustand mit fehlenden „Fettpolstern“
  • körperliche Ermüdung, Erschöpfung oder Verletzung

Möglich ist auch eine Unterkühlung nach Verbrennungen und Verbrühungen, nach Stürzen ins kalte Wasser oder nach Unfällen auf Eis oder Schnee.

Die Symptome der Unterkühlung variieren nach Grad der Ausprägung. Grundsätzlich werden drei verschiedene Schweregrade unterschieden. Vom Erregungsstadium spricht man bei leichten Unterkühlungen mit einer Körpertemperatur von 37 bis 34 Grad. Das Hautbild des Betroffenen zeigt sich dabei blass bis bläulich. Der Herzschlag nimmt zu und die Atmung wird tiefer. Der Betroffene selbst ist unruhig. Zittern und undeutliches Sprechen gehören ebenfalls zum typischen Symptombild dazu.

Bei einer Körpertemperatur von 34 bis 30 Grad erreicht der Betroffene das Erschöpfungsstadium. Das Erschöpfungsstadium ist Merkmal einer mittelschweren Unterkühlung. Der Betroffene ist apathisch und teilnahmslos, Atmung und Herzschlag sind verlangsamt. Die Haut sieht bläulich bis grau aus.

Die schwerste Form der Unterkühlung zeigt sich im Lähmungsstadium. Im Lähmungsstadium wird der Betroffene bewusstlos. Die Körpertemperatur liegt in diesem Stadium nur noch bei circa 30 Grad. Eine Reaktion auf Schmerzreize oder Ansprache zeigt er nicht mehr. Sinkt die Körpertemperatur auf 28 bis 27 Grad, erlöschen auch die sonstigen körperlichen Reaktionen. Die Pupillen sind geweitet und reagieren nicht mehr auf Lichtreize. Atmung und Herzschlag verflachen, werden unrhythmisch und bleiben schließlich völlig aus. Erfolgt in diesem Stadium keine Erste Hilfe, tritt der Kältetod ein.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Unterkühlung

Bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie den Betroffenen.

Bringen Sie den Unterkühlten unverzüglich an einen trockenen und warmen, vor allem aber möglichst windgeschützten Ort, wo Sie feuchte Kleidungsstücke entfernen können, um eine weitere Auskühlung zu verhindern. Bewegen Sie den Betroffenen dabei möglichst wenig!

Befindet sich der Betroffene im Erregungsstadium, hüllen Sie ihn in eine Decke und verabreichen ihm warme und gezuckerte Getränke.

Befindet sich der Betroffene im Erschöpfungsstadium, sogen Sie für eine flache Lagerung und hüllen ihn in eine Decke oder Thermofolie. Sie müssen regelmäßig Bewusstsein, Atmung und Puls kontrollieren. Ist der Patient bei Bewusstsein, können Sie ihm warme und gezuckerte Getränke verabreichen. Nach der Erstversorgung rufen Sie den Notarzt!

Hat der Betroffene bereits das Lähmungsstadium erreicht, bringen Sie ihn vorsichtig in die stabile Seitenlage oder sorgen Sie zumindest für eine flache Lagerung. Haben Atmung oder Herzschlag bereits ausgesetzt, beginnen Sie unverzüglich mit Atemspende und Herzdruckmassage. Alarmieren Sie vorher schnellstmöglich den Notarzt.

Grundsätzlich gilt überdies

Verabreichen Sie bei einer Unterkühlung keinen Alkohol oder koffeinhaltige Getränke!

Reiben und Rubbeln von Haut und Gliedmaßen führen bei der Unterkühlung dazu, dass das kühle Blut der äußeren Hautregion in den Rumpfbereich geleitet wird. Dies bewirkt jedoch ein zusätzliches Absinken der Körpertemperatur. Auf Massagen sollten Sie bei Unterkühlungen daher unbedingt verzichten!