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Sommerzeit – Stress für die Haut?

Wer für sich und seine Familie den richtigen Sonnenschutz wählt, kann den Sommer unbeschwert genießen.

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Die positiven Effekte von Sonnenlicht auf Leib und Seele sind unbestritten. Sonne macht glücklich und hat eine leicht antidepressive Wirkung, weil sie die Bildung des körpereigenen Glückshormons Serotonin anregt. Doch puscht das UV-Licht nicht nur Psyche und Immunsystem. 

Bei vernünftiger Dosierung sorgen die warmen Sonnenstrahlen bei Hautproblemen wie Akne oder Neurodermitis für eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. 

Auch das für den Knochenbau unerlässliche Vitamin D stellt der Körper mit Hilfe von Sonneneinstrahlung her. Nicht zuletzt erhöht eine gepflegt gebräunte Haut die Attraktivität. 

Doch Vorsicht: Sonne hat auch ihre Schattenseiten. Wer sich zu lange ohne Kopfbedeckung und hauttypgerechtem Sonnenschutz in die Sonne legt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand und im Alter eine runzelige Haut, sondern später an gefährlichem Hautkrebs zu erkranken.

Kinder und Sonne – Eine brisante Kombination

In den ersten Jahren ist die menschliche Haut viel empfindlicher als die von Erwachsenen. Der eigene Schutzmechanismus gegen die Folgen von Sonneneinstrahlung wirkt nur wenige Minuten. Daher gehören Babys im ersten Lebensjahr überhaupt nicht in die Sonne. Erst ab dem 13. Lebensjahr entspricht die Haut eines Kindes der eines Erwachsenen. 

Eltern sollten wissen, dass sie mit ihrer Fürsorge den Grundstein für die spätere Gesundheit ihrer Kinder legen: Häufige Sonnenbrände während der ersten beiden Lebensjahrzehnte erhöhen drastisch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. 

Kinder sollten in den heißen Sommermonaten nur mit entsprechender Schutzkleidung, einem guten Sonnenschutzmittel und einer Kopfbedeckung draußen spielen. Wenn zwischen 11.30 und 15.00 Uhr die Sonnenstrahlung am intensivsten ist, sollten sie sich grundsätzlich nur im Schatten aufhalten. Das gilt natürlich auch für sonnenempfindliche, hellhäutige Erwachsene.

Sonnenbrand - Was tun, wenn’s kribbelt und brennt?

Meistens wird es erst abends bemerkt: Nach einem Tag am Strand oder im Schwimmbad ist die Haut gerötet, sie kribbelt und brennt. Sonnenbrand entsteht häufig durch einen nicht ausreichenden oder einem zu niedrigen Sonnenschutz. Die im UV-Licht enthaltenen UVB-Strahlen sind für die unschöne Rötung und das schmerzhafte Spannen der Haut verantwortlich. 

Ist es zu einer Verbrennung gekommen, heißt das oberste Gebot für die nächsten Tage: Raus aus der Sonne, ab in den Schatten oder sogar ins Hotelzimmer. Als Erste-Hilfe-Maßnahme empfiehlt sich die Abkühlung der heißen und geröteten Haut. Eine Dusche mit circa 25 Grad Wassertemperatur oder feuchte Umschläge bringen erste Linderung. Kinder sollten nur kurz abgebraust werden, da sie rasch auskühlen können.

Um die Haut anschließend bei der Selbstheilung zu unterstützen, hat sich das Auftragen einer panthenolhaltigen Salbe, rezeptfrei aus der Apotheke, bewährt. Sie wird auch von empfindlicher Kinderhaut sehr gut vertragen. Sie hilft das geschädigte Gewebe zu regenerieren und die Neubildung von Zellen anzuregen. Die verbrannten Hautstellen können außerdem zwei bis drei Tage für zehn bis 20 Minuten mit einem frischen Quarkumschlag behandelt werden. Der Quark wirkt angenehm kühlend.

