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Erste Hilfe bei Schock

In schweren Fällen kann ein Schock lebenswichtige Organe lahmlegen. Wirksame Erste-Hilfe-Maßnahmen können bei einem Schock lebensrettend wirken!

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Ein Schock bezeichnet einen lebensbedrohlichen Zustand, bei dem die Blutzirkulation vermindert ist, dadurch entsteht ein kurzfristiges Missverhältnis bezüglich erforderlicher Blutversorgung und tatsächlicher Blutversorgung des Körpers. 

In besonders schweren Fällen kann ein Schock dazu führen, dass lebenswichtige Organe, beispielsweise Lunge, Herz und Nieren, versagen. Auch das Gehirn kann aufgrund dieser Mangelversorgung vom Funktionsausfall betroffen sein. Wirksame Erste-Hilfe-Maßnahmen können bei einem Schock lebensrettend wirken!

Ursachen und Symptome eines Schocks

Ein Schock kann durch verschiedene Auslöser entstehen. Neben Angst und Erschrecken sind hier vor allem auch starke Blutungen und Flüssigkeitsverlust oder Flüssigkeitsmangel zu nennen. Immer führen die individuellen Ursachen des Schocks dazu, dass nicht genügend Sauerstoff in die Zellen der Organe gelangt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Körper nicht mehr genügend Sauerstoff über die Lungen aufnehmen kann, weil die Atmung durch Fremdkörper in der Luftröhre blockiert wird. 

Auch durch Unfall oder Vergiftung kann es dazu kommen, dass der Atemantrieb des Gehirns nicht mehr in erforderlicher Weise funktioniert und die Sauerstoffversorgung so zum Erliegen kommt.

Verfügt der Organismus nach starken Blutungen, Durchfall oder heftigem Erbrechen über zu wenig Flüssigkeit, so spricht man vom hypovolämischen Schock

Ein kardiogener Schock hingegen wird dadurch ausgelöst, dass infolge von Herzinfarkt, Herzerkrankung oder Lungenembolie die Kraft des Herzens nicht mehr ausreicht, um genügend Blut durch den Körper zu pumpen. Auch eine ungünstige Zusammensetzung des Blutes, beispielsweise beim Fehlen roter Blutkörperchen, kann einen Sauerstoffmangel bewirken.

Neben dem hypovolämischen Schock und dem kardiogenen Schock unterscheidet man überdies den anaphylaktischen Schock, der sich bei allergischen Reaktionen schwerster Ausprägung zeigt, und den neurogenen Schock, der infolge von Rückenmarksschädigungen entsteht. Wird der Schock durch Bakterien im Blutkreislauf ausgelöst, so handelt es sich um einen septischen Schock. Dies ist beispielsweise bei einer Blutvergiftung (Sepsis) der Fall. Hier sorgen giftige Botenstoffe dafür, dass der Sauerstoff nicht mehr in die Zellen gelangen kann.

Beim Schock wird das Blut aus Armen, Beinen und der Haut abgezogen, um die Durchblutung von Gehirn und Herz sicherzustellen. Der Schock zeigt sich infolgedessen durch blasse Haut und ein kühles Körpergefühl. Schneller Herzschlag und Schwitzen des Betroffenen zeigen an, dass der Körper dem Abfallen des Blutdruckes entgegenwirkt. Weitere Symptome sind Unruhe, Nervosität und Angst. Im späteren Verlauf gehen diese in Ruhe und Teilnahmslosigkeit über.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe

Liegt ein Schockzustand vor, alarmieren Sie immer sofort den Notruf und prüfen Sie anschließend das Bewusstsein des Betroffenen!

Ist der Patient bei Bewusstsein, lagern Sie ihn mit erhöhten Beinen in Rückenlage und decken Sie ihn zu. Die erhöhte Lagerung der Beine sorgt dafür, dass das Blut aus den unteren Regionen des Körpers zum Gehirn und zu den übrigen Organen transportiert wird. Beruhigen Sie den Betroffenen und halten Sie Unruhe und Aufregung von ihm fern!

Ist der Patient nicht bei Bewusstsein, legen Sie ihn in die stabile Seitenlage und decken Sie ihn zu! Kontrollieren Sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Atmung, Bewusstsein und Puls!

Zeigt der Betroffene Anzeichen eines Kreislaufstillstands, beginnen Sie umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und führen Sie diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch!

Der Notarzt wird schließlich die Ursache des Schocks behandeln. Bei einem hypovolämischen Schock muss dazu intravenös Flüssigkeit verabreicht werden. Bei einem anaphylaktischen Schock ist die Injektion von Adrenalin, Cortison oder von sogenannten Histamin-Antagonisten erforderlich.