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Tetanus bei Kindern

Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine Infektionskrankheit, die zum Tode führen kann. Ein Viertel der weltweiten Kindersterblichkeit ist auf Tetanus zurückzuführen.

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Ein Wundstarrkrampf wird nach Wundinfektion durch den Erreger Clostridium tetani hervorgerufe.

Ursachen und Symptome von Tetanus

Der Tetanus-Erreger, das Bakterium Clostridium tetani, ist ausgesprochen widerstandsfähig und kommt praktisch überall in der Umwelt vor. Er benötigt nur eine kleine Hautverletzung, um beispielsweise durch Erde, Schmutz oder Straßenstaub, in den menschlichen Organismus zu gelangen. Der anaerobe Erreger gedeiht unter Abwesenheit von Sauerstoff und setzt bei seiner Vermehrung bestimmte Giftstoffe (Toxine) frei, die das Nervensystem schädigen und dadurch die spezifischen Symptome der Erkrankung auslösen. Die Inkubationszeit bei Tetanus liegt zwischen zwei und zwanzig Tagen.

Tetanus – vom griechischen Wort „Tetanos“ für „Krampf“ – beginnt zunächst mit Kopfschmerzen, Schwindelanfällen, Schweißausbrüchen und einer gesteigerten Tätigkeit der Muskeleigenreflexe. Bald kommen Schluckstörungen und Muskelkrämpfe der Kaumuskeln hinzu. Typisch für die Erkrankung ist neben der sogenannten Kieferklemme, die durch eine vollständige Verkrampfung der Kiefermuskulatur entsteht, auch der spezifisch grinsende Gesichtsausdruck der Betroffenen, der ebenfalls durch Krampfzustände der Gesichtsmuskeln zu erklären ist. Die Muskelkrämpfe und Muskelversteifungen greifen vom Kopf auf den Nacken über und betreffen schließlich auch den langen Rückenmuskel sowie die Bauchmuskeln. Krämpfe und Versteifungen der Arm- und Beinmuskeln folgen. Letztlich ist auch die Muskulatur der Rippen, des Kehlkopfes und des Zwerchfells betroffen. Die versteifte Rippen- und Kehlkopfmuskulatur behindert Atmung und Kreislauf. Besonders durch die Verkrampfung des Zwerchfells besteht akute Erstickungsgefahr.

Die spastischen Muskelkrämpfe werden von starken Schmerzen begleitet und dauern für ein bis zwei Minuten an. Häufig treten die Verkrampfungen im Minutenabstand auf. Schon geringe äußere Reize, beispielsweise Geräusche oder Licht, können zu neuen Krampfanfällen führen. Durch den deutlich erhöhten Stoffwechsel der heftig krampfenden Muskulatur kommt es überdies zu hohem Fieber.

Behandlung und Vorbeugung bei Wundstarrkrampf

Tetanus ist lebensbedrohlich und muss sofort ärztlich behandelt werden! Bislang gibt es kein wirksames Gegenmittel gegen das Tetanustoxin. Die Behandlung ist daher vorrangig auf die Bekämpfung der Symptome ausgerichtet.

Basis der Behandlung ist zunächst die gründliche chirurgische Reinigung der Wunde. Dabei wird infiziertes oder bereits abgestorbenes Gewebe entfernt, um dem Erreger den Nährboden zu entziehen. Gleichzeitig gelangt dabei mehr Sauerstoff in den Wundbereich, der die weitere Vermehrung des anaeroben Bakteriums hemmt.

Begleitend wird der Erkrankte mit einem hoch dosierten Antibiotikum behandelt und aktiv immunisiert, um die Bildung von Antikörpern anzuregen. Eine zusätzliche Gabe von Antikörpern soll die noch nicht in Rückenmark und Gehirn gebundenen Giftstoffe neutralisieren. Der Erkrankte wird dabei intensivmedizinisch überwacht. Beruhigungsmittel und muskelentspannende Präparate sorgen für eine Linderung der Krämpfe. Zudem wird der Patient in einen reizarmen, also abgedunkelten und ruhigen Raum verbracht.

Sie können Ihr Kind vor Tetanus schützen, indem Sie rechtzeitig eine Immunisierung durchführen lassen. Es sind dazu drei Tetanus-Impfungen erforderlich, die im ersten, zweiten und vierten Lebensmonat durchgeführt werden. Abschluss der Grundimmunisierung ist eine weitere Impfung, die für den elften bis vierzehnten Lebensmonat empfohlen wird.

Eine erste Auffrischung erfolgt zwischen dem fünften und sechsten Lebensjahr. Eine zweite Auffrischung ist für das neunte bis siebzehnte Lebensjahr vorgesehen. Auch für das Erwachsenenalter werden Auffrischungsimpfungen empfohlen. Diese sollten alle zehn Jahre erfolgen. Es kann dabei ein Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie und Tetanus verwendet werden.