Bei starken Verbrennungen mit Schmerzen und Blasenbildung sollte allerdings umgehend der Arzt aufgesucht werden. Dies gilt besonders dann, wenn zum Sonnenbrand noch Kopfschmerzen, Fieber und Schüttelfrost hinzukommen. Dann kann es sein, dass sich ein Sonnenstich ankündigt, der mit einer Reizung der Hirnhäute einhergeht. Damit ist nicht zu spaßen.

Fußpilz, ein Mitbringsel aus dem Schwimmbad

Im Sommer ist ein Sonnenbrand nicht die einzige Gefahr für die Haut. Im Schwimmbad, wo viele Menschen barfuss laufen, macht sich häufig ein ungebetener Badegast breit: Tinea pedis, besser bekannt als Fußpilz. Er lauert überall dort, wo es warm und feucht ist, zum Beispiel in Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen. 

Fußpilzträger hinterlassen mit jedem Schritt eine Spur von Pilzerregern, die sich an die Füße von nachfolgenden Schwimmbadbesuchern heften können. Der Pilz setzt sich bevorzugt zwischen den Zehen fest, weil er hier gute Gedeihbedingungen vorfindet und meist nicht so schnell entdeckt wird. Ist die Haut erst infiziert, beginnt sie stark zu jucken, rötet sich, schuppt und kann sogar Bläschen bilden. 

Wer eine Pilzinfektion bemerkt, sollte rasch handeln, da sich der Pilz sonst ungehemmt ausbreiten und auch andere Körperstellen befallen kann. Sogenannte Antimykotika sind hier Mittel der Wahl. Diese Anti-Pilz-Medikamente hemmen nicht nur das Wachstum der Pilzsporen, sondern töten sie auch ab. 

Damit es erst gar nicht zu einer lästigen Fußpilzinfektion kommt, empfiehlt sich als vorbeugende Maßnahme das Tragen von Badeschlappen und der Einsatz eines extra Handtuchs für die Füße. Reinigen Sie es nach Gebrauch heiß in der Waschmaschine. Täglicher Strumpfwechsel, sorgfälliges Abtrocknen besonders zwischen den Zehen und das Tragen atmungsaktiver Lederschuhe helfen dabei, die Füße gepflegt, gesund und pilzfrei zu halten.

Fußwarzen – Die kleinen Viren im Schwimmbad

Warzen sind in der Regel gutartige Geschwülste der Haut. Sie können unter Umständen sehr ansteckend sein. Die sogenannte Fußsohlenwarze (Verrucae plantares), auch als Dornwarze, Sohlenwarze oder plantare Warze bezeichnet, findet sich vorwiegend an den Zehenunterseiten oder Fußsohlen. Dort wachsen sie dornartig in die Tiefe und sind in den meisten Fällen von einer Hornschwiele bedeckt. Sichtbar ist ein rauer Hornwall, in dem oft rote oder schwarze Pünktchen zu sehen sind. Auf Grund des Körpergewichts wachsen diese Warzen nicht nach außen, sondern wie ein Dorn nach innen. Das kann beim Auftreten heftige Schmerzen auslösen. 

Auslöser sind humane Papillomviren, die sich gern in Schwimmbädern, Saunen und auf Turnmatten aufhalten. Über kleine Verletzungen dringen sie in die Haut ein. 

Behandelt werden diese Warzen mit Salicylsäure-Pflaster, die sie aufweichen. Die Behandlung kann etwas dauern – bis zu zwei Monate. Vor allem gilt: Nicht an der Warze kratzen oder herum schneiden, da durch Verletzungen Viren weiter verbreitet werden können. Wie bei Fußpilzinfektionen gilt vorbeugend: Nicht ohne Schuhe oder Badelatschen in öffentlichen Bereichen laufen (wie Schwimmbädern, Saunen oder Turnhallen).

Redaktion: Tilman Bemm, 26. Juni 2012
Quelle: Gesunde Medizin, wikipedia.de, ard.